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King's Way Verlockende Berührung von Young, Samantha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2016
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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King's Way

Rain hat nur einen Menschen in ihrem Leben, den sie bedingungslos liebt, und der sie genauso zurückliebt: ihre Schwester Darcy. Nachdem Darcy am Ende einer Beziehung völlig am Boden ist, schwört Rain sich, Darcy nie wieder im Stich zu lassen. Auch wenn es bedeutet ihr eigenes Glück hintenanzustellen. Doch die ganz große Liebe voller Leidenschaft und Romantik ist ohnehin nicht in Sicht. Craig Lanaghan ist es sicherlich nicht. Der heiße Barkeeper ist ein Frauenheld, das sieht Rain sofort. Ihm wird sie niemals vertrauen. Als Craig die schöne Fremde das erste Mal in der Bar sieht, ist er sofort von ihr fasziniert. Und bald schon merkt er, dass Rain Alexander nicht nur eine weitere Nummer auf seiner langen Liste von One-Night-Stands sein kann. Dazu ist sie zu stolz, zu besonders und viel zu sexy. Diese Frau will er nie mehr gehen lassen. Er ist bereit sich grundlegend zu ändern. Wenn Rain nur nicht so stur wäre ... Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Mit der Veröffentlichung von "Dublin Street" und "London Road", ihren ersten beiden Romanen für Erwachsenen, wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 14.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843713443
    Verlag: Ullstein
    Größe: 2452 kBytes
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King's Way

Craig

E r wurde wach, weil jemand schnarchte.

Das sägende Geräusch drang in sein Unterbewusstsein und ließ ihn nicht mehr schlafen. Er blinzelte ins fahle Licht, das durch die lilafarbenen Vorhänge vor seinem Schlafzimmerfenster hereinfiel.

Moment mal.

Craig stutzte.

Ich habe keine lilafarbenen Vorhänge.

Erinnerungen an die vergangene Nacht trieben langsam an die Oberfläche seines Gedächtnisses.

Fuck, Fuck, Fuck, Fuck, Fuck.

Er drehte vorsichtig den Kopf, ganz langsam, um die Schnarcherin neben sich nicht zu wecken. Er sah ein blasses Gesicht, halb unter einer Mähne langer roter Haare verborgen, die sich über das Kissen ergossen. Das hier war nicht sein Schlafzimmer. Es war ...

Das Schlafzimmer von Donna.

Nein, halt, das stimmte nicht.

Das Schlafzimmer von Danielle "Nenn mich Danni".

Behutsam setzte Craig sich auf. Sämtliche Muskeln in seinem Körper waren angespannt, weil er fürchtete, schon die kleinste Bewegung könne das Schnarchen zum Verstummen bringen und die hellblauen Augen würden sich öffnen. Er hatte Danielle "Nenn mich Danni" im Club 39 kennengelernt, einer beliebten Kellerbar in der George Street im Herzen von Edinburgh. Sie war dort zu Gast gewesen und hatte bis zum Schichtende auf Craig gewartet. Er arbeitete seit nunmehr fünf Jahren in Vollzeit hinter der Theke, und es gab Frauen, die regelmäßig in die Bar kamen, nur um sich von ihm bedienen zu lassen.

Und manche auch, um sich von ihm bedienen zu lassen.

So wie Danni.

Sie kam seit einigen Wochen mit ihren Freunden her, jeden Donnerstag, ohne Ausnahme, denn donnerstags war Studentenabend. Sie war in irgendeinem Postgraduierten-Studiengang. Und sah absolut hammermäßig aus. Wie hätte Craig sie da enttäuschen sollen?

Aber am Morgen danach zusammen aufwachen?

Nein danke. Sie waren sich beide von Anfang an darüber im Klaren gewesen, was das hier war.

Er zumindest. Und sie würde sich spätestens dann im Klaren sein, wenn sie wach wurde und er nicht mehr da war.

Er verzog das Gesicht. Hoffentlich war sie in Sachen Sex wirklich so locker, wie sie gestern Abend behauptet hatte. Craig fing grundsätzlich nichts mit einer Frau an, wenn er auch nur den Verdacht hatte, sie könnte nicht mit den Regeln eines One-Night-Stands vertraut sein. In neunundneunzig Prozent aller Fälle bewies er den richtigen Riecher. Nur hin und wieder gab es diese Ein-Prozent-Fehlerquote, und hinterher fühlte er sich jedes Mal wie ein Schwein.

Er war hundemüde und sehnte sich nach ungestörtem Schlaf ohne Schnarchgeräusche. Vorsichtig schlüpfte er aus Dannis Bett, dann zog er sich rasch und lautlos an. Normalerweise wartete er nach dem Sex immer nur so lange, bis die Frau eingeschlafen war, und machte sich dann schnellstmöglich aus dem Staub, aber gestern Abend musste er erschöpfter gewesen sein als sonst, denn er war ebenfalls eingeschlafen.

Das war wirklich knapp gewesen.

Er schlich gerade auf Zehenspitzen durch den Flur, als zu seiner Rechten eine Tür aufging. Er blieb wie angewurzelt stehen. Eine ziemlich jung aussehende Frau schaute ihn durch den Türspalt an.

Sie feixte. Wahrscheinlich sah er aus wie das sprichwörtliche Reh im Scheinwerferlicht. "Wenn du bleiben willst, kann ich dir Oropax geben", flüsterte sie.

Er schmunzelte über ihren Scherz und wisperte zurück: "Danke, aber ich muss langsam mal los."

Sie nickte. "Keine Sorge. Danni wird nicht sauer sein, dass du abgehauen bist."

"Gut zu wissen."

"Sie hätte dich sowieso rausgeworfen, wenn du nicht von allein gegangen wärst."

Er grinste. "Ernsthaft?"

"O ja", gab die Mitbewohnerin ebenfalls grinsend zurück. "Sie ist meine Heldin. Sie hat so was besser drauf als jeder männliche Aufreißer." Mit diesen Worten schloss sie ihre Zimmertür wi

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