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Lust de LYX - In Sehnsucht vereint von Bugla, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.09.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Lust de LYX - In Sehnsucht vereint

Lust de LYX - eine neue prickelnde Kurzgeschichte voller Sinnlichkeit und Leidenschaft! Als Privatermittler Jackson von einem reichen Geschäftsmann den Auftrag erhält, dessen verschwundene Tochter Isabel zu finden, klingt das nach einem ganz normalen Auftrag. Als Jackson Isabel in einer Bar aufspürt, und sie augenblicklich von Auftragsmördern beschossen werden, ist er sich da nicht mehr so sicher. Auf der Flucht vor ihrem Vater ist Jack Isabels einzige Rettung - und nachts in einsamen Waldhütten derjenige, der sie zumindest für einen Moment alle Sorgen vergessen lässt. (ca. 150 Seiten)

Andrea Bugla lebt mit ihrem Sohn in einer kleinen Stadt am Niederrhein. Romantic Thrill und Fantasy liebt sie nicht nur als Leserin. Daher begann sie bereits in ihrer Jugend Geschichten zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 04.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802595714
    Verlag: LYX
    Größe: 620 kBytes
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Lust de LYX - In Sehnsucht vereint

1

Ein Schlag ging durch die Karosserie, als das Auto wenige Meter hinter der Anhöhe wieder aufsetzte. Jacksons Fingerknöchel traten weiß hervor, so fest umschlossen seine Hände das Lenkrad. Er sollte langsamer fahren, das war ihm klar. Der Ford war wahrscheinlich zu Michael Waltrips besten Zeiten schon zu alt für solche Verfolgungsjagden gewesen. Doch das Tempo zu drosseln war undenkbar. Immer wieder huschte sein Blick zum Rückspiegel. Der Wagen hinter ihm holte langsam, aber kontinuierlich auf. Glücklicherweise war es früh am Sonntagmorgen, und die Straße lag verlassen vor ihnen. Nicht auszudenken, wenn mehr Fahrzeuge unterwegs wären.

Lautes Hupen lenkte Jacksons Konzentration wieder auf die Fahrbahn vor ihm. Er riss das Lenkrad nach rechts, um dem Chevy auszuweichen, der ihm entgegenkam, und brachte mühsam sein eigenes Auto wieder auf die Spur.

Okay, vielleicht war die Straße nicht ganz verlassen.

Seine Suche nach einem Ausweg konnte man mittlerweile getrost als verzweifelt bezeichnen. Rechts und links von ihm breiteten sich weite Felder aus. Es schien beinahe so, als habe man einfach eine Schneise in den Acker geschlagen und Teer drübergekippt. Es war noch nicht lange genug warm, um die Pflanzen zu einer ordentlichen Länge heranwachsen zu lassen, was bedeutete, dass sie keinerlei Tarnung bieten würden, wenn er die Straße verließ. Es ließ sich erahnen, wie imposant es im Hochsommer aussehen musste, wenn sich die Millionen blauen Blüten des Flachses der Sonne entgegenstreckten und sanft im Wind schwangen. Vielleicht würde er später noch mal herkommen, um es sich anzusehen – wenn er das hier überlebte.

Frustriert und verärgert schlug er auf das Lenkrad ein. Wo war er hier nur reingeraten? Es sollte ein ganz normaler Auftrag sein. Einfach, schnell und sehr lukrativ.

"Finden Sie meine Tochter, und bringen Sie sie nach Hause!", hatte sein Auftraggeber gesagt und zwei Bündel 100-$-Scheine über den Tisch geschoben. Zwanzig Mille waren weit mehr als Jacksons üblicher Satz für die Anzahlung, aber er stellte keine Fragen, solange der Klient sauber und der Auftrag legal war. Und was konnte am Auffinden einer vermissten Person schon illegal sein? Jackson erinnerte sich noch genau daran, wie er per Email in diesen Gentlemen's Club geladen worden war. Nie zuvor hatte er mit dieser Gesellschaftsschicht zu tun gehabt und wäre beinahe nicht hingegangen, weil er die Nachricht für einen Scherz gehalten hatte. Wäre er doch zu Hause geblieben oder in eine Bar gegangen statt in diesen snobistischen Verein neureicher Geldsäcke. Es stank nach Zigarrenqualm, und überall saßen diese bornierten Affen rum. Nie zuvor hatte er sich so fehl am Platz gefühlt. Jeder Einzelne von ihnen platzte fast vor Reichtum und zeigte es auch. Der Einzige, der ihn nicht wie etwas ansah, das man nicht mal unter den Schuhen kleben haben wollte, war Mr Stroker gewesen. Was aber auch nur daran lag, dass er die Dienste des Privatermittlers benötigte. Nach einem schlechten Kaffee und trockenen Häppchen hatte Jackson den Club mit einer Akte unter dem Arm und zwanzigtausend Dollar in der Tasche verlassen.

Wie üblich hatte er sich in der ersten Nacht mit den Unterlagen über die Zielperson beschäftigt, sich alles gründlich eingeprägt und an einem sicheren Ort versteckt. Bereits zu seiner Zeit als Cop hatte er gelernt, dass man am besten vorankam, wenn man ein ordentliches Profil erstellte. Fotos, Daten, Zeugen, Kontakte und Orte, an denen die gesuchte Person gesehen worden war. Das alles konnte sehr nützlich sein, um weitere Vorgehensweisen vorausahnen zu können.

Isabel Valentine zu finden hatte sich selbst mit dem Profil als erstaunlich einfach

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