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Leise rieselt das Glück Roman von Macomber, Debbie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
6,99 €
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Leise rieselt das Glück

Eine zauberhafte Liebesgeschichte im charmant kleinen Handtaschenformat!
Merry hat keine Zeit für die Liebe, schon gar nicht so kurz vor Weihnachten. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Mutter und ihren Bruder, backt Plätzchen, dekoriert das Haus, und auch in ihrem Job geht es - dank ihres Chefs - drunter und drüber. Da will ihre Familie ihr etwas Gutes tun und meldet Merrry heimlich auf einer Online-Dating-Plattform an, mit einem Foto ihres Golden Retrievers als Profilbild. Und tatsächlich: Sie bekommt eine Nachricht von einem Mann, und auch sein Bild zeigt einen Hund! Es entwickelt sich ein intensiver Chat, und sie kommen sich näher, doch irgendwann steht ein erstes Treffen an - und dieses wirft Merry völlig aus der Bahn ...

Debbie Macomber begeistert mit ihren Romanen Millionen Leserinnen weltweit und gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington, und im Winter in Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641228392
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Merry and Bright
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Leise rieselt das Glück

1. Kapitel

Merry

"Mom, ich muss Überstunden machen, deswegen kann ich nicht rechtzeitig zu Hause sein, um dir bei der Vorbereitung fürs Abendessen zu helfen."

"Schon wieder?", stöhnte ihre Mutter ins Telefon.

"Ja. Tut mir leid."

Merry hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihrer Mutter bei solchen Dingen nicht half und sie allein mit dem Kochen sitzen ließ. Robin Knight hatte nämlich aufgrund von fortschreitender Multipler Sklerose zunehmend mit Mobilitätsproblemen zu kämpfen. So sehr Merry den Gedanken auch verabscheute - ihre Mutter würde bald an den Rollstuhl gefesselt sein.

"Das ist diese Woche bereits der dritte Abend."

Ja, sie wusste es und hätte diese Erinnerung nicht gebraucht.

Drei Abende von vieren. Matterson Consulting, die Firma, für die sie in Zeitarbeit tätig war, hatte ein großes Projekt an Land gezogen, ihr bislang größtes, einen Auftrag des Flugzeugherstellers Boeing immerhin. Natür lich herrschte von vornherein Zeitdruck, und so wu rden alle Angestellten zu Überstunden verpflichtet.

Normalerweise beschwerte sich kaum jemand, doch jetzt, da Weihnachten vor der Tür stand, sah es anders aus. Die Leute waren damit beschäftigt, Partys zu planen, Geschenke zu kaufen, zu dekorieren und zu backen o der Ferienpläne zu schmieden, wenn man an den Fei ertagen Familienangehörige besuchen wollte. Alles nor male Dinge, die Vergnügen bereiteten und zu dieser Jahreszeit gehörten - für diejenigen allerdings, die bei M atterson arbeiteten, hätte das Fest genauso gut aus de m Kalender gestrichen werden können.

Weihnachtsvorfreude und Weihnachtsvorbereitungen fanden dieses Jahr für keinen von ihnen statt.

"Keine Sorge, Liebes", versicherte die Mutter sanft. "Patrick wird mir mit dem Essen helfen."

Eine Notlösung, wusste Merry. Patrick war ein lieber Junge und sehr hilfsbereit, aber als Haushaltshilfe dennoch nicht gerade erste Wahl, weil er dazu neigte, das gesamte Geschirr im Haus schmutzig zu machen, wenn man ihm das Kochen anvertraute. Bloß war ihm ein sparsamerer Umgang nicht beizubringen, denn der Achtzehnjährige litt unter dem Downsyndrom, und seine kognitiven Fähigkeiten waren begrenzt. Merry liebte ihn über alles, was indes nichts daran änderte, dass seine Hilfe in der Küche von sehr begrenztem Wert war und als eher fragwürdig bezeichnet werden musste.

"Mach Suppe warm und lass Patrick Sandwiches belegen", schlug Merry eine einfache Lösung vor.

"Das wäre eine Idee, nur ist außerdem das Hundefutter für Bogie ausgegangen."

Gottergeben seufzte sie. Patricks Golden Retriever hatte einen Appetit, der dem des gesamten Footballteams einer Highschool gleichkam. Merry wusste das sehr genau, weil sie das Einkaufen übernommen hatte, als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechterte. Derzeit jedoch schaffte sie es einfach nicht. Nicht bei all den Arbeitsstunden, die sie zusätzlich ableistete, da blieb für anderes keine Zeit mehr.

"Oh Mom, ich hoffe, er hält durch, bis ich nach Hause komme. Auf dem Heimweg springe ich schnell am Sup ermarkt raus und hole welches. Dann kann ich glei ch noch ein paar andere Sachen mitbringen, die ausgehen. Milch und Brot sind ziemlich alle. Und vielleicht etwas Eiscreme für Patrick. Dafür dass er nie mault, wenn er dir helfen soll."

"Dein Vater kann das auf dem Nachhauseweg ..."

"Bitte Dad nicht darum", unterbrach Merry sie.

Ihr Vater war Arzneimittelvertreter, reiste kreuz und quer durch den Pazifischen Nordwesten und war ständig unterwegs. Was ohnehin ziemlich anstrengend war und an der Substanz zehrte. Sie sah es schließlich, wie er schöpft er war, wenn er abends zurückkam. Da moc hte sie ihm keine zusätzlichen Aufgaben aufbürden. Nein, für die Lebensmitteleinkäufe war sie zuständig.

In der Familie Knight arbeiteten alle im Team, bildeten eine aus No

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