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Love is War - Verlangen von Lilley, R. K. (eBook)

  • Erschienen: 15.05.2017
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Love is War - Verlangen

Es ist Liebe. Es ist Krieg. Es ist Scarletts und Dantes Geschichte.
Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen ... aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.

R. K. Lilley schreibt, seit sie denken kann. Um ihre Rechnungen bezahlen zu können, hat sie unter anderem viele Jahre lang als Stewardess gearbeitet. Ihr war schon lange klar, dass sie eines Tages darüber schreiben würde. LOVE IS WAR ist ihre erste Serie bei Heyne.

Produktinformationen

    Größe: 1693kBytes
    Reihe (Teil): Heyne Bücher Bd.58055
    Herausgeber: Heyne
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 352
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641210946
    Erschienen: 15.05.2017
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Love is War - Verlangen

1

"Ich bin für den Sturm geboren, Flaute passt nicht zu mir."

Andrew Jackson

HEUTE

Scarlett

Er war hier. Er war verdammt noch mal hier.

In diesem Flugzeug. Meinem Flugzeug. In meiner Kabine.

Wie konnte er es nur wagen?

Das war gegen die Regeln, und das wusste er, verdammt noch mal.

Aufgewühlt schlug ich mir immer wieder mit den zusammengerollten Unterlagen zu unserem Flug auf die Handfläche, als hätte ich einen nervösen Tick und könnte nicht damit aufhören.

"Oh, mein Gott", murmelte Leona und spähte durch den Vorhang. "Was will der denn hier?"

Mich demütigen, lautete die Antwort, aber ich behielt sie für mich.

Dieser Mistkerl. Ich knirschte mit den Zähnen. Hörbar.

Leona richtete sich auf. Ihr freundlicher Blick war verständnisvoll, während sie mich eingehend musterte. "Ich übernehme dieses Mal die Kabine. Du kannst in der Bordküche bleiben. Dann brauchst du ihn nicht zu sehen."

Leona war die Nummer zwei in unserem Flugbegleiterteam, und sie kannte mich gut genug, um über ihn Bescheid zu wissen.

Sie bildete den genauen Gegenpol zu mir: Sie war das brave Mädchen, ich das böse, sie war freundlich, ich oft bissig, sie war der Engel, ich der Teufel. Sie war die Friedensstifterin, während ich häufig aneckte. Sie war all das, was ich niemals sein würde. Dafür liebte ich sie und verehrte den Boden, auf dem sie ging.

Und sie wusste von Dante und mir und kannte unsere Geschichte. Sie war eine der wenigen, die beinahe alles wussten.

Ich schüttelte heftig den Kopf, um nicht weiter darüber nachzudenken. Er wusste, dass ich hier war, natürlich wusste er das. Aus irgendwelchen verkorksten Gründen saß er in diesem Flugzeug. Er hatte ein Ticket gekauft, nur um mich zu sehen. Aber ich würde ihm nicht die Genugtuung verschaffen und mir anmerken lassen, wie schwer es mir fiel, ihm gegenüberzutreten.

Stolz war schon immer meine beste Waffe gewesen, wenn es um Dante ging. Manchmal auch meine einzige Waffe, deshalb war sie tödlich scharf geschliffen.

"Ich schaffe das", sagte ich zu ihr. Und das entsprach der Wahrheit. Es würde höllisch wehtun, aber ich kannte diesen Schmerz bereits.

Sie biss sich auf die Lippen und nickte. Sie war wahnsinnig lieb. Ich wünschte, ich könnte mehr wie sie sein, aber das gelang mir nicht. Ich hatte es ein-, zweimal versucht, mich damit aber nur lächerlich gemacht.

Leona war von Eltern aufgezogen worden, die sie abgöttisch liebten, in einer Welt, in der Freundlichkeit eine Tugend war.

Bei mir war es anders. Ich wurde von Kleinkariertheit und Geiz geformt, in einer Welt, die mich von Anfang an loswerden wollte und in der Härte der einzige Weg zum Überleben war.

"Ist er allein?", fragte ich.

"Ich glaube schon. Bis jetzt jedenfalls."

Sie sagte nicht ohne Grund bis jetzt . Als wir uns das letzte Mal begegnet waren, war er nicht allein gewesen, der Mistkerl.

Fairerweise muss gesagt werden, dass ich es wahrscheinlich nicht so persönlich hätte nehmen sollen. Er war selten allein.

Ich schlüpfte mit meinem Make-up-Beutel in den Toilettenraum, um mich ein wenig aufzuhübschen. Wie immer für die Arbeit hatte ich nur Lipgloss aufgelegt, aber für dieses Wiedersehen kramte ich nun meinen roten Lieblingslippenstift hervor.

Er hatte einen passenden Namen: Blood.

Keine andere Farbe kam infrage, wenn ich mich mit meinem Ex auseinandersetzen musste. Ich legte diesen Lippenstift auf, weil ich Blut sehen wollte.

Mir kam der Gedanke, dass ich diese Begegnung beinahe ebenso genoss, wie ich sie fürchtete. Das war nämlich nicht das erste Mal. Es passierte oft. Dante suchte mich, stellte mich zur Rede, wir bezogen beide Prügel und hinkten davon.

Normalerweise schrie ich ihm noch irgendetwas hinterher, während er mir schon den Rücken

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