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Lust auf den allerersten Blick von Connelly, Clare (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.12.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Lust auf den allerersten Blick

Seine Geheimnisse, seine Erinnerungen, seine Vorlieben - all das soll Noah dieser aufregenden Psychologin in intimen Sitzungen erzählen? Na gut. Vielleicht hilft es ihm, wieder seine Mitte zu finden. Und außerdem kann er Holly Scott-Leigh dann klarmachen, dass er sie wahnsinnig sexy findet: Für den Bad-Boy-Milliardär war es Lust auf den ersten Blick. Mal sehen, wie die brave Ärztin auf seine sündigen Wünsche reagiert: professionell, abweisend oder gar schockiert? Noah ahnt nicht, dass auch Holly eine heimliche Schwäche hat: Bad Boys wie ihn ... Clare Connelly liebt Liebesromane - von Jane Austen bis E L James. Nachdem sie lange erfolgreich Selfpublisherin war, ging 2017 ihr Traum in Erfüllung, als ihr erstes Buch bei einem Verlag erschien. Seitdem ist sie nicht mehr zu stoppen. Clare liest und schreibt leidenschaftlich gerne, und lebt in einem kleinen Bungalow am Meer mit ihrem Traum-Ehemann, zwei kleinen Kindern und einem fleißigen Team von MacBooks.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 13.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733738556
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2186 kBytes
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Lust auf den allerersten Blick

1. KAPITEL

Die Art, wie er mich ansieht, kann man nur als abfällig bezeichnen. Der Schwung seiner Lippen wirkt ein bisschen gelangweilt. Auf diese Lippen habe ich schon viel zu oft geblickt, seit Noah Moore vor fünf Minuten das gut besuchte Café betreten hat, das bei meiner Praxis gleich um die Ecke liegt.

Natürlich habe ich schon von ihm gehört. Wer kennt ihn nicht? Er hat es aus eigener Kraft zum Milliardär geschafft. Ihm gehört die Hälfte des Tech-Imperiums, das die Welt, wie wir sie kennen, völlig auf den Kopf gestellt hat. Innerhalb des letzten Jahrzehnts ist er von Erfolg zu Erfolg geeilt, aber in den Medien ist er ständig aus den falschen Gründen präsent. Zusammen mit seinem Geschäftspartner ist er für seinen rücksichtslosen Geschäftssinn und das Leben auf der Überholspur bekannt. Für Luxus, Glamour, Reichtum und Erfolg, für wilde Partys am Mittelmeer, besonders für die alljährliche Party im Anschluss an die Filmfestspiele in Cannes, bei der alle Celebritys dabei sein wollen. Das große Geld haben Noah und sein Partner mit ihren elektronischen Geräten gemacht, aber sie sind der Inbegriff der coolen Bad Boys in Hollywood.

Wie als letzten Beweis dafür taucht er hier zu unserem Meeting in Lederjacke und schwarzer Jeans auf. Die dunklen Haare sind ein bisschen länger, als sie sein sollten. Sein symmetrisches Gesicht ist kantig, er ist unrasiert, und seine Brauen sind dicht, die dunklen Wimpern noch dichter. Ein leichter Dunst von Alkohol umgibt seinen sehr heißen und sehr faszinierenden Körper. Über eins neunzig, überall Muskeln, riesig und von Kopf bis Fuß gebräunt. Es fällt mir schwer, mich daran zu erinnern, dass ich aus beruflichen Gründen hier bin.

"Das hier ist keine Sitzung. Ich brauche keinen Seelenklempner. Ich will ... Ich will nur reden."

Was für eine seltsame Feststellung! Und dann bezeichnet er mich auch noch als Seelenklempner. Trotzdem habe ich mich auf das Treffen eingelassen, obwohl ich genug Patienten auf meiner Warteliste habe. Offenbar hat bei mir letztlich die Neugier gesiegt.

Als achtundzwanzigjährige, geschiedene Frau habe ich im Lauf der Zeit akzeptiert, dass ich eine Schwäche für Bad Boys habe. Besonders einer davon hat mich zutiefst verletzt. Bad Boys sind für mich wie Treibsand, in dem ich unweigerlich versinke.

Je länger Noah Moore mich mit diesem abfälligen Lächeln ansieht, desto schneller rast mein Puls, und ich bin mir peinlich genau bewusst, wie Noah mir dort gegenüber sitzt. Die Beine hat er weit gespreizt, mit einem Arm lehnt er sich auf die Rückenlehne der Bank. Die andere Hand liegt locker auf seinem Schenkel, so dicht an seinem Schwanz, dass ich mich nicht traue, auch nur in die Nähe davon zu sehen.

Sein Blick weicht nicht von meinem Gesicht. Dieser Mann wirkt wie ein Magnet. Er hat die Aufmerksamkeit fast aller Frauen in diesem Café, und das hat nichts damit zu tun, dass er berühmt ist. Es liegt ganz allein an ihm selbst.

Es kostet mich all meine Konzentration, seinen Blick zu erwidern. "Also, Mr. Moore. Nachdem wir das geklärt haben, verraten Sie mir doch bitte, wieso wir hier sind."

"Ist das nicht offensichtlich?"

"Normalerweise füllen meine Patienten vorher einen Fragebogen aus", erkläre ich. "Sie haben mir das Formular nicht zugemailt."

"Ich bin kein Patient."

Beim Treffen mit zukünftigen Patienten gebe ich mich immer möglichst teilnahmslos, denn dabei geht es nicht um mich oder meine Gefühle, sondern nur um mein Gegenüber. "Verstehe. Weshalb haben Sie mich dann kontaktiert?"

"Um zu reden. Um herauszufinden, worum es überhaupt geht. Das habe ich bereits am Telefon erklärt."

"Richtig." Ich unterdrücke jede sarkastische Antwort, die mir auf der Zunge liegt. "Trotzdem würde ich gern ein paar Details festhalten. Einverstanden?"

"Wenn's sein muss ..."

Ich hole mein Handy hervor und öffne die abgesicherte App, die ich für meine vertraulichen Patient

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