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Like a Memory - Liebe kennt kein Zurück Roman von Glines, Abbi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2018
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Like a Memory - Liebe kennt kein Zurück

Bliss Yorks Herz klopft bis zum Hals, als Nate Finley nach all den Jahren plötzlich wieder vor ihr steht. Nate war ihre erste und einzige Liebe, und eigentlich hatten sie sich vor sieben Jahren geschworen, für immer zusammenzubleiben. Doch dann wurde Bliss schwer krank und brach ohne ein Wort der Erklärung den Kontakt ab. Nun ist sie 22, gesund, voller Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben und hat endlich einen Job in einer Boutique. Aber als Nate vor ihr steht und alte Gefühlte entflammt, ahnt sie nicht, dass er inzwischen verlobt ist und die Filiale von seiner Freundin geführt wird ...

Abbi Glines, 1977 in Birmingham (Alabama) geboren, steht für die ganz großen Gefühle. Mit ihren "New Adult"-Romanen gelang ihr der internationale Durchbruch, und auf die Frage, wie viele Bücher sie insgesamt geschrieben hat, hält die Bestsellerautorin meist kurz inne und beginnt, an ihren Fingern abzuzählen. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie, schleicht sich ins Kino und hört sich die alltäglichen Dramen ihrer Teenager-Kinder an, während sie sich überlegt, welche sie davon später in ihren Büchern verwenden wird. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mitihrer Familie in Fairhope/Alabama.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 04.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492991582
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Like a Memory
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Like a Memory - Liebe kennt kein Zurück

1. KAPITEL

Sieben Jahre später ...

D er Abschlussball meines kleinen Bruders stand an. An meinem eigenen hatte ich damals nicht teilgenommen. So war das zu Schulzeiten immer bei mir gewesen, was Veranstaltungen der Highschool betraf. Ich verpasste sie alle, und mein erstes Date hatte ich erst mit neunzehn gehabt. Ansonsten stammte meine einzige Erfahrung mit Männern aus jenem Sommer, in dem ich fünfzehn gewesen war. Den hatte ich mit einem Jungen verbracht, den ich nie vergessen würde. Er gehörte zu den Erlebnissen, die mein Leben lebenswert gemacht hatten - ehe der Krebs bei mir ausbrach.

In jenem Oktober, nachdem er nach Rosemary Beach, Florida, zurückgekehrt war, war ich schrecklich erschöpft und hatte hohes Fieber. Es war nicht klar, woher diese Symptome kamen. Im November geriet die Krankheit vollkommen außer Kontrolle, und bei mir wurde Leukämie diagnostiziert. Bei diesem Arzttermin, zu dem mich meine Familie begleitet hatte, änderte sich mein Leben schlagartig. Und der Junge, von dem ich gedacht hatte, dass ich ihn lieben würde, schien mit einem Mal unerreichbar - wie eine ferne Erinnerung. Ich dachte oft an ihn, wenn ich plötzlich Angst bekam. Und das war damals häufig der Fall.

Dennoch hob ich nicht ab, wenn er anrief, und antwortete auch nicht auf seine Nachrichten. So um Weihnachten herum gab er schließlich auf. Aber was hätte ich ihm schon sagen sollen? Die Vorstellung, dass er mich ohne Haare sah, gebeutelt von den Nebenwirkungen der Chemotherapie, war furchtbar. Das hätte doch all die schönen Erinnerungen an jenen gemeinsamen Sommer zerstört. Und die waren mir so heilig, dass ich ihn dafür aufgab. Irgendwann ging es sowieso nur noch darum, den nächsten Tag zu erleben. Gegen den Krebs anzukämpfen, der meinen Körper attackierte. Und am Ende hatte ich ihn besiegt. Ja, ich hatte gewonnen. Seit meine Mutter ihren Vater an Krebs verloren hatte, wachte sie wie eine Glucke über mich. Sie erlaubte mir nicht, ein ganz normales Leben zu führen, obwohl ich jetzt schon seit vier Jahren krebsfrei war. Dad wünschte sich von mir, dass ich irgendwie Verständnis dafür aufbrachte. Als ich damals die Diagnose bekam, war meine Mutter vollkommen außer sich. Sie weinte sehr viel und drückte mich so fest an sich, wie sie konnte. Manchmal fragte ich mich, ob ich auch deswegen so entschieden gegen den Krebs gekämpft hatte, weil ich meine Mutter nicht im Stich lassen wollte. Die Vorstellung davon, wie sehr sie unter meinem Tod leiden würde, hatte mich unendlich traurig gemacht.

Und jetzt war ich zweiundzwanzig Jahre alt, lebte immer noch zu Hause und schoss Fotos von dem ältesten meiner drei jüngeren Brüder - Cruz. Ich fotografierte ihn zusammen mit seinem Date, mit dem er hinterher zum Abschlussball gehen würde. Über ihn indirekt auch am Leben teilzuhaben war für mich ganz normal geworden, auch wenn ich langsam wirklich bereit dafür war, dass sich das änderte. Klar, ich war froh, dass meine Brüder ein ganz normales Leben führten und ich dank ihnen ein wenig daran teilnehmen konnte. Cruz hatte all das erlebt, worauf ich meiner Krankheit wegen hatte verzichten müssen.

Es war schön, Momma und Dad als Eltern gesunder Kinder zu erleben. Die Jungs hatten in der Zeit meiner Krebserkrankung auch auf vieles verzichten müssen. Sie hatten in jenen Jahren bei den engsten Freunden meiner Eltern gelebt, Marcus und Willow Hardy. Und meine Eltern hatten mit mir im Kinderkrankenhaus in Atlanta gewohnt.

Cord war jetzt sechzehn. Meine Eltern hatten an seinem zehnten Geburtstag nicht bei ihm sein können, weil ich an diesem Tag einen Chemotermin hatte. Im selben Jahr war Clay acht geworden, und auch seinen Geburtstag hatten meine Eltern meinetwegen verpasst. Ich hatte großes Glück, dass mir meine Brüder das nicht verübelten. Die Leukämie hatte mir nicht nur meine Teenagerjahre geraubt, sondern hatte auch die Jungs einige Erinnerunge

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