text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Loverboys 140: Strenge Züchtigung von Haasters, Robin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2015
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Loverboys 140: Strenge Züchtigung

Leon ist jung, attraktiv und weiß, was er will - glaubt er jedenfalls. Als Mark in seine WG einzieht, gerät der Alltag mächtig durcheinander und Leon in den Bann seines neuen Mitbewohners. Unaufhaltsam wird die Wohnung zur Arena, in der Leon von Marks harter Hand zur Lust an der Unterwerfung erzogen wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 22.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867878074
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.140
    Größe: 1902 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Loverboys 140: Strenge Züchtigung

3. Kapitel

M an sollte meinen, dass ein Fahrradkurier nach einem langen Tag im Sattel lieber mit dem Bus oder der Bahn nach Hause fährt. Nicht so Leon - vor allen Dingen nicht an Sommerabenden wie diesem. Die letzte Tour führte ihn mitten durch den Großstadtdschungel voller hupender Autos, schimpfender Passanten, Sturm klingelnder Radfahrer und ratlos herumstehender Touristen. Auf dem Heimweg nimmt Leon einen kleinen Umweg in Kauf, um noch einmal am Fluss entlang und an den Liegewiesen vorbeizufahren. Hier gibt es immer etwas zu schauen, und in jedem Fall ist es ruhig.

Es riecht nach Sommer. Nachdem er den ganzen Tag ein Headset und Bines Stimme im Ohr hatte, während der Lärm der Stadt um ihn herum brandete, ist es für ihn eine Wohltat, nur die Stimmen einiger auf der Wiese vor ihm spielender Kinder zu hören und den Wind, der leise in den Bäumen hinter ihm raschelt. Immer wieder ist Leon erstaunt, wie viele Facetten diese Stadt zu bieten hat. Er bemitleidet all die Menschen, die die Stadt nicht mit seinen Augen sehen können, sie nicht aus seiner Perspektive kennen. Wie wenig sieht man doch, wenn man nur den Blick aus Bus und Bahn oder aus dem Auto kennt. Er dagegen kennt nicht nur die großen Straßen und Plätze, sondern auch all die Schleichwege durch versteckte Gassen, am Rand der großen Kieze entlang, versteckte Wege abseits der Touristenstrecken.

Leon kramt aus seiner Tasche eine Wasserflasche und eine Schachtel Zigaretten. Das Rad steht wie ein geduldiges Reittier neben ihm. Eigentlich raucht Leon nicht, oder nur sehr selten. Wenn es jedoch einer dieser Momente ist, in denen alles für ihn stimmt, dann begrüßt er ihn gern mit ein paar feierlich und genüsslich in die Luft geblasenen Rauchwölkchen. Und in diesem Augenblick stimmt alles für Leon. Der Job macht ihm Spaß; er ist jung und sieht gut genug aus, die Kerle, die ihn interessieren, auch für sich zu interessieren; sein bester Freund Flo ist in der Nähe, und mit ihm läuft es so unkompliziert wie eh und je; aus der großen Auswahl an Bewerbern für das freie Zimmer konnte er denjenigen aussuchen, bei dem er sich sicher war, dass das Zusammenleben wenig anstrengend werden würde. Kein Herumgezicke, keine rücksichtslosen Egotrips. Jemand, der alt genug ist zu wissen, wie das Leben läuft, und wenig Potential für Drama jeglicher Art versprach. Darauf eine Zigarette auf der Uferwiese, in die rotgoldene Abendsonne getaucht.

Auf dem Hof angekommen, verstaut Leon sein Rad im Fahrradverschlag und sichert es mit einer eigens für ihn angefertigten Schließvorrichtung. Die Sonne reicht schon nicht mehr über die Dächer hier herunter. Ein Umzugswagen oder Kisten und Möbel sind weit und breit nicht zu sehen. Natürlich hätte Leon noch mit angepackt, wenn es nötig gewesen wäre. Aber nach einem langen Tag auf dem Rad ist er auch nicht böse darum, einfach nur nach Hause kommen zu können. Er ist ein wenig gespannt, was der erste Abend mit Mark, seinem neuen Mitbewohner bringen wird. Bisher waren erste WG-Abende immer geprägt von einer Flasche Wein, oft zusammen mit einem Einstandsessen und langen Gesprächen, um sich besser kennenzulernen.

Vom Hof führt ein gepflasterter Weg zum Mietshaus, in dem Leon wohnt, seit er bei seinen Eltern nach Abschluss der Schule ausgezogen ist. Es liegt nicht direkt an der Straße und ist ein typisches Hinterhaus in einer Großstadt. Altbau, die letzte Modernisierung muss stattgefunden haben lange bevor Leon hierherzog. Doch er liebt diese verwinkelten Wohnungen mit den hohen Decken. Dass für die Dusche nur in der Küche noch Platz war, stört da kaum. Zumal wenigstens die Toiletten nicht mehr für die gesamte Hausgemeinschaft im Treppenhaus untergebracht sind. Auch die alten Doppelfenster mit Holzrahmen, von denen natürlich die Farbe so schön heimelig abblättert, empfindet Leon eher als Gewinn.

Den Rucksack über die Schulter geworfen, steigt Leon die hölzernen Treppenstufen in den dritten Stock hoc

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen