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Lustspiele Erotikgeschichten von Bierre, Andre Le (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.12.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Lustspiele

Eine ganz besondere Form von Sexualität ist das Spiel mit der Lust oder besser gesagt, ein Spiel bei dem die Lust heraus gefordert wird ... Andre Le Bierre ( 1973) wurde in Kiel, Schleswig-Holstein (Deutschland) geboren. Nach einer normalen Schulbildung und dem Eintritt ins Berufsleben war der Autor 13 Jahre verheiratet. Nach seinem Ausstieg aus den einschlägigen Erotik- und Flirtportalen widmet sich der Autor überwiegend der erotischen Literatur. Seit 2009 ist Andre Le Bierre offizieller Botschafter des Welt-AIDS-Tages. Seit dem Ende seiner Ehe hat der Autor seine Werke, die seither in einschlägigen Foren und Communities bekannt wurden gänzlich öffentlich gemacht und schreibt weiter für die Anerkennung der Schwulen und Lesben in unserer Gesellschaft. Im Kreise der Erotikautoren hat er sich 2007 mit den Autoren und Lesern von VEG zusammen getan und steht dem Erotikforum mit Tat und Rat zur Seite. Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke aus Kurzprosa, Gedichten, Essays und Satire. Im Rahmen dieser Themengruppen schreibt Andre Le Bierre auch gelegentlich Charitybeiträge. Jüngstes Werk ist ein dreifach-Drabble über die kürzlich passierte Hochwasserkatastrophe. Weltfrauentag, Welt-AIDS-Tag, Fukushima und ähnliche Anlässe waren dem Autor stets ein paar Worte wert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 89
    Erscheinungsdatum: 28.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743163102
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 264kBytes
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Lustspiele

Das Lustspiel

Es war eigentlich ein schöner Morgen, als ich mit meinen Eltern am Frühstückstisch saß. Ich war gerade volljährig und wohnte noch zu Hause. Eine Lehre zum Blechschlosser hatte ich schon fast herum. Ich war im dritten Lehrjahr. An diesem Morgen hatte ich Berufsschule und danach frei. Schon vor Tagen hatte meine Mutter erwähnt, dass ihre Großnichte Tanja zu Besuch kommen wollte.

Tanja? Meine Großcousine über 1000 Ecken, angeheiratet oder so ähnlich. "Kenne ich die?", fragte ich gelangweilt. "Na höre mal!", sagte meine Mutter leicht beleidigt. "Immerhin hast du mit ihr damals oft im Sandkasten gespielt!" Da dämmerte es mir so allmählich. "Die kleine Zicke, die mir immer Sand in den Mund gestopft hat? Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?", sagte ich genervt allein von der Idee, eine Zicke wie Tanja im Haus zu haben. "Andre, reg dich ab. Sie ist eine hübsche junge Frau geworden. Sie bleibt ein paar Tage ..." Damit war ja alles klar. Die Frage, wo sie denn schlafen sollte, hatte sich damit glücklicherweise auch schon geklärt. Der Kommentar meiner Mutter "Erst hatten wir gedacht, du ziehst für ein paar tage in unser Arbeitszimmer ...", kam ziemlich prompt und wurde von mir sofort unterbrochen mit einem: "Vergiss es!"

Doch mein Vater hatte alles schon geplant und baute in den vergangenen Tagen mein altes Bett aus den verschnörkelten Stahlrahmen im Arbeitszimmer auf. "Und Andre? Wenn du aus der Berufsschule kommst, dann sei doch bitte so nett und hole Tanja von der Bushaltestelle ab, okay?", beauftragte meine Mutter mich. "Wir sind ja erst heute Abend zu Hause. Vielleicht könnt ihr euch ja erst mal beschnuppern und irgendwie bekommt ihr die Zeit schon herum. Vielleicht spielt ihr etwas oder du nimmst sie mit zu deinen Kumpels?" "Irene!", unterbrach mein Vater. "Die sind volljährig. Was sollen die denn spielen? Die hängen doch nur noch ab ... Aber Andre, sei einfach nett zu der jungen Dame, klar?" Ich nickte.und gab noch kurz den Kommentar: "Okay, wenn es sein muss!"

Mama hatte sich für die Arbeit fertig gemacht und wartete nur noch darauf, dass mein Vater die Autoschlüssel nahm und sie losfahren konnten. Schon fast aus der Tür, brüllte meine Mutter noch mal in den Flur: "14:20 Uhr, Andre! Vergiss es bitte nicht. Die Haltestelle am Wanderweg!" Da war meine Laune natürlich im Keller. Da hatte ich schon mal das Glück so einen kurzen Tag zu haben und dann musste ich auch noch "nett" sein. In der Berufsschule war nicht viel los. Die halbe Klasse feierte krank, wie immer. Die restlichen Schüler einschließlich mir ärgerten sich im Technischen Zeichnen zwei Unterrichtsblöcke mit einem abgesägten Kegelstumpf herum, der über ein Koordinatengitter auf die dritte Ansicht gezogen werden sollte. Danach zwei Blöcke Sport. Aufgrund der fehlenden Schüler fielen natürlich Fußball und Volleyball aus. Somit machten wir Konditionstraining. Mein Lehrer empfahl mir, in der Freizeit ein bisschen Sport zu treiben.

So hätte ich vielleicht Chance an Laufturnieren teilzunehmen. Das klang für mich interessant, kam aber aufgrund der wenigen Freizeit nicht in Frage. Frisch geduscht und eigentlich viel zu spät kam ich dann um 13:30 Uhr von der Berufsschule und musste wie gewohnt mit dem Bus nach Hause.

In weißer Freizeithose mit Muscleshirt und hellen Sneakers kam ich aus dem Bus und musste noch fast eine halbe Stunde warten, bis Tanja ankam. Ich lief ganz Gedanken den Wanderweg ein Stück entlang und hatte von Tanja ein Bild im Kopf, welches mindestens zehn Jahre her war. Ein kleines Pummelchen mit braunen langen Haaren. Ich wusste wirklich nicht, ob ich da nun Lust drauf hatte, zumal sie mich ja immer geärgert hatte. Ich lief zurück und ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass der Bus wahrscheinlich schon angekommen war. Ich fing an zu joggen, weil ich ja meiner Mutter versprochen hatte, pünktlich zu sein.

Natürlich sah ich scho

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