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Landluft lädt zum Küssen ein Roman von Böhm, Nele (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Landluft lädt zum Küssen ein

Gefühle, Trubel, Eiertanz - willkommen auf dem Bauernhof! Die Komödie 'Landluft lädt zum Küssen ein' von Nele Böhm jetzt als eBook bei dotbooks. Blauer Himmel, grüne Wiesen und ein Leben in Einklang mit der Natur - ach, es könnte so schön und friedlich sein! Mike Meyrhofer, liebenswerter Sturkopf und stolzer Besitzer eines Biobauernhofs, weiß aber, wie es wirklich ist: Unternehmungslustige Kühe, musikalische Schweine und vor allem seine Mitarbeiter sorgen für jede Menge Chaos. Und während Mike sich zunehmend fragt, ob er nun eigentlich Landwirt oder Zirkusdirektor ist, kommt es richtig dicke - der Hof gerät in finanzielle Schwierigkeiten, seine Tochter pubertiert und seine Ehe steht vor dem Aus. Eigentlich würde Mike nun gerne die für ihn so typische Sturheit an den Tag legen ... aber wenn es darauf ankommt, muss man einfach kämpfen. Und ganz besonders für die Liebe! Schmunzeln, lachen und sich beim Lesen wohlfühlen: Ein Roman über die Suche nach dem großen Glück, das sich oft in den kleinen Dingen des Lebens verbirgt! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Landluft lädt zum Küssen ein' von Nele Böhm. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Nele Böhm, Jahrgang 1963, war in ihrem ersten Leben überzeugter Yuppie und Großstadtsingle. Heute lebt sie ruhig und beschaulich auf dem Land, wo die Welt noch in Ordnung ist, und widmet sich dem Schreiben von humorvollen Romanen wie 'Ein Vater zum Verlieben' und 'Landluft lädt zum Küssen ein'. Die Autorin im Internet: und https://heiter-bis-wolkig.me/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 285
    Erscheinungsdatum: 01.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245402
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 385 kBytes
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Landluft lädt zum Küssen ein

Kapitel 1

Dass heute nicht sein Tag war, hatte Mike schon am frühen Morgen bemerkt. Als er um fünf Uhr aufstand, zeigte das Thermometer sieben Grad. Ein kalter Wind wehte, der Himmel war wolkenverhangen. Kein gutes Wetter zum Rübensäen. Aber das würde Mike nicht davon abhalten, es trotzdem zu tun. Er tat immer das, was er sich vorgenommen hatte. Leise, um Claire nicht zu wecken, ging er ins Bad und dann die Treppe hinunter ins Erdgeschoss. Ein paar Minuten später zog der Duft von Rooibos-Orange-Marzipan-Tee durch die große Küche. Mike stand am Fenster, sah in den beginnenden Morgen hinaus und dachte über all die Arbeit nach, die heute anstand. Seit die Biobranche nach dem großen Boom wieder schwächelte, hatten er und seine Kollegen es schwer.

Er gab einen Löffel Rohrohrzucker in seinen Tee, rührte ausgiebig um und trank einen Schluck. Wenn es diesen Tee doch nur in Bioqualität gäbe! Das Zugeständnis an den konventionellen Teeanbau verursachte Mike körperliches Unbehagen. Seine Prinzipien waren ihm heilig, die würde er um nichts in der Welt verraten. Aber dieser Tee schmeckte so unverschämt gut, dass er einfach nicht mehr darauf verzichten konnte. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ...

Wenn es schon in den kleinen Dingen des Lebens so schwer war, der Versuchung zu widerstehen, auf dem rechten Weg zu bleiben - wen wunderte es da, dass immer mehr Biobauern Kompromisse eingingen, um überleben zu können?

Mike sah auf die Uhr, verzichtete darauf, sich Tee nachzugießen, und stellte die Tasse in die Spüle. Dann zog er die unterste Schublade des Küchenschranks auf, die alte Trockentücher und Putzlappen enthielt und die außer ihm nie jemand öffnete. Er griff hinein und fand schließlich ganz hinten, was er gesucht hatte. Nachdem er das Buch in die Tasche gesteckt hatte, zog er sich in der Diele Gummistiefel und eine warme Jacke an. Es war Zeit, mit der Arbeit zu beginnen.

Auf seiner morgendlichen Runde durch die Ställe kam Armin, der Hofhund, ihm freudig bellend entgegen.

"Na, mein Alter? Hast du gut aufgepasst? Scheint alles in Ordnung zu sein."

Mike kniete sich hin und belohnte den Hund mit ausgiebigem Streicheln.

Seine Tochter Sylvie hatte darauf bestanden, den Neufundländer Armin zu nennen, nach Armin dem Cherusker. Der hatte zwar nicht jede Schlacht gewonnen, dafür aber den Krieg. "Und darauf kommt es schließlich an, Papa!" Mike musste lächeln, als er daran dachte, wie sie vor ihm gestanden und ein feuriges Plädoyer für den Namen gehalten hatte. In puncto Durchsetzungsvermögen konnte sie es ohne weiteres mit ihrem Vater aufnehmen.

"Und - hast du heute schon Herrn Larsson gejagt?"

Herr Larsson war der Hofkater. Armin und er waren buchstäblich wie Hund und Katze. Trotz ihrer regelmäßigen Verfolgungsjagden schienen sie sich jedoch bis zu einem gewissen Grad gegenseitig zu respektieren. Mike staunte immer wieder darüber, dass sie gelegentlich sogar einträchtig nebeneinander in der Sonne lagen.

"Wahrscheinlich schläft er noch. Wir sind immer die Ersten, die aufstehen, was?" Mike verabschiedete sich von dem langhaarigen Cherusker, holte den Traktor aus der Scheune und machte sich auf den Weg zum Kehrfinger Feld.

Er liebte die frühen Morgenstunden. Die Menschen schliefen noch, es waren kaum Autos unterwegs. Diese Zeit des Tages gehörte der Natur, und Mike freute sich darüber, dass er ein Teil davon sein durfte. Er war dafür geschaffen, die Scholle zu bearbeiten, wie sein Großvater es genannt hatte. Seinen Beitrag zum Ganzen zu leisten. Mit der Kraft seiner Hände und seines Herzens zu säen. Die Bedingungen für optimales Wachstum zu schaffen. Und schließlich zu ernten.

In der Frühstückspause setzte er sich an den Feldrand und dehnte seine vom langen Sitzen verspannten Muskeln. Dann holte er das Buch hervor und schlug Seite 64 auf. Er kannte die Worte auswendig.

Wir haben, wo wir uns lieben,

ja nur die

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