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Lügen, Liebe, lange Beine Liebesroman von Lindberg, Karin (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Lügen, Liebe, lange Beine

Dave Adams gilt als eiskalt und höchst professionell. Er ist Staatsanwalt mit Leib und Seele und bekommt immer, was er will - bis er Susana begegnet. Sie ist das Tabu, das er nicht brechen darf. Susana hat sich im Auftrag der Mafia als Maulwurf in die New Yorker Staatsanwaltschaft eingeschleust. Sie braucht das zusätzliche Geld, um für sich und ihre kleine Schwester zu sorgen. Dave kommt ihr auf die Schliche und ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Der attraktive Staatsanwalt hat die Rechnung jedoch ohne Susanas Temperament gemacht. Sie ist wie ein Stück Schokolade: Kaum hat er von ihr gekostet, kann er nicht mehr aufhören. Doch der Prozess um den Mafiaboss hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen. Susana muss eine Entscheidung treffen: Soll sie ihren Auftrag zu Ende bringen und damit Dave für immer verlieren, oder an ihren Gefühlen festhalten und damit ihrer aller Leben aufs Spiel setzen? Sexy, mitreißend und romantisch - der neue Liebesroman von Bestsellerautorin Karin Lindberg. Der Roman ist in sich abgeschlossen und gehört nicht zu einer Serie. Die eBook-Ausgabe entspricht ca. 240 Taschenbuchseiten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 243
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743849242
    Verlag: BookRix
    Größe: 644 kBytes
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Lügen, Liebe, lange Beine

1

"Etwas in der Staatsanwaltschaft stinkt gewaltig zum Himmel ."

Der Hinweis eines seiner externen Informanten beschäftigte Dave Adams nun schon seit Tagen, bestätigte letztendlich aber auch nur sein eigenes Bauchgefühl. Bis jetzt hatte er aber nichts aufdecken können. Mehrmals hatte er alle Personen überprüft oder kontrollieren lassen, die etwas mit dem Fall des Jahres zu tun hatten. Allesamt sauber und integer. Es gab keine Ungereimtheiten im E-Mail-Verkehr, keine Fehltage, Fehlstunden, merkwürdige Telefonate oder Ähnliches. Nichts, was er als Ansatzpunkt dafür nehmen könnte, dass jemand brisante Informationen an die Mafia weitergegeben hatte.

Er hatte sein Kernteam mit Sorgfalt gewählt, dennoch, diese Hinweise musste er ernst nehmen, vor allem in Kombination mit seinem eigenen Empfinden, das ihn selten trog.

Dave seufzte leise und rieb sich mit der Hand über das Gesicht. Vielleicht sah er auch einfach nur Gespenster. Es war doch nur logisch, dass er sich Sorgen machte, so kurz vor Prozessbeginn, versuchte er sich selbst zu beruhigen. Leider erfolglos.

Antonio Bassanelli war eine der einflussreichsten Unterweltgrößen New Yorks. Ihm endlich etwas handfestes nachweisen zu können, käme einem Wunder gleich. Und er würde dieses Wunder geschehen lassen, das hatte er sich fest vorgenommen. Eigentlich war bei einem Prozess dieser Wichtigkeit der Bezirksstaatsanwalt Nicholas Delavall persönlich im Gerichtssaal zu finden, es bedeutete also einen immensen Vertrauensbeweis in Daves Fähigkeiten, dass er mit dem Fall betraut worden war.

Dave war seinem Chef unglaublich dankbar, dass er es ihm zutraute, den Fall als leitender Staatsanwalt zu betreuen. Er war als sein Stellvertreter nach Delavall der zweitwichtigste Mann im Haus. Obwohl es Dave nicht vorrangig um Macht ging, war es ein unfassbar gutes Gefühl, das in seinem Alter von dreiunddreißig bereits erreicht zu haben. Ihm ging es darum, die Personen aus dem Verkehr zu ziehen, die der Stadt und den darin lebenden Menschen schadeten, nicht um sein Ego.

Seine Eltern sahen das natürlich ganz anders. Jahrelang hatten sie mit ihm gekämpft, dass er sich in einer eigenen Kanzlei selbstständig machen solle. Das wäre viel lukrativer, als sich für den Staat krumm zu machen. Sie hatten ihm angeboten, ihn in eines der großen Anwaltsbüros einzukaufen, aber Dave war das egal gewesen. Ihm ging es nicht um Geld, sondern darum, ein paar der fiesen Arschlöcher dieser Stadt in den Knast zu bringen, um die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

"Ich sollte für heute Schluss machen", murmelte er, während er seine Papiere auf dem Tisch zusammenschob und in seine Aktentasche steckte. Dabei fiel sein Blick auf einige Akten, die er noch hatte fertigstellen wollen, aber bis jetzt vor sich hergeschoben hatte. Er war ein Meister der Prokrastination.

Dave atmete geräuschvoll aus, begann aber doch damit, den mittelgroßen Stapel abzuarbeiten. Irgendwann musste er sich ja schließlich darum kümmern. Nach und nach zeichnete er Belege ab, redigierte die vorliegenden Texte, sodass seine Sekretärin die Schriftsätze am nächsten Morgen neu tippen konnte. Einige Papiere wollte er dupliziert mit nach Hause nehmen, um sie sich dort noch einmal genauer vorzunehmen.

Eilig schritt er durch den leeren Flur zum Kopierraum und verharrte einen Moment im Türrahmen. Er war überrascht, dass außer ihm noch jemand hier war. Ein Blick auf seine Armbanduhr verriet ihm, dass es bereits nach zehn war.

Er hatte die Brünette, die am Kopierer stand, schon ein paarmal gesehen, aber bis jetzt waren ihm ihre üppigen Rundungen nie so ins Auge gesprungen wie heute. Sie trug einen schwarzen Bleistiftrock und eine hellblaue Bluse, die ihre schlanke Taille betonte. Der Kontrast zu ihren glänzenden dunkelbraunen Haaren tat sein Übriges, um sein Herz höherschlagen zu lassen. Er starrte sie an, konnte sich keinen Millimeter r

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