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Lebkuchenmänner und andere Versuchungen von Shalvis, Jill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2017
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Lebkuchenmänner und andere Versuchungen

Sechs quirlige Welpen in einer Badewanne und Willa muss sie bändigen um sie sauber zu bekommen. Kein Wunder, dass sie inzwischen selbst aussieht, als hätte sie im Schlamm gewühlt. In diesem Moment steht ausgerechnet Keane Winters in ihrer Tierpension, der Mann, der ihr einst das Herz brach. Jetzt erkennt er sie nicht einmal wieder! Keinesfalls wird sie Keane den Gefallen tun und sich um seine Katze kümmern. Und doch verliert sie sich sofort wieder in seinen unwiderstehlichen Augen ... 'In Jill Shalvis muss man sich verlieben!' Susan Mallery, New York Times-Bestsellerautorin 'Heiß, süß, witzig und romantisch! Einfach ein Genuss!' Robyn Carr, New York Times-Bestsellerautorin 'Jill Shalvis bringt einen zum Lachen und dazu, sich zu verlieben.' Rachel Gibson, New York Times-Bestsellerautorin 'Mit dem zweiten Teil dieser Serie übertrifft Jill Shalvis alles, wofür sie bisher stand ... ein sexy Lesevergnügen, das Shalvis Fans einfach nur lieben können.' Kirkus Review New York Times-Bestsellerautorin Jill Shalvis lebt in einer Kleinstadt in Sierras, voller verschrobener Mitmenschen. Jegliche Ähnlichkeit mit den Quirky Charakters in ihren Büchern ist, naja, meistens zufällig. Besuchen Sie sie auf ihrer Website www.jillshalvis.com, um mehr über Jills Bücher und ihre Abenteuer als Berge erklimmendes Stadtkinde zu lesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 11.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767198
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Heartbreaker Bay .2
    Originaltitel: The Trouble With Mistletoe
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Lebkuchenmänner und andere Versuchungen

1. Kapitel

#TheTroubleWithMistletoe

Obwohl die Sonne gerade erst aufgegangen war, steckte Willa Davis bereits bis zu den Ellbogen in einem Knäuel dreckverschmierter Hundewelpen - ein ganz normaler Tag für sie. Als Besitzerin des Hundesalons South Bark Mutt Shop verbrachte sie sehr viel Zeit damit zu säuseln, zu schrubben und zu stylen, Tiere hochzuhieven - und noch mehr zu säuseln. Selbst für Bestechungen war sie sich nicht zu schade.

Dass sie ständig Hundekuchen in ihren Taschen hatte, machte sie für sämtliche vierbeinigen Wesen in ihrem Geruchsfeld unwiderstehlich. Blöd nur, dass es keine Hundekuchen für zweibeinige männliche Wesen gab. Das wäre mal praktisch gewesen.

Andererseits hatte sie sich in Bezug auf Männer eine Auszeit verordnet und somit sowieso keine Verwendung dafür.

"Wuff!"

Das kam von einem der Welpen, die sie gerade badete. Der kleine Kerl wackelte auf sie zu und leckte ihr übers Kinn.

"Damit kannst du mich nicht erweichen", log sie. Unfähig, seinem niedlichen Gesicht zu widerstehen, gab sie ihm einen Kuss auf die kleine Schnauze.

Eine von Willas Stammkundinnen hatte die acht Wochen alten Rabauken - ähm, Golden-Retriever-Welpen - zu ihr gebracht.

Sechs Stück, um genau zu sein.

Zwar öffnete sie erst in über einer Stunde, nämlich um neun Uhr, doch diese Hundebabys hatten sich in Pferdemist gewälzt, wie ihr die panische Kundin am Telefon mitgeteilt hatte. Da musste man sich fragen, wo es im Cow Hollow District von San Francisco eigentlich Pferdemist gab. Vielleicht hatte ein Polizeipferd irgendwo seine Pferdeäpfel fallen lassen, jedenfalls waren die Kleinen vollkommen eingesaut.

Und Willa auch.

Zwei, drei Welpen konnte einer allein eventuell im Zaum halten, sechs auf einen Schlag grenzten an Irrsinn.

"Okay, hört mal her", sagte sie zu den wuselnden, fröhlich hechelnden Hundebabys in der großen Badewanne des Stylingraums. "Alle machen jetzt mal Sitz."

Nummer eins und zwei setzten sich. Nummer drei kletterte auf die beiden hinauf, schüttelte seinen pummeligen kleinen Körper und spritzte Willa klitschnass.

In der Zwischenzeit versuchten Nummer vier, fünf und sechs sich auf zappelnden Pfötchen aus dem Staub zu machen. Um der Wanne zu entkommen, kraxelten sie übereinander wie Zirkusartisten. Dabei fielen ihnen die Ohren über die Augen und die Schwänzchen zuckten wild.

"Rory?", rief Willa. "Ich könnte hier hinten zwei helfende Hände gebrauchen. Oder drei ..."

Keine Antwort. Entweder hatte ihre dreiundzwanzigjährige Angestellte die Musik, die aus ihren Kopfhörern dröhnte, auf Ich-will-taub-werden-Lautstärke gestellt, oder sie postete gerade etwas auf Instagram.

"Rory!"

Endlich streckte Rory, das Handy mit leuchtendem Display in der Hand, den Kopf zur Tür herein.

Jep. Instagram.

"Ach du heilige Scheiße", sagte Rory mit aufgerissenen Augen. "Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes."

Willa sah an sich herab. Es stimmte, ihre Schürze und ihre Kleider waren mit Schaum und Wasser und einigen fragwürdigen Flecken bedeckt, die vielleicht oder vielleicht auch nicht mit Pferdemist zu tun hatten.

Höchstwahrscheinlich sah ihr stufig geschnittenes rotblondes Haar aus wie nach der Explosion in einer Kopfkissenfabrik. Wenigstens hatte sie nach dem frühen Notruf auf Make-up verzichtet und konnte also davon ausgehen, dass keine Wimperntusche verschmiert war.

"Hilfe."

Rory, die nie davor zurückschreckte, sich nass oder schmutzig zu machen, stürzte sich fröhlich in die Arbeit. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen innerhalb von zwanzig Minuten, alle Welpen aus der Wanne zu holen, zu trocknen und zurück in die Welpenbox zu stecken. Nummer eins bis fünf fielen umgehend in einen so tiefen Schlaf, wie nur Babys und Betrunkene es können. Aber Nummer sechs, wild entschlossen, zurück auf Willas Arm zu gelangen, klettert

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