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Losing Control - Befreit von Hart, Riley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2018
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
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Losing Control - Befreit

Für andere sieht es so aus als habe Ben alles im Leben, Geld, Einfluss, Charme und ein fabelhaftes Aussehen. Doch hinter seinem Lächeln und seinem Humor verbirgt er seine Depressionen. Er trinkt zu viel, macht zu viel Party in den Clubs, hat zu viel bedeutungslosen Sex, und nichts davon hilft. Traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit, eine Entführung und die Tatsache, dass der Mann den er liebte ihn nicht zurücklieben konnte, machen ihm zu schaffen. Kurz davor die Kontrolle zu verlieren, trifft er in einem Club auf Dante. Dante hat seine eigenen inneren Dämonen zu bekämpfen, aber für eine Weile schafft er es den Nebel aus Bens Gedanken zu vertreiben. Doch die Schatten der Erinnerungen dringen immer weiter vor, auf eine Weise die Ben zunächst nicht versteht. Und was er letztlich herausfindet, könnte ihn für immer zerstören.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 03.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864437571
    Verlag: Sieben Verlag
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Losing Control - Befreit

Kapitel 17

Es war sechs Uhr morgens, und Ben hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. Er hatte nicht mehr als ab und zu ein, zwei Stunden geschlafen, seit er bei Dante war. Wieder in den Club zu gehen, war keine Option. Nicht, nachdem er zugelassen hatte, dass Dante die Führung übernahm. Nicht, nachdem der Mann erfahren hatte, dass er ein Problem mit seinem Schwanz hatte.

Ben könnte einfach in einen anderen Club gehen. New York war voll davon, aber was hätte das für einen Zweck? Also blieb er zu Hause. Trank. Ging ins Fitnessstudio. Das war in den vorangegangenen Tagen sein Leben gewesen, genau wie jetzt. Wenn er nicht schlafen konnte, ging er trainieren.

Als er das Gewicht für eine weitere Wiederholung anhob, schmerzten und zitterten Bens Arme, aber er machte weiter, weil er nicht wusste, wie er sonst Dampf ablassen sollte. Wie er sonst vergessen sollte.

Als er keine Wiederholungen mehr schaffte, ging Ben unter die Dusche. Er stand unter dem Strahl, bis das heiße Wasser kalt wurde, in der Hoffnung, dass so seine schmerzenden Muskeln massiert und er geweckt wurde.

Beides funktionierte nicht.

Nachdem er sich angezogen hatte, zog er sein Handy aus dem Schließfach. Es vibrierte in seiner Hand. Ben drehte es um und sah, dass er fünf Anrufe verpasst hatte - alle von seiner Mutter.

Sein Puls beschleunigte sich. Sie rief ihn selten an. Das traf auf seine beiden Eltern zu, außer er hatte etwas getan, was sie in Verlegenheit brachte, oder sein Vater musste Ben auf die eine oder andere Weise benutzen.

Aber seine Mutter rief niemals fünf Mal innerhalb kürzester Zeit an.

Ben bahnte sich einen Weg um die Männer, die sich im Umkleideraum anzogen, eilte nach draußen und auf die belebte Straße. Erst dann rief er zurück.

Überall waren Menschen, wie immer in New York. Von allen Seiten dröhnten Geschrei, Hupen und Musik auf ihn ein.

"Er hat es wieder getan, Benjamin. Er hat es wieder getan", sagte sie anstelle einer Begrüßung. Er hörte den Alkohol in ihrer Stimme, schlimmer als gewöhnlich. Sie sprach nicht nur langsam, sondern auch lallend und leise, und rau von den Tränen, die zweifellos über ihr Gesicht strömten.

Ben erwiderte nichts. Was sollte er auch dazu sagen? Es fraß ihn innerlich auf, dass sie so verletzt war, aber sein Vater würde sich nie ändern. Und sie würde nie aufhören, ihn tun zu lassen, was immer er wollte. Seit Jahren. Ben war genauso gewesen. Hatte versteckt, wer er war. Hatte versucht, die Liebe seines Vaters zu gewinnen, und das hatte ihn nirgendwohin gebracht. Und seine Mutter würde es auch nirgendwohin führen.

"Benny?"

Dieser Name erfüllte seinen Zweck und stach Ben direkt durch die Brust. Es zog in ihn die Vergangenheit, fesselte ihn dort. So hatte Bonnie ihn genannt.

"Ich bin gleich da."

Bens Magen schmerzte. Teilweise vor Hunger, aber der Rest war eine Mischung aus Wut und Angst. Er wollte sich nicht so einfach von seiner Mutter zurückzerren lassen, für sie da sein, obwohl sie nie für ihn da gewesen war. Sie war nicht so wichtig wie sein Vater für sie und wusste, dass es auch nie so sein würde.

Doch wie konnte er nicht hinfahren? Sie war seine Mutter.

Ben winkte ein Taxi heran und nannte dem Fahrer die Adresse seiner Eltern. Er musste sich bemühen, damit ihm auf der Fahrt nicht die Augen zufielen. Er warf dem Fahrer zu viel Geld zu, als sie bei dem Familienanwesen außerhalb der Stadt ankamen. "Von hier aus laufe ich. Warten Sie auf mich."

Ben warf einen Blick auf das Namensschild. "George. Ich zahle das Doppelte des Fahrpreises, egal wie hoch er ist." Das würde dafür sorgen, dass er blieb.

Ben hätte den Fahr

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