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Möppelchensex FIC000000: FICTION / General; FIC016000 von Conrad, Stella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.08.2013
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Möppelchensex

'Quatsch, du bist nicht fett, du bist eine Frau!' Mona war nie eine Barbiepuppe, doch ihr aktuelles Gewicht beträgt fast achtzig Kilo - und daran ist Christian schuld. Mit ihm lebt sie seit sieben Jahren zusammen. Während dieser Zeit hat Mona genau sieben Kilo zugenommen - das kann kein Zufall sein. Christian stört Monas Fülle allerdings überhaupt nicht. Im Gegenteil, er liebt jedes Gramm an ihr. Das behauptet er wenigstens immer. Doch dann bekommt Mona ein Gespräch mit, in dem Christian erzählt, dass zwischen ihm und Mona im Bett gar nichts mehr läuft: Er hat schlichtweg keine Lust mehr auf Möppelchensex. Mona ist tief getroffen, doch statt zum nächsten Schokoriegel zu greifen, beschließt sie, den Spieß umzudrehen und ihrem Leben neuen Schwung zu geben ... Herrlich komisch und erfrischend frech - eine Heldin zum Verlieben und ein Roman für Frauen, die mehr im Kopf haben als 90-60-90! Jetzt als eBook: 'Möppelchensex' von Juliane Albrecht. dotbooks - der eBook-Verlag. Juliane Albrecht, geboren in den späten 60er Jahren in Hanau, ist das Pseudonym der erfolgreichen Autorin Andrea Russo. Sie liebt gutes Essen genauso wie das Schreiben. Daher stand für sie schon von klein auf fest, dass sie entweder Köchin oder Schriftstellerin werden würde. Einen der beiden Träume hat sie sich erfüllt und in den Genuss ihrer Kochkünste kommen nun immerhin noch ihr Mann und ihre Tochter. Bei dotbooks erschienen bereits Juliane Albrechts Romane 'Möppelchensex', 'Gefühlsecht' und 'War ich gut, Schatz?'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 238
    Erscheinungsdatum: 16.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955204006
    Verlag: dotbooks
    Größe: 326 kBytes
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Möppelchensex

Kapitel 1

"Quatsch, du bist nicht fett, du bist eine Frau"

Ich habe schwere Knochen und große Füße. Das macht mit Sicherheit gute drei bis vier Kilo aus. Außerdem habe ich mein Nachthemd noch an. Es ist Sommer, das Teil ist aus Seide und sehr luftig, aber es wiegt schließlich auch ein paar Gramm.

Aber um kleine Gewichtseinheiten geht es hier auch gar nicht. 79,5 Kilogramm, unfassbar!

Mein Blick fällt kurz in den Spiegel.

"Das ist jetzt nicht wahr", sage ich kopfschüttelnd, schiele erneut auf die rot leuchtende Anzeige der Digitalwaage, die meine nackten Füße gerade mal eben so ausfüllen. Aber es ist leider kein Irrtum. Fast achtzig, so schwer war ich noch nie.

Bewegungsunfähig bleibe ich auf der Waage stehen. Wenn ich lange genug hier warte, kann ich zusehen, wie ich Tag für Tag an Gewicht verliere. Dann verbrenne ich einfach so, beim Stehen Kalorien. Aber das wird Christian auf keinen Fall zulassen, denn er liebt meine weiblichen Rundungen und somit jedes Gramm Fett an mir. Das behauptet er wenigstens immer. Wenn Christian Pech hat, explodiert die Waage allerdings gleich unter meinen Füßen. Dann bin ich weg und die angefutterten Kilos gleich dazu.

Mit der ganzen Kraft meiner Gedanken starre ich nach unten, aber das doofe Ding will einfach nicht in die Luft fliegen. Es zeigt mit stoischer Gelassenheit das gleiche Gewicht an. Statue spielen bringt also auch nicht viel, war ja klar. Die alarmierend leuchtende Zahl knapp über meinen Zehen verändert sich kein bisschen.

Als die Tür schwungvoll aufgestoßen wird, betrachte ich immer noch meine heute irgendwie besonders groß wirkenden Füße auf der blank polierten Digitalwaage. Sie scheinen mit dem Ding fest verwachsen zu sein, sonst wäre ich bestimmt schon runter von dem Gerät, das mir so dermaßen schlechte Laune bereitet.

"Guten Morgen, mein Schatz!" Christian steht hinter mir, reckt sich, streckt sich. Das erkenne ich an den Tönen, die er dabei von sich gibt. Erst gähnt er herzhaft, dann erfüllt ein lang gezogenes "Uaaaah" den Raum.

Ich muss mich auch nicht umdrehen, um zu wissen, was danach passiert. Das Geräusch, das Christians Fingernägel verursachen, wenn sie ausgiebig über seine behaarten Pobacken ratschen, ist mir bestens bekannt.

Christian kratzt sich gerne und ständig am Hintern, wenn er nackt ist. Dabei nimmt er eine mehr als unvorteilhafte Körperhaltung ein, in dem er seinen Allerwertesten etwas nach hinten schiebt. Das wiederum drückt seinen Bauch gewaltig nach vorne - und dabei kommt er sich noch nicht einmal blöd vor.

Ratsch, ratsch ...

Sollte ich Christian irgendwann verlassen wollen, so wird diese Marotte von ihm mit Sicherheit ein Grund dafür sein. Aber das möchte ich ja gar nicht. Ich liebe Christian. Er hat viele nette und einige sehr charmante Charaktereigenschaften. Dass sie mir momentan absolut nicht einfallen, liegt nicht daran, dass er keine hat. Ganz sicher ist es der Gewichtsschock, der meine Gedanken lahmlegt.

Mein Name ist Mona Liebermann. Ich habe einen guten Appetit und seit etwa fünf Minuten deswegen ein Problem – ein schwergewichtiges ganz genau genommen.

Wäre ich bloß nicht auf die Idee gekommen, auf die Waage zu steigen, denn dann würde es mir jetzt wesentlich besser gehen. Sonst interessiert mich das blöde Ding doch auch nicht, oder ich lasse es ganz bewusst links liegen. Aber heute Morgen habe ich mich spontan draufgestellt, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben.

"Bist du festgewachsen?"

Ich stehe noch immer mit dem Rücken zu Christian, weiß aber ganz genau, dass er gerade grinst. Da ich kein

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