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Märchen unter dem Wüstenhimmel Happy End - und dann ? / Und du liebst mich doch! / Küss mich, Kronprinz von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2009
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (PDF)
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Märchen unter dem Wüstenhimmel

Happy End - und dann?
Wie in einem Märchen aus 1001 Nacht findet Doras stürmische Romanze mit Prinz Khalil Khan in New York ihr Happy End: Sie heiraten! Doch kaum reisen sie in sein Wüstenreich, erkennt sie den geliebten Mann kaum wieder.

Und du liebst mich doch!
Viel zu oft lässt Prinz Jamal Khan seine junge Ehefrau allein in ihren Gemächern im Palast. Mit einem gewagten Plan will Heather herausfinden, ob er sie überhaupt noch liebt - und erlebt die größte Überraschung ihres Lebens.

Küss mich, Kronprinz
Zwei Welten prallen aufeinander, als die schöne Lehrerin Liana am Flughafen von El Bahar dem feurigen Malik Khan begegnet. Sie ahnt nicht, was der Kronprinz bei ihrem Anblick beschließt - und folgt ihm arglos in seinen märchenhaften Palast.

In ihren mehr als 35 Liebesromanen gelingt es Susan Mallery immer wieder aufs Neue, Humor mit großen Gefühlen zu kombinieren und außerordentliche Charaktere zu schaffen, die in der Fantasie der Leser weiterleben. Susan ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann in Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint und exzentrische Anwandlungen eines Autors als normal angesehen werden. Sie hat einen großartigen Stiefsohn und zwei schöne, aber nicht sehr kluge Katzen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 01.06.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862786404
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: The Sheik's Kidnapped Bride; The Sheik's arranged Marriage; The Sheik's Secret Bride
    Größe: 5931 kBytes
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Märchen unter dem Wüstenhimmel

1. KAPITEL

E ine Braut?

Ungläubig starrte Prinz Khalil Khan hinaus auf das Rollfeld. Es musste sich um eine Fata Morgana handeln. Das Phänomen war ihm vertraut, da er zweimal so töricht gewesen war, sich in der weiten Wüste von El Bahar zu verirren. Er kannte die verräterischen Anzeichen: tanzende Bilder in der flimmernden Hitze und pochende Schmerzen hinter den Augen.

Doch momentan war keines dieser Anzeichen vorhanden. Es war Januar. Schmutziger Schnee türmte sich ringsumher auf und weder schmerzten seine Augen, noch flimmerte das fragliche Bild. Es näherte sich vielmehr steten Schrittes. Außerdem befand er sich nicht in El Bahar, sondern auf einem Flugplatz in Kansas.

"Ich muss eine schwere Sünde begangen haben", murrte er vor sich hin. "Wenn nicht in diesem Leben, dann in einem vorherigen."

Die Frau blieb vor ihm stehen. Ihr Brautkleid saß schlecht, und ihre Augen waren gerötet vom Weinen. "Entschuldigung", sagte sie mit rauer Stimme. "Es klingt wahrscheinlich seltsam, aber ich brauche eine Mitfluggelegenheit."

Er hasste sentimentale Frauen und bedachte sie daher mit einem Blick, den seine Großmutter Fatima als gebieterisch bezeichnet hätte. "Sie wissen doch gar nicht, wohin ich fliege."

Sie schluckte. Zwei hektische Flecken auf ihrem blassen Gesicht ließen sie fieberkrank und unattraktiv wirken. "Das ist mir egal. Ich muss in eine Stadt. Ich bin hier gestrandet. Ich habe kein Gepäck und keine gewöhnliche Kleidung."

Aus reiner Neugier hätte er beinahe gefragt, warum sie mitten im Winter in einem Brautkleid und ohne Mantel auf dem Flughafen von Salina festsaß. Vielleicht war sie geistig gestört.

In diesem Moment kam eine große, üppige Blondine aus dem Terminal. Ihr kurzer Rock enthüllte lange, perfekte Beine, während der hautenge Pullover volle Brüste betonte, die bei jedem Schritt hüpften.

Nicht zum ersten Mal fragte er sich, warum sich das Schicksal derart gegen ihn verschworen und seine dreiwöchige Geschäftsreise in die Vereinigten Staaten in einen Höllentrip verwandelt hatte. Sein sympathischer, tüchtiger Assistent hatte wegen einer Erkrankung seiner Mutter nach El Bahar zurückkehren müssen. Der Intelligenzquotient seiner Aushilfssekretärin stand in direktem Gegensatz zur Größe ihrer Brüste. Das Hotel in Los Angeles hatte Khalils Reservierung verschlampt und ihn in einem gewöhnlichen Zimmer statt in einer Suite untergebracht. Wegen eines Defekts an seinem Jet hatte er ein Flugzeug chartern müssen, das nicht genug Treibstoff für den Flug nach New York aufnehmen konnte, sodass es zu dieser Zwischenlandung gekommen war. Und zu allem Überfluss bat nun eine verlorene Braut um seine Hilfe!

Ein Pochen begann in seinen Schläfen. "Wir fliegen nach New York", sagte er schließlich. "Sie können mitkommen, wenn Sie wollen, aber tun Sie es schweigend. Sonst befördere ich Sie eigenhändig aus der Maschine, ungeachtet der Höhe." Und damit wandte er sich ab und schritt zu dem kleinen Jet.

Dora Nelson starrte dem Fremden nach. Freundlichkeit war offensichtlich ein Fremdwort für ihn, aber sie befand sich nicht in der Position, um sich zu beklagen. Wenn sie Kritik üben konnte, dann höchstens an ihrem eigenen Verhalten.

Soweit sie wusste, hatte sie sich in den vergangenen fünf Jahren nur zweimal wirklich töricht benommen, leider jedoch im Abstand von wenigen Wochen. Ihr erster Irrtum hatte darin bestanden, an Geralds Liebe zu glauben. Der zweite Fehler war die Weigerung an diesem Morgen, sein Flugzeug wieder zu besteigen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihr Boss und Exverlobter tatsächlich abfliegen und sie ohne ihr Gepäck zurücklassen würde. Sie hatte kein Geld, keine Papiere, keine Kleidung und höchstwahrscheinlich auch keinen Job mehr.

Aber zumindest hatte sie eine Transportmöglichkeit. Sie hob die Schleppe des Brautkleides und ging zu dem wartenden Jet. Sobald sie in New York eingetroffen war, konnte s

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