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Killing Passion: Angus von Reichert, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2019
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)

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Killing Passion: Angus

Man kann sich an das Gesetz halten. Oder es einfach selbst in die Hand nehmen ... Angus ist der älteste Sohn des McKenna-Clans und gehört damit nicht nur einer alten Whiskey-Dynastie an, sondern auch der einflussreichsten Familie New Clovertons, was ihm eine gewisse Verantwortung auferlegt. Neben seiner Leidenschaft für Schusswaffen und Pecan-Pies, kann er auch schönen Frauen nur selten widerstehen. Als er die toughe Pathologin Teagan kennenlernt, muss er jedoch zum ersten Mal spüren, was es bedeutet, nicht alles haben zu können, was er begehrt. Diese verfluchte Anziehung bringt ihm allerdings in mehr als nur einer Hinsicht Probleme ein, denn Teagan gerät zwischen die Fronten einer alten Familienfehde und Angus muss zwischen Herz und Verstand entscheiden ... 1987 in Frankfurt am Main geboren, lebt Melanie Reichert heute zusammen mit ihrem Mann im schönen Rheinland-Pfalz, wo sie als Lektorin und Korrektorin arbeitet. Bücher faszinierten sie bereits als kleines Mädchen, schon damals musste ihr immer vorgelesen werden, bevor sie endlich selbst in fremde Welten eintauchen konnte. Heute widmet sie sich jeder freien Minute ihrer Kreativität. Wenn die Autorin nicht gerade an prickelnden Liebesgeschichten schreibt, dann backt sie gerne süße Leckereien, die sie genauso in Verzückung versetzen wie der Besuch einer Buchhandlung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 260
    Erscheinungsdatum: 15.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783903130876
    Verlag: Romance Edition Verlag
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Killing Passion: Angus

1. Kapitel

Angus

"Bleib genau da stehen und zieh dein Oberteil aus", raunte ich, während ich mich genüsslich auf dem schäbigen Motelstuhl zurücklehnte, der sicherlich schon bessere Tage erlebt hatte.

Auf die Lippen der schon etwas in die Jahre gekommenen Blondine legte sich ein wissendes Grinsen. Sie verstand. Das Spiel hatte begonnen. Auch wenn sie die Vierzig sicher schon überschritten hatte, war sie nicht minder attraktiv. Und mal ganz ehrlich, ein Pfirsich schmeckt schließlich auch am besten, wenn er so lang wie möglich am Baum hängen konnte. Süß und saftig. Und das war Bernadette auf jeden Fall. Auch wenn ihr Inneres verdorben war und man sich daran eine Magenverstimmung holte. Ein hübsches Äußeres konnte nun mal nicht jeden darüber hinwegtäuschen, dass man skrupellos und brutal war. Allein die Vorstellung über ihr Vorgehen bei der letzten Lieferung ließ erneut Wut in mir aufsteigen. Ich schob diesen Gedanken beiseite.

Sie positionierte sich noch etwas breitbeiniger vor mir und legte ihre Hände an den Saum ihres silbernen Glitzertops. Ihre endlos erscheinenden Beine wurden durch einen schwarzen Ledermini bedeckt - der höchstens ihren Hintern verhüllte. Ihre mörderisch hohen High Heels verlängerten ihren Körper gerade so weit, dass ich mich zum Küssen nicht hätte hinunterbeugen müssen. Sofern ich denn gestanden hätte. Aber das war gerade keine Option, zunächst einmal wollte ich die Show genießen, für die ich immerhin bezahlt hatte, zumindest ließ ich sie in dem Glauben.

Ich lockerte die Krawatte, die mir mein Vater für diese beschissene Eröffnung der Kinderstation aufgezwungen hatte; eine Veranstaltung, die nach wenigen Momenten des Lächelns, Nickens und Händeschüttelns auch schon wieder vorbei gewesen war. Ich liebte es, mich in meine maßgeschneiderten Anzüge zu werfen, einen verruchten, aber korrekten Eindruck zu hinterlassen. Besonders bei den Ladys zog diese Masche des düsteren Lovers immer. Wirklich immer. Doch wer den Schlips erfunden hatte, musste ein Liebhaber von Folterwerkzeugen gewesen sein. Ich konnte absolut nicht begreifen, warum dieses antiquierte Accessoire immer noch in Mode war und es zum guten Ton gehörte, es tragen zu müssen.

"Ist das so in Ordnung?", hauchte Bernadette verführerisch und riss mich damit aus meinen Überlegungen. Das Lächeln war einem berechnenden Grinsen gewichen und sie hatte kurz unterhalb ihrer Brüste aufgehört, das Shirt hochzuschieben. Natürlich wollte sie einen McKenna zufriedenstellen. Wer wollte das in New Cloverton nicht?

"Sicher, Schätzchen, los, mach weiter, ich kann es nicht erwarten, deine Titten zu sehen."

Der künstlich aufgesetzte Ausdruck in ihrem Gesicht kehrte zurück, als hätte man vor dem Supermarkt eine weitere Münze in eins dieser Reittierchen geworfen und es zu einer neuen wilden Runde animiert. Das Kleidungsstück war wirklich hauteng und für einen Moment dachte ich darüber nach, wie sie es über ihre pralle Oberweite hatte ziehen können, doch dann blitzte auch schon die schwarze Spitze ihres BHs auf.

Zufrieden lehnte ich mich kurz nach vorn, um mein Jackett loszuwerden. In dieser abgeranzten Bude war es viel zu heiß. Was erwartete ich auch? Schließlich war das Danny's kein Fünfsternepalast, sondern ein Motel am Highway. Mutterseelenallein stand es da, war wenig frequentiert, genau das Richtige für mein Vorhaben, wie ich schon in der Vergangenheit öfter festgestellt hatte. Zudem war Danny verschwiegen und sobald man ihn mit Benjamin Franklin bekannt machte, tat er ohnehin alles.

Ich zwang meine Gedanken erneut zurück in den kleinen Raum und richtete meine Aufmerksamkeit auf Bernadette. Sie hatte inzwischen ihr Oberteil ausgezogen und präsentierte mir ihren üppigen Busen, den sie zweifelsfrei in den viel zu

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