text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lusttropfen von Pink, Ava (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.09.2013
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (ePUB)
4,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lusttropfen

June ist Anwältin und hasst ihren neuen Vorgesetzten Seth. Bis sie sieht, was sich unter seinem Anzug verbirgt. Rose ist verklemmt, einsam und schwelgt in Selbstmitleid. Doch in New Orleans gerät auch ihr Blut in Wallung. Erica ist eine graue Maus. Einzig der feurige Ruben scheint zu wissen, was hinter der Fassade der biederen Cellistin steckt. Sechs erotische Kurzgeschichten werden auch Sie erröten lassen und Ihr Inneres zum Glühen bringen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 111
    Erscheinungsdatum: 13.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955273644
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 1093 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lusttropfen

Im Namen des Volkes

June Davis trommelte gereizt mit den Fingern auf die Schreibtischplatte in ihrem Büro. Den Kopf hatte sie auf den anderen Arm gestützt, der ebenfalls angewinkelt auf dem Schreibtisch ruhte. Mit ärgerlich gekräuselter Stirn beobachtete sie durch die Glastür ihren neuen Kollegen Seth Devenport. Er war im Gespräch mit dem Chef der Anwaltskanzlei, Mister Ford, vertieft und schüttelte freudestrahlend dessen Hand. Als hätte Seth ihren Blick bemerkt, drehte er den Kopf in Junes Richtung und nickte ihr lächelnd zu. Junes Miene verfinsterte sich noch mehr.

' Arroganter Aufschneider ', dachte sie wütend. 'Kein Mensch hat so weiße Zähne. Ist an dir überhaupt irgendetwas echt?'

June arbeitete seit mehr als fünf Jahren für Mister Ford und es wurde gemunkelt, dass sie Partnerin der Kanzlei werden sollte. Doch statt ihrer war Seth jetzt Partner, obwohl er vorher nicht einmal in der Kanzlei tätig war. Mister Ford überging June einfach.

Sie hatte es verdient! Verdammt, sie riss sich den Arsch auf für diese Anwälte. War tagtäglich länger als alle anderen geblieben. Verzichtete auf Urlaub, den sie bitter nötig hatte, vernachlässigte ihre Familie, opferte eine Beziehung. Dann tauchte Seth Devenport mit seinem Zahnpasta-Werbegrinsen auf! Wer war er schon? Irgendein Schönling, der mit Sicherheit nicht ihre Qualitäten besaß.

Junes graue Augen schossen Blitze in die Richtung ihres neuen Vorgesetzten.

"Dämlicher Seth Devenport", murmelte sie.

Jedoch war June nicht nur darauf wütend, dass Seth jetzt Partner war. Sie hatte sich doch tatsächlich dabei ertappt, wie sie Seth aus einem völlig anderen Grund angestarrt hatte. Bei aller Abneigung, die sie gegen diesen Mann hegte, regte sich ein Gefühl in ihr, dass sie vor Zorn fast an die Decke gegangen wäre. Als Seth sich neulich bückte, um etwas vom Fußboden aufzuheben, erhaschte June einen Blick auf sein wohlgeformtes, knackiges Gesäß. Sie legte den Kopf leicht schief, während sie fasziniert auf die festen Pobacken schaute. Ein heißer Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Ihr Haaransatz kribbelte und ihre Handflächen waren in diesem Moment nicht das Einzige, was feucht wurde. June spürte, wie ihr Blut in Wallung geriet. Scharf sog sie die Luft ein, als die zarten Knospen ihrer Brüste sich zusammenzogen und an dem Spitzenstoff ihres Büstenhalters rieben. Zu ihrem Schreck musste June feststellen, dass sie erregt war. Die Schamesröte schoss ihr in die Wangen und eilig ergriff sie die Flucht.

' Das darf doch nicht wahr sein' , ging es ihr schockiert durch den Kopf. ' Ausgerechnet dieser Lackaffe! '

Nicht genug, dass sie Seth während ihrer Arbeitszeit ständig über den Weg lief. Nein, sie erwischte sich dabei, dass sie sogar in ihrer knapp bemessenen Freizeit an ihn dachte.

Noch immer trommelten ihre Finger auf die Schreibtischplatte, als sie sah, dass Seth auf dem Weg zu ihr war. June zuckte zusammen, griff geistesgegenwärtig nach dem Telefonhörer und tat, als würde sie ein wichtiges Gespräch führen. Seth klopfte an die Glastür, doch June bedeutete ihm mit einem Fingerzeig, dass sie ausgesprochen beschäftigt war. Seth wartete höflich und June redete weiter mit ihrem imaginären Gesprächspartner. Die Minuten vergingen, ohne dass June ihren Kollegen auch nur eines Blickes würdigte.

' Hau endlich ab' , dachte sie wütend. Sie kam sich lächerlich und kindisch vor, daher legte sie den Hörer auf und winkte Seth herein.

"Entschuldigung", sagte er mit seiner dunklen, warmen Stimme, als er ihr Büro betrat. "Ich will Sie nicht lange stören. Sah nach einem wichtigen Gespräch aus."

Er lächelte und June senkte beschämt den Blick.

"Es war ... Tokio", antwortete sie knapp.

"Tokio?", wiederholte Seth stirnrunzelnd. "Ich wusste gar nicht, dass wir in Tokio Klienten haben."

June biss sich auf die Lippe.

"Es war ... privat. I

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen