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Karin Bucha 65 - Liebesroman Nur eine kleine Angestellte von Bucha, Karin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Karin Bucha 65 - Liebesroman

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Volksschriftstellerinnen und hat sich mit ihren ergreifenden Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen LeserInnen geschrieben. Dabei stand für diese großartige Schriftstellerin die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt.

Generaldirektor Holgersen greift zu dem Apparat, der ihn direkt mit seiner Wohnung verbindet.
'Holgersen', murmelt er.
Er vernimmt die aufgeregte, unangenehm hohe Stimme seiner Schwiegermutter.
'Bitte, Hendrik, sei heute pünktlich. Alexandra ist soeben eingetroffen. Sie kommt in der Hauptsache deinetwegen, und ich möchte nicht, daß sie enttäuscht wird.'
Die Brauen des Mannes ziehen sich ärgerlich zusammen. 'Das kann ich nicht versprechen', gibt er kühl zurück. 'Alexandra reist doch nicht sofort wieder ab. Hier werde ich eher benötigt als zu Hause. Bis heute abend dann.'
Er legt auf, ohne eine Antwort abzuwarten.
Das könnte dir so passen, denkt er grimmig. Wer lädt denn Alexandra laufend ein? Doch wohl du, meine liebe Schwiegermama, damit ich deine Nichte heirate.

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen und eine echte Entdeckung des Martin Kelter Verlags. Sie hat sich mit ihren dramatischen Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen Leserinnen und Lesern geschrieben.

Ihre unverwechselbaren Themen sind Liebe, Leid und Glück. Dabei steht für sie die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. Karin Bucha hat in ihrer eigenen Biografie alle Höhen und Tiefen des Lebens erfahren und bringt dies in ihren gefühlvollen Romanen eindrucksvoll zum Ausdruck. Auf exemplarische Weise schildert sie, wie eine Frau liebt, wie sie denkt und fühlt und was sie wirklich glücklich macht. Ihre faszinierenden Romane zeigen die Charakterzüge der liebenden Frau inmitten einer undurchsichtigen Welt.



Die Frauenfiguren der Karin Bucha machen diese Welt liebenswert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 25.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740910334
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 291 kBytes
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Karin Bucha 65 - Liebesroman

Generaldirektor Holgersen greift zu dem Apparat, der ihn direkt mit seiner Wohnung verbindet.

"Holgersen", murmelt er.

Er vernimmt die aufgeregte, unangenehm hohe Stimme seiner Schwiegermutter.

"Bitte, Hendrik, sei heute pünktlich. Alexandra ist soeben eingetroffen. Sie kommt in der Hauptsache deinetwegen, und ich möchte nicht, daß sie enttäuscht wird."

Die Brauen des Mannes ziehen sich ärgerlich zusammen. "Das kann ich nicht versprechen", gibt er kühl zurück. "Alexandra reist doch nicht sofort wieder ab. Hier werde ich eher benötigt als zu Hause. Bis heute abend dann."

Er legt auf, ohne eine Antwort abzuwarten.

Das könnte dir so passen, denkt er grimmig. Wer lädt denn Alexandra laufend ein? Doch wohl du, meine liebe Schwiegermama, damit ich deine Nichte heirate.

Hendrik Holgersens Rechte fährt durch die Luft, als wolle sie unerquickliche Gedanken verscheuchen. Zehn Minuten später klingelt er seine Sekretärin herbei. Statt ihrer erscheint das kleine Fräulein Friedrich.

"Fräulein Ebert ist nicht da, Herr Generaldirektor", sagt sie leise.

"Danke, es ist gut."

Verärgert erhebt sich Holgersen. Ausgerechnet heute. Wann je ist sein pflichtbewußtes Fräulein Ebert zu spät gekommen?

Als es klopft, ruft der Generaldirektor mürrisch: "Herein!"

Der Personalchef erscheint.

"Fräulein Ebert hat soeben bei mir anrufen lassen. Sie ist erkrankt und läßt sich entschuldigen, Herr Generaldirektor."

Holgersen spielt mit einem Bleistift. "Krank?" murmelt er dann. "Heute geht aber auch alles schief. Dabei beginnt in einer Stunde die Konferenz mit den Franzosen." Er sieht den Personalchef scharf an.

"Hören Sie, Meinert. Sie müssen schleunigst für einen Ersatz sorgen. In einer Stunde beginnt die Konferenz mit den Franzosen. Wenn wir einig werden, können wir vielleicht heute noch die Verträge unterzeichnen."

Es ist eine unangenehme Art Holgersens, seine Angestellten zeitweise nur mit dem Nachnamen anzusprechen.

"Einen Ersatz, selbstverständlich, natürlich", stammelt der Personalchef und denkt dabei:

Woher nehmen?

Er zieht sich mit einer knappen Verbeugung zurück, und Holgersen geht hinüber zu dem breiten und bis zum Erdboden reichenden Fenster.

Grübelnd starrt er hinaus. Nichts will mehr klappen. In seinem Haus fühlt er sich nicht wohl, dafür sorgt seine Schwiegermutter, indem sie ihm ständig in den Ohren liegt, er müsse ihre Nichte Alexandra heiraten.

Er schüttelt sich bei dem Gedanken. Seine verstorbene Frau war sehr schön. Alexandra ist es auch. Sie haben viel Ähnlichkeit, auch im Charakter. Schon das allein läßt ihm einen Schauer über den Rücken laufen.

Und nun tauchen auch Schwierigkeiten im Geschäft auf.

Na, hofft er, das wäre doch gelacht, wenn in dem Riesenhaus keine Person wäre, die für meine erkrankte Sekretärin einspringen könnte.

Wenig später taucht der Personalchef im Schreibmaschinenzimmer auf. Er geht den Mittelgang entlang und bleibt vor dem vorletzten Schreibmaschinentisch stehen.

"Fräulein von Bergen!"

"Bitte."

Barbara von Bergen läßt die Hände von den Tasten sinken und sieht erwartungsvoll auf den Personalchef.

"Würden Sie einmal mit mir kommen?" fragte der Mann. Sofort erhebt sie sich und folgt ihm bis in sein Büro. Er lehnt sich gegen seinen Schreibtisch und macht eine Handbewegung zu ihr hin, als Aufforderung, in dem Sessel Platz zu nehmen.

Zögernd läßt Barbara von Bergen sich nieder. Erwartungsvoll sieht sie zu Horst Meinert auf.

"Fräulein von Bergen", beginnt der Mann und betrachtet sie mit einem faszinierten Blick. Er hat gar nicht gewußt, daß diese Barbara eine ausgesprochene Schönheit ist.

Gleich ruft er sich zur Ordnung und spricht weiter.

"Die Chefsekretärin, Fräulein Ebert, ist erkrankt, und Generaldirektor Holgersen ist arg in Verlegenheit. Eine sehr wichtige Konferenz steht bevo

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