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Lügen und andere Liebeserklärungen von Shalvis, Jill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.05.2017
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Lügen und andere Liebeserklärungen

Seit dem Autounfall ihrer Eltern, versucht Pru all das wieder gut zu machen, was damals passiert ist. Finn O'Riley ist der letzte auf ihrer Liste, wenn sie das hinter sich hat, kann sie sich vielleicht wieder besser fühlen. Doch Sie hat nicht damit gerechnet, dass Finn eine solche Anziehungskraft auf sie hat. Sie will, dass er glücklich ist und das Leben nicht so schwer nimmt. Und genau deshalb kann sie auf keinen Fall die Richtige für ihn sein ... 'Jill Shalvis' neue Serie ist der Wahnsinn.' Library Journal Advance Reviews 'Geistreich, lustig und fantastische Charaktere.' FreshFiction.com 'Herzerwärmend und sexy ... unwiderstehliche Anziehungskraft, schwelende Romantik und urkomische Momente.' Publishers Weekly 'Ein absoluter Gewinner ... die Leser werden laut lachen und nicht mehr aufhören können zu lesen.' RT Book Reviews New York Times-Bestsellerautorin Jill Shalvis lebt in einer Kleinstadt in Sierras, voller verschrobener Mitmenschen. Jegliche Ähnlichkeit mit den Quirky Charakters in ihren Büchern ist, naja, meistens zufällig. Besuchen Sie sie auf ihrer Website www.jillshalvis.com, um mehr über Jills Bücher und ihre Abenteuer als Berge erklimmendes Stadtkinde zu lesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 08.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955766597
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 704 kBytes
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Lügen und andere Liebeserklärungen

1. Kapitel

#KeepCalmAndRideAUnicorn

Prus Mom hatte ihr beigebracht, sich beim Anblick eines rosa Autos, fallender Blätter und Messinglampen etwas zu wünschen, denn sie betrachtete es als Zeichen mangelnder Fantasie, seine Wünsche etwas so Gewöhnlichem wie Sternen oder Springbrunnen anzuvertrauen.

Ganz offensichtlich war die Frau, die keinen Meter von Pru Harris entfernt im leichten Sprühnebel stand und in ihrer Geldbörse nach Münzen kramte, um sie in den Springbrunnen im Innenhof zu werfen, nicht von einer Hippie-Mom großgezogen worden.

Letztendlich spielte das aber auch keine Rolle, denn Prus Mom hatte sowieso falsch gelegen. Wünsche, die in Erfüllung gingen, gab es im wahren Leben nicht, genauso wenig wie den großen Lottogewinn oder die Begegnung mit einem Einhorn.

Die Frau, die mit einer Hand ihre Augen vor dem leichten Sprühregen schützte und in der anderen eine Münze hielt, grinste Pru gequält an: "Ich weiß, das ist dumm, aber ich bin an einem absoluten Tiefpunkt."

Das war etwas, was Pru nur zu gut verstand. Sie setzte den sich heftig windenden Thor auf den Boden und schüttelte ihre Arme aus, um die Durchblutung wieder in Gang zu bringen. Elf Kilo dieser nassen, rundlichen und Angst vor ihrem eigenen Schatten habenden Promenadenmischung fühlten sich nach einem halbstündigen Fußmarsch von der Arbeit nach Hause an wie mindestens das Dreifache.

Thor protestierte mit einem scharfen Bellen gegen den feuchten Boden. Er mochte keinen Regen. Genauso wenig, wie er es mochte, auf den eigenen vier Pfoten zu laufen.

Aber er liebte Pru mehr als sein Leben, also blieb er neben ihr stehen, wedelte langsam mit dem Schwanz und studierte ihre Miene, um herauszufinden, in welcher Stimmung sie war.

Die Frau blinzelte überrascht und starrte auf Thor hinunter. "Oh", sagte sie. "Ich hatte ihn für eine sehr dicke Katze gehalten."

Thor hörte auf, mit dem Schwanz zu wedeln, und bellte noch einmal, als wollte er beweisen, dass er nicht nur durch und durch ein Hund war, sondern obendrein ein großer und sehr bösartiger.

Denn Thor - Extierheiminsasse undefinierbarer Rasse - hielt sich für einen Bullmastiff.

Als die Frau hastig einen Schritt zurücktrat, nahm Pru ihren Hund seufzend wieder auf den Arm. Er verzog sein knittriges Altmännergesicht zu einer beschützenden Miene, während seine Vorderpfoten in der Luft baumelten. Dabei wedelte er wieder mit dem Schwanz, denn jetzt war er ja plötzlich wirklich groß. "Tut mir leid", sagte Pru. "Er hat schlechte Augen, und das macht ihn übellaunig, aber er ist keine Katze." Sie drückte Thor und gab ihm damit zu verstehen, er solle sich anständig benehmen. "Er tut nur so."

Thor reagierte mit einem Blick, der deutlich signalisierte: Wenn dir etwas an deinen Lieblingsschuhen liegt, solltest du sie heute Nacht in Sicherheit bringen.

Die Frau wandte sich wieder dem Springbrunnen zu und betrachtete den Vierteldollar in ihrer Hand. "Es heißt, für die große Liebe sei es nie zu spät, richtig?"

"Richtig", sagte Pru. Weil es nun mal so hieß. Und auch wenn man nach ihrer eigenen Erfahrung der großen Liebe noch seltener begegnete als einem Einhorn, musste sie ja nicht unbedingt die Hoffnungen und Träume eines anderen Menschen zerstören.

Ein plötzlicher Blitz tauchte die Skyline von San Francisco in grelles Licht wie beim Feuerwerk zum vierten Juli. Dabei war doch erst Juni, und es war kalt. Thor quiekte erschrocken und barg seine Schnauze an Prus Hals. Pru begann zu zählen, kam aber nicht mal bis zwei, bevor ein so lauter Donnerschlag ertönte, dass sie alle drei zusammenzuckten.

"Huch!" Die Frau ließ den Vierteldollar wieder in ihre Geldbörse gleiten. "Nicht mal die große Liebe ist es wert, sich vom Blitz erschlagen zu lassen." Damit rannte sie davon.

Pru und Thor taten es ihr gleich und eilten über den gepflasterten Hof. Normalerweise ließ sie sich hier Zeit und erfre

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