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Lotus House - Heimliche Sehnsucht Roman von Carlan, Audrey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2019
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Lotus House - Heimliche Sehnsucht

Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens! Dara Jackson ist Yogalehrerin im Lotus House und besitzt zudem auch noch die Sunflower Bäckerei. Als sie eines Tages den superreichen Unternehmer Silas in einem ihrer Kurse trifft, prallen Welten aufeinander - doch dann geben sie sich einen gesamten Abend der gegenseitigen Verehrung ihrer Körper (und Geister) hin. Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und wurde daraufhin bald zur internationalen Bestseller-Autorin. Ihre Serien "Calendar Girl", "Trinity" und "Dream Maker" stürmten auch in Deutschland die Charts. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 27.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843721110
    Verlag: Ullstein
    Serie: Ullstein Taschenbuch 29115
    Originaltitel: Intimate Intuition
    Größe: 3039 kBytes
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Lotus House - Heimliche Sehnsucht

1. Kapitel

Das Stirn-Chakra

Das sechste Chakra wird das Dritte Auge genannt. Es befindet sich zwischen den Augenbrauen oberhalb der Nase. Im Sanskrit heißt es Ajna. Dieses Chakra wird als der Teil des Körpers angesehen, der die Zeit überwinden kann.
DARA

Positiv. Pluszeichen. In der modernen Welt ist das Pluszeichen positiv besetzt. Wie im Wörtchen mehr .

Mehr Zuwachs.

Mehr Zufriedenheit.

Das weiße Stäbchen mit dem rosa Pluszeichen, das mich da anblinkt, hat auf mich genau die gegenteilige Wirkung von mehr . Neben dem Plus ist ein Fensterchen mit zwei Linien - in dramatischem Gegensatz zu dem Pluszeichen, von dem ich mir so sehr wünsche, es wäre ein Minuszeichen.

Negativ.

Die beiden Linien schreien es mit greller, unvermeidlicher Klarheit heraus - und bedeuten nur eines.

Schwanger .

Ich schließe die Augen und lehne mich seufzend gegen die Badezimmerwand. Drei Wochen ist es her, seit ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Zwei Wochen, seit ich die Hoffnung aufgegeben habe, er würde sich melden und mir alles erklären. Eine Woche, seit meine Regel ausgeblieben ist. Und hier stehe ich nun und halte das Resultat eines One-Night-Stands in meinen Händen. Nur dass dies kein One-Night-Stand ist. Wir haben gemeinsame Freunde. Mehrere sogar. Die haben natürlich keinen blassen Schimmer davon, dass wir übereinander hergefallen sind. Nein, sie haben keine Ahnung.

Rein technisch war es so, dass mich mein Freund Nick fragte, wie es denn so mit seinem Kumpel lief, mit dem ich neulich was trinken war. Wie üblich spielte ich die Sache herunter. Nichts Besonderes. Definitiv nichts Erwähnenswertes.

Als könnte ich darüber sprechen, wie seine Lippen meinen Nacken entlangglitten.

Die Art, wie sich seine Hände um meine Brüste legten.

Unsere absolute gegenseitige Hingabe.

Aber wie kann es sein, dass die das alle nicht mitkriegen?

Wir bekamen einfach nicht genug von unseren Körpern. Wir waren vorsichtig und haben jedes Mal ein Kondom benutzt. Wir hatten alles im Griff. Im wahrsten Sinn des Wortes. Wir brauchten ein halbes Dutzend in jener Nacht. Bis schließlich eines ... riss. Wir achteten gar nicht groß darauf. Wir waren sternhagelvoll und berauschten uns an unserer Lust und am Alkohol. Ich musste mich sehr anstrengen, um mir den Vorfall wieder in Erinnerung zu rufen, so besoffen war ich. Als ich mir über den Ausrutscher klar wurde, war es zu spät. Die Pille danach hätte nicht mehr gewirkt. Ich weiß es, ich habe einen Apotheker gefragt. Nein, drei. Drei verschiedene. Und meinen Gynäkologen.

Bis zu diesem Augenblick hatte ich immer auf mein Glück vertraut. Nur dass ich nie Glück hatte. Weder in der Liebe noch sonst im Leben. Zumindest nicht während meiner Ausbildung. Ich war ein Waisenkind und wuchs im Heim auf, eine Familie gab es nicht, erst als ich acht war. Dann erschien plötzlich eine rundliche schwarze Frau auf der Bildfläche, mit Pausbacken, dunklen Augen und einem breiten Lächeln, die wählte mich aus einer Reihe von Kindern in meinem Alter aus, und dann musste ich mich an einen Tisch setzen und mit ihr reden. Ich wusste von anderen Kindern, dass man, wenn einen Erwachsene aufforderten, mit ihnen zu reden, möglicherweise ein Zuhause bekam. Das wünschten wir uns alle sehnlich. Trotzdem, einer der unheimlichsten Tage meines Lebens war der, an dem ich Darren und Vanessa Jackson kennenlernte.

Bis heute.

Eine Woche lang kamen mich die Jacksons jeden Tag im Heim besuchen. Wahrscheinlich wollten sie testen, ob wir zusammenpassten. Ich klammerte mich an Mrs Jackson bei diesen Besuchen. Ich hatte mir immer eine Mutter gewünscht, jemanden mit sanften Augen und einem Lächeln. Nach Ablauf der Woche nahmen die Jacksons meine Hände und fragten mich, ob ich mit zu ihnen nach Hause kommen wollte. Um bei ihnen zu leben . Ich konnte es damals nic

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