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Loverboys 148: Heiße Jungs und dicke Schläuche von Philipps, Justin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.04.2016
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Loverboys 148: Heiße Jungs und dicke Schläuche

Für Damien wird ein Traum wahr: Nach einer knallharten Eignungsprüfung darf er eine Ausbildung bei der Pariser Feuerwehr beginnen. Während er in Gedanken noch die vielen knackigen Burschen anhimmelt, die beim Sporttest die Latte reichlich hochgehängt haben, ahnt er noch nicht, was Drill und Aufopferung in dieser Eliteeinheit bedeuten. Denn nicht nur die Einsatzwagen haben spritzbereite Schläuche, die von den jungen Anwärtern fingerfertig bedient werden müssen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 14.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959852029
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.148
    Größe: 949 kBytes
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Loverboys 148: Heiße Jungs und dicke Schläuche

Eine Quiche von Maman

E s war schon dunkel, als wir wieder zu Hause in Paris ankamen. Die "Stadt der Lichter" machte ihrem Namen nun wirklich keine Ehre, zumindest nicht im 12. Bezirk, wo wir wohnten. Ein ordentliches Sommergewitter hatte über der Stadt getobt. Die Straßen waren menschenleer und wirkten düster.

Vater schien erschöpft. Er war die ganze Strecke von Palavas-les-Flots, wo wir jedes Jahr unseren Urlaub verbrachten, gefahren. Mutter hingegen war in Hochstimmung. So gern sie verreiste, so gern kam sie auch zurück in ihr geliebtes Paris.

"Morgen früh bin ich die erste Kundin in der Boulangerie André und kaufe mir eine große Tüte Croissants. Die können im Süden einfach nicht backen!", zwitscherte sie.

"Du tust ja so, also ob wir unsere Ferien in der dritten Welt verbracht hätten", konterte mein Vater. Sein übellauniger Ton war nicht zu überhören.

Meine Mutter schien unbeeindruckt.

"Was die Bäckereien angeht, ist Palavas mindestens so schlimm wie die dritte Welt!"

Vater brummte etwas in seinen Bart. Das tat er immer, wenn er keine Lust hatte, ein Thema zu vertiefen.

Mutter schwieg. Sie legte ihre Hand auf seinen Schenkel und zwinkerte ihm zu. Er räusperte sich und lächelte. Die beiden waren ein eingespieltes Team, und nach 30 Ehejahren wusste man einfach, wann es den Mund zu halten galt.

Ich würde sie vermissen, das wurde mir in solchen Momenten klar. Schon nächste Woche würde mich nicht mehr die vertraute, liebevolle Stimme meiner Mutter wecken.

"Damien."

Erst ganz sanft - fast gehaucht -, dann im Abstand von fünf Minuten immer lauter werdend. Meine lebende Schlummertaste, die schließlich regelmäßig in einem genervten "Damien, es ist schon sieben Uhr! Steh endlich auf!" endete.

Ich sollte mich schon bald an neue Töne gewöhnen. Raue, männliche Töne würden mich künftig aus meinen Träumen reißen. "Aufstehen!" würde der Vorgesetzte brüllen. Ich müsste gehorchen, sofort - ohne Betteln um Aufschub. Raus aus dem warmen Bett - Morgenlatte hin oder her - und strammgestanden vor dem Caporal-Chef der Brigade de sapeurs-pompiers de Paris, der berüchtigten BSPP. Die Ausbildung bei der Pariser Feuerwehr, für die ich ab dem nächsten Montag zunächst für zwei Monate im Fort Villeneuve-Saint-Georges kaserniert sein würde, war eine der härtesten Ausbildungen in Frankreich, geprägt von Pflichterfüllung und Drill. Ich würde zu spüren bekommen, dass die Pariser Feuerwehr seit 1811 zum Militär gehörte. Die Jahreszahl hatte ich vor der Aufnahmeprüfung auswendig gelernt, denn neben unserer körperlichen Eignung plante man schließlich, auch unsere intellektuellen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Ich wollte die Aufnahmeprüfung bestehen, denn ich wusste schon als kleiner Junge, dass ich eines Tages Pompier werden will - oder besser gesagt: werden muss. Die Feuerwehr war meine Bestimmung. Das war klar. Ansonsten war vieles noch im Ungewissen. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie eines Tages mein Leben außerhalb der Feuerwehr aussehen sollte. Familie? Kinder? Keine Ahnung! Ich hatte schon Mädchen flachgelegt, aber ich konnte mir nicht vorstellen, mit einer Frau mein Leben zu verbringen. Ich hatte schon mit Jungs gewichst, und einigen, die dabei richtig scharf geworden waren, hatte ich erlaubt, meinen Schwanz zu blasen, aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, ins Marais-Viertel zu gehen, um mich dort mit Schwulen zu treffen. Nicht, dass ich etwas gegen die Marais-Schwulen gehabt hätte, aber sie zogen mich einfach nicht an. Ihre Fred-Perry-Polos wirkten unsexy auf mich - im Gegensatz zu den dunkelblauen Pullis der Pompiers mit dem dünnen, roten Streifen auf Höhe der Brustwarzen. Ich musste nur an diese Pullis denken, und schon bekam ich einen Ständer.

Die Aufnahmeprüfung war ein Vorgeschmack auf die Ausbildung. Gut 100 Kerle nahmen daran teil. Die meisten sahen aus, als wären sie berei

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