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Lustvolle Lektionen mit dem Lord von Holt, Cheryl (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Lustvolle Lektionen mit dem Lord

Tun Männer und Frauen wirklich derart skandalöse Dinge miteinander? Zitternd blättert Lady Olivia durch das pikante Werk, das ihr in der Bibliothek des alten Earl of Salisbury, den sie auf Wunsch ihrer verarmten Familie heiraten soll, zufällig in die Hände fiel. Doch die erregende Lektüre wird jäh unterbrochen: 'Interessant. Das ist auch mein Lieblingsbuch.' Vor ihr steht Lord Phillip, der sündhaft attraktive Sohn des Hauses. Sein Ton ist spöttisch, aber seine Augen versprechen verbotene Wonnen. Obwohl Olivia ahnt, dass er sich bloß an seinem verhassten Vater rächen will, lässt sie sich in eine gefährliche Affäre locken. Mit ungeahnten Folgen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 05.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766115
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1098 kBytes
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Lustvolle Lektionen mit dem Lord

2. KAPITEL

P hillip Paxton nippte an einem Glas Brandy und kippelte mit seinem Stuhl, sodass dieser nur noch auf den beiden hinteren Beinen stand.

Es war kurz vor eins, und Phillip starrte so gebannt auf die offene Tür zur Bibliothek, als könnte er die zierliche blonde Schönheit mit reiner Willenskraft hierher locken. Schon bald würde er sich eingestehen müssen, dass sie nicht kam.

Er war so sicher gewesen, dass sie seiner Einladung folgen würde! Andererseits war sie nicht die erste Frau, in der er sich getäuscht hatte, und sie würde auch nicht die letzte sein.

Er saß an dem Tisch, an dem er sie in der vergangenen Nacht überrascht hatte. Sie hatte das Buch mit den sündigen Bildern an seiner Lieblingsstelle aufgeschlagen, dort, wo die Elfe mit flatternden Flügeln durch das Gras flog.

Die Elfe trug ein Kleid aus einem Stoff, der so zart schimmernd war, dass ihr Körper in so vielen Details darunter hervorblitzte, dass Phillip mehr davon sehen wollte.

Wie alle anderen Illustrationen in diesem Buch sollte dieses Bild die Neugier des Betrachters wecken und ihn erregen, was auch gelang, obwohl sich Phillip aus so künstlichen Anregungen weniger machte als manch anderer Mann. Ihm waren die echten Menschen lieber als Nacktbilder. Dennoch konnte er keinem Burschen einen Vorwurf machen, wenn er einen Blick riskierte.

Die arme Lady Olivia! Sie hatte in der letzten Nacht einiges gesehen. Sie war entsetzt gewesen, aber auch fasziniert, und gerade das gefiel ihm. Es hatte ihm Spaß gemacht, sie zu necken. Sie war ganz offensichtlich noch unschuldig, aber sie fiel beim Anblick sündiger Bilder nicht gleich in Ohnmacht. Offenbar hatte sie das, was sie gesehen hatte, interessiert. Ihre Neugier war so unübersehbar gewesen, dass ihr Versuch, sie zu leugnen, urkomisch gewirkt hatte.

Phillip hatte selbst nicht schlafen können. Er war in die Bibliothek gekommen, um sich ein Buch über Pferdezucht auszuborgen, das Edward von seinem letzten London-Aufenthalt mitgebracht hatte. Doch als er Lady Olivia traf, war es um ihn geschehen.

Es war eine angenehme Überraschung gewesen, sie zu sehen, und ihre Lektüre hatte ihn fasziniert. Er war im Dunkel geblieben, um sie besser beobachten zu können, und hatte mit großem Vergnügen gezählt, wie oft sie beim Durchblättern des Buches ihre Augenbrauen gerunzelt hatte. Achtundzwanzig Mal!

Phillip hatte sie sofort erkannt. Olivia Hopkins war ein besonderer Gast und eine ganz besondere Heiratskandidatin für den Earl of Salisbury. Edward hatte ihm verboten, sich dem Haus auch nur hundert Yards zu nähern, sobald sie da war. Tatsächlich hätte er ihm den Kopf abgerissen, wenn er erfahren hätte, dass Phillip dieser hübschen Aristokratin zufällig begegnet war. Und er wollte lieber nicht daran denken, was Edward tun würde, wenn er herausfand, dass Phillip sogar ein zweites Rendezvous mit ihr arrangiert hatte.

Aber wenn es um Lady Olivia ging, konnte er sich einfach nicht gut benehmen.

Im Grunde war es Edwards Schuld, dass Phillip hier in der Bibliothek saß, teuren Brandy trank und hoffte, dass die potenzielle Braut erschien. Edward hatte verlangt, dass Phillip sich außer Sichtweite hielt, solange die vier Damen Hopkins zu Besuch weilten, was natürlich unweigerlich zur Folge hatte, dass er versuchte so sichtbar wie möglich zu sein.

Er wünschte ihnen allen die Pest! Als ob man in adligen Kreisen nie etwas von illegitimen Kindern gehört hätte!

Phillip war es gewohnt, Edwards schmutziges kleines Geheimnis zu sein. Als junger Mann hatte Edward eine Liebelei mit Phillips Mutter gehabt, einem hübschen, unschuldigen Hausmädchen. Mit der Arroganz reicher und verwöhnter Adliger bezirzte er die junge Frau und zeugte mit ihr zwei Kinder, Phillip und seine Schwester Anne. Doch als seine Hochzeit mit einer Frau aus seinen Kreisen anstand, ließ er die drei vom Anwesen vertreiben, um seine Frau nicht zu demütigen.

Philli

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