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Kein Leben ohne Lia von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.05.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Kein Leben ohne Lia

Tanner Malone will allein für sein Kind sorgen? Dr. Kelly Hall staunt sehr, als sie den Star-Unternehmer mit Baby Lia sieht. Gegen ihren Willen fasziniert, bietet sie dem frischen Vater mit den so blauen Augen ihre Hilfe an. Dabei ist sie nur die Ärztin seiner Ex ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733773373
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 722 kBytes
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Kein Leben ohne Lia

2. KAPITEL

Kelly sah die Emotionen, die sich auf seinem Gesicht widerspiegelten und wusste, dass er verloren hatte. Tief in ihrem Inneren empfand sie so etwas wie Schuld. Vielleicht war es falsch gewesen, ihm seine Tochter in den Arm zu legen. Es lag ein Zauber darin, ein Neugeborenes zu halten, besonders, wenn es das eigene war. Es war eines der unglaublichsten Momente, die das Leben zu bieten hatte. Sie hatte Tanner erlaubt, diese Magie zu erfahren, aber was war mit der Realität? Konnte er damit umgehen?

Unsinn, beruhigte sich Kelly. Wenn er nicht bereit wäre, dieses Kind anzunehmen, würde er auch nichts empfinden, wenn er es in seinen Armen hielt. Trotzdem nagten Zweifel an ihr. Tat sie wirklich das Richtige? Konnte Tanner Malone seine Tochter allein aufziehen? Aber diese Frage stellte sie sich zu spät. Sein zärtlicher Gesichtsausdruck verriet ihr, dass die Sache bereits entschieden war.

Als er zu ihr hinüberschaute, lag neben Liebe und Ehrfurcht auch Panik in seinem Blick. "Ich möchte sie behalten. Ist das falsch?"

"Sie ist Ihre Tochter, Mr. Malone. Wie kann der Wunsch, Sie selbst aufzuziehen, falsch sein?"

"Ich könnte Ihnen drei Dutzend Gründe nennen, angefangen mit der Tatsache, dass ich absolut nichts über Babys weiß. Dazu kommt, dass mein Arbeitstag im Moment zwanzig Stunden beträgt."

"Sie werden es schon schaffen. Millionen von allein erziehenden Vätern und Müttern schaffen es jeden Tag."

Er wirkte nicht überzeugt. "Vielleicht. Und was passiert jetzt?"

"Jetzt werde ich dafür sorgen, dass Baby Ames nicht zur Adoption freigegeben wird und dass ihr Name in Baby Malone umgeändert wird."

Auf Tanners Gesicht erschien wieder dieses umwerfende Lächeln, dass Frauenherzen höher schlagen ließ. Aber diesmal galt es nicht Kelly, sondern einzig und allein seiner Tochter. "Hast du das gehört? Du bist mein kleines Mädchen und jeder wird es bald wissen. Du bist Baby Malone."

"Vielleicht sollten Sie über einen Vornamen nachdenken", erwiderte Kelly trocken. "Wenn sie in die Schule geht, wird sie Baby Malone vielleicht nicht so gut finden."

Er nickte. "Sie haben recht. Und was passiert nach dem Krankenhaus?"

"Sie werden mit dem Jugendamt und der Adoptionsstelle Kontakt aufnehmen und ihnen mitteilen müssen, dass Sie Ihre Meinung geändert haben. Gesetzlich dürfte es keine Probleme geben. Da Sie die Papiere noch nicht unterschrieben haben, dürfen sie nicht verlangen, dass Sie Ihre Tochter abgeben. Trotzdem sollten Sie sich einen guten Anwalt nehmen und mit Lucy eine Übereinkunft treffen. Ich nehme an, dass sie das Kind nicht sehen will, trotzdem sollte alles vertraglich festgelegt werden. Außerdem wäre da noch die Frage des Kindesunterhaltes. Eigentlich könnte man Lucy heranziehen." Sie runzelte die Stirn. "Ein guter Anwalt kann Ihnen da sicherlich besser weiterhelfen als ich."

Er schüttelte den Kopf und schaute seine Tochter an. "Ich will nichts von Lucy. Ich brauche ihr Geld nicht."

"Das müssen Sie mit ihr aushandeln. Falls Sie mit ihr reden wollen, sie ist noch im Krankenhaus."

Er sah auf. "Kann sie schon Besucher empfangen?"

"Natürlich. Sie hat nur eine Geburt und keine Gehirnoperation hinter sich. Wahrscheinlich fühlt sie sich im Moment, als wäre sie von einem Laster überfahren worden, aber sie ist gesund und in guter Verfassung. Sie wird sich schnell erholen. Sie und das Baby werden bereits morgen entlassen werden."

Sie zögerte und fragte sich, ob Tanner überhaupt eine Ahnung hatte, worauf er sich einlassen wollte. "Ich kann dafür sorgen, dass Ihre Tochter bis morgen Nachmittag hierbleiben kann. Das gibt Ihnen mehr Zeit, um alles zu erledigen."

"Zu erledigen? Was denn?"

Kelly schnappte überrascht nach Luft. Oje! Es war schlimmer, als sie gedacht hatte. "Mr. Malone, haben Sie jemals Kontakt zu Neugeborenen gehabt?"

"Nein, wie ich schon sagte, ich ging meinen Neffen und Nichten aus dem We

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