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Liebe zwischen Lee und Luv von Valtner, Fritz-Stefan (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Liebe zwischen Lee und Luv

Kann man nach einer langen Zeit in einer Ehe, die plötzlich tragisch endet, wieder einen Neuanfang wagen? Kann man nach all der Enttäuschung, der Trauer, dem Verlust wieder nach vorne schauen und eine neue Liebe finden? Oder sollte man sich lieber zurückziehen und mit seinem Schicksal hadern und sagen: Ich habe mein Leben gelebt? Darf man überhaupt auf ein neues Glück hoffen? Viele Fragen - aber gibt es eine Antwort darauf? Seit über 63 Jahren höre ich den Namen Fritz-Stefan Valtner. Im Jahre 2012 bin ich mit meiner Frau Manuela, die ich im Jahre 2011 ehelichte, aus dem Rheinland ins schöne Friesland gezogen. Beruflich war ich über dreißig Jahre in verschiedenen Positionen des Vertriebes tätig und sehr viel unterwegs, oft auch in Norddeutschland. Nach dem sehr frühen Tod meiner ersten Frau im Jahre 2007 habe ich mit dem Schreiben begonnen und niedergeschrieben was mich bewegte. So entstanden zum Teil sehr persönliche Bücher. Mittlerweile sind zehn Bücher unterschiedlicher Art und zahlreiche Texte in verschiedenen Anthologien verlegt worden. An den letzten sechs Büchern arbeitete meine Frau Manuela als Illustratorin mit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 252
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783744866019
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1334kBytes
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Liebe zwischen Lee und Luv

Der Entschluss

Hinnerk hatte sich damit abgefunden wieder allein durch das Leben zu gehen. Gut, unter den Sommergästen gab es durchaus nette Frauen, die für einen kleinen Urlaubsflirt zu haben waren. Aber dies war nicht so seine Welt. Er wollte lieber etwas Beständiges haben, auf das man aufbauen konnte.

Gleichzeitig sollte seine Zukünftige seine Arbeit und Aufgabe hier an der Küste akzeptieren. Viele finden dies ja für ein paar Wochen recht schön, aber wenn dann die ruhigen Monate kommen, kriegen viele einen regelrechten Lagerkoller. Nein, man muss das Leben hier oben schon lieben. Die gute Luft, die Prise Wind die einem immer um die Ohren streicht, das Meer, den Sand, die Möwen und ein Leben nach der Tide.

Aber wer mag schon so etwas?

Doch irgendwann wird schon die Richtige kommen.

So lebte Hinnerk in aller Ruhe sein Leben, arbeitete in seiner Freizeit weiter an seinem kleinen Häuschen hinterm Deich und wenn er Lust und Laune hatte, lieh er sich das Segelboot von seinem Freund aus und schipperte durch das Wattenmeer.

Hier konnte er sich immer so herrlich entspannen, wenn er mit dem Boot durch das Wasser glitt, die Sonne hoch am Himmel stand und mit ihrem Glanz die Umwelt verzauberte. Hier konnte er es stundenlang aushalten.

Da war es vielleicht gut, dass er hier keine Frau an Bord hatte.

Sie hätte bestimmt schon nach einer halben Stunde gesagt, wann geht es denn wieder zurück?

So konnte er die Zeit und den Raum genießen.

Petra saß in ihrer Wohnung und überlegte nun, wie es bei ihr weitergehen sollte? So nach dreißig Jahren auf die Straße gesetzt zu werden ist schon verdammt hart. Da tut man alles für seine Lieben und dann wird man einfach abserviert, nach dem Motto "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan."

Jetzt hatte sie ihre kleine Wohnung, die sie dank ihrer Rücklage einige Zeit halten konnte.

Mit den Unterhaltszahlungen von ihrem Mann wäre sie dann für das Erste abgesichert. Aber das könnte dauern. Also, welche Möglichkeiten hatte sie denn? Ihren Beruf hatte sie für ihren Mann aufgegeben. Da nochmals einsteigen? Nach dieser langen Zeit? Fast unmöglich. Ein kleiner Nebenjob wäre vielleicht eher möglich. Aber in welchen Bereichen?

Sie schaute sich die Angebote in der Zeitung an. Aber das richtige war nicht dabei.

Bitter war für sie eines, dass ihre Kinder sie zum Sündenbock machten für das Scheitern der Ehe. Dass sich ihr Vater eine Jüngere zugelegt hatte, störte sie weniger.

Nun ja, von der Mutter konnten sie nicht mehr allzuviel erwarten. Sie war jetzt finanziell am Boden und es war nicht zu erwarten, dass sie ihnen beistehen konnte, bei ihren zahlreichen Geldproblemen.

Da war der Vater schon eine bessere Wahl. Also zogen sie schnell diese Option. So war Petra von allen Entwicklungen erst einmal ausgeschlossen.

Sie versuchte ihrem Leben eine neue Ordnung zu geben.

Was aber nicht ganz so einfach war, da sie keine Aufgabe hatte.

Also nutzte sie die Zeit und fing wieder an zu malen. Dies hatte sie früher schon einmal gemacht und konnte auch einige ihrer Bilder verkaufen. Also, warum nicht noch einmal? Sie richtete sich in ihrer kleinen Wohnung eine kleine Malecke ein und begann zu malen.

Ihr fiel es am Anfang schwer, sich darauf zu konzentrieren, aber mit etwas Musik im Hintergrund kam sie schnell in dieses Metier hinein. Ihr erstes Bild war noch recht düster und dunkel in den Farben. Es entsprach ihrer momentanen Stimmung. Aber schon bei dem dritten Bild wurden die Farben heller und bunter, so wie ihre Stimmung auch.

Sie ging wieder durch Ausstellungen, machte Fahrten mit dem Rad und war viel unterwegs.

So wurde sie abgelenkt von ihren Sorgen.

Bloß wenn sie abends alleine in ihrer Wohnung war, spürte sie die Einsamkeit, die sie jetzt mit Macht umfasste. Mit keinem konnte sie reden, nur mit sich selbst. Es war schon eine blöde Situation in der sie jetz

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