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Liebesknistern im Schnee Liebesroman von Aukett, Ewa (eBook)

  • Verlag: Elaria
eBook (ePUB)
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Liebesknistern im Schnee

Seit mehr als einem Jahr schwärmt Tyra aus der Ferne für den Bruder ihres frisch angetrauten Schwagers. Dummerweise hat ihr erstes Zusammentreffen bei Lyle keinen besonders positiven Eindruck hinterlassen. Doch Tyra wäre nicht sie selbst, wenn sie ihre Hoffnungen einfach begraben würde. Um dem Mann ihrer Träume endlich nahe zu kommen, ist sie sogar bereit ihre verwirrenden Gefühle zu ignorieren und sich auf ein wenig romantisches Arrangement einzulassen. Bleibt letztlich nur die Frage, ob er ihr das Herz bricht oder sie seine harte Schale ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 203
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783964651259
    Verlag: Elaria
    Größe: 767 kBytes
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Liebesknistern im Schnee

2. Kapitel

Tyra erstarrte. Sie konnte sehen, dass die Tür keinen Griff von innen hatte, nur einen Knauf, der sich nicht hatte drehen lassen. Ihre Finger krallten sich in Lyles Hemd. "Sag mir nicht, dass wir hier eingesperrt sind!"

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er reagierte. "Das ist deine Schuld."

"Du kannst mich mal, Lyle Murdock."

"Okay." Sie konnte fühlen, dass er nickte, und spürte, wie sie durch die Gegend getragen wurde.

"Was machst du?", kreischte sie. Ihr war egal, wie hysterisch sie mittlerweile klang.

"Ich gebe dir, was du schon lange hättest bekommen sollen", erwiderte er ruhig. Tyra fühlte sich schwindelig, ihre Welt stand Kopf und sie wollte jetzt nichts weniger, als dass Lyle sie in seiner Wut in irgendeine Ecke warf.

"Lass mich nicht fallen", warnte sie ihn leise.

"Was willst du tun?", fragte er zurück. "Mir wieder davonrennen? Du wirst nicht weit kommen."

Sie erkannte, dass sie auf das Sofa zusteuerten. Ihr Herzschlag vervielfachte sich. Er würde doch nicht ...

Zu ihrer Überraschung setzte er sie nicht ab. Stattdessen nahm er selbst Platz und Tyra fühlte sich einmal durch die Luft gewirbelt. Sie quietschte. Im nächsten Augenblick fand sie sich quer über seinen Beinen liegend wieder.

Ein kühler Luftzug streifte ihren halbnackten Hintern, als Lyle den schweren Satinstoff ihres Rockes lüpfte. Tyra versteifte sich. Mit weit geöffneten Augen starrte sie ins Leere. Die Situation war ebenso beunruhigend wie aufregend und ihr kam der absurde Gedanke, dass ihr Hintern hoffentlich gut aussah in diesem rosa Spitzenslip, den sie zu ihrem fürchterlichen Outfit hatte anziehen müssen.

"Alles farblich aufeinander abgestimmt, hm?"

"Leck mich!"

"Im Moment nicht."

Während sein linker Arm sie auf seine Beine drückte, knallte seine rechte Hand hart auf ihre Arschbacke.

"AU!" Ihr widerspenstiges Zappeln unterband er, indem er sie kurzerhand mit ihrem Rock fest verschnürte. Erneut schlug er zu und ihre Haut begann zu brennen. "Das tut weh, du Arschloch."

"Das soll es auch!" Ein dritter Schlag. Sie kniff die Lider zusammen und wimmerte leise. "Der ist dafür, dass du dich nicht benimmst." Ein vierter Schlag. Tränen traten ihr in die Augen. "Der ist für dein loses Mundwerk." Ein fünfter Schlag. Ihre linke Arschbacke brannte wie Feuer und sie wünschte sich fast, er würde die andere Seite nehmen. Stattdessen blieb seine Hand genau da liegen, wo er sie eben getroffen hatte. Sie zog die Nase hoch und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie ätzend sie sich gerade fühlte, weil er ihr den Hintern versohlte wie einer Fünfjährigen. Aber klein beigeben würde sie trotzdem nicht.

"Wofür war der?", wollte sie aufmüpfig wissen.

"Für das Arschloch ." Seine Hand knallte erneut auf ihren Hintern und Tyra kniff die Augen zusammen, um die Umgebung auszuschalten und nicht in Tränen auszubrechen. Am liebsten hätte sie ihm ein weiteres Mal entgegengeschleudert, was sie von ihm hielt, aber ihre Pobacke tat wirklich weh.

Sie konnte spüren, wie seine Finger über ihre heiße, malträtierte Haut strichen und dabei am Rand ihres spitzenbesetzten Slips entlangglitten. Überrascht riss sie die Augen auf.

Während sie in dieser grässlichen Wolke aus rosa Satin steckte und nichts sehen konnte außer Sofa, Fußboden und einem Teil von Lyles Bein, lag ihr halbnackter Hintern ungeschützt vor ihm, ... vor diesem Kerl, den sie seit einem Jahr aus der Ferne anschmachtete und der ihr seither eine Menge feuchter Träume beschert hatte.

Tyra schluckte. Ihr Puls beschleunigte sich und sie konnte fühlen, wie die Stimmung sich veränderte. Ihr wurde warm, Gänsehaut machte sich auf ihren Armen breit.

Bildete sie sich das vielleicht nur ein?

Was kam als Nächstes?

Seine Hand strich sanft über die Rückseite ihres Schenkels, hinab bis zu ihrer Kniekehle und langsam auf

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