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Mallorquinisches Feuer von Brent, Vanessa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Mallorquinisches Feuer

Eliza weiß, wie sie auf Männer wirkt: Mit etwas Glück hat sich die schillernde junge Frau mit einem berühmten Rockstar einen ganz besonderen Liebhaber geangelt. Ihr Bekannter Andy will jedoch Profit aus der Sache schlagen und verfolgt das heiße Liebespaar heimlich. Gelingt es ihm, unter Einsatz all seiner erotischen Künste Elizas Freundin Isabel weitere Informationen zu entlocken?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 223
    Erscheinungsdatum: 31.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955304003
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1599kBytes
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Mallorquinisches Feuer

Zwei Liliann legte den roten Lederkoffer vorsichtig auf das Bett. Sie würde gemeinsam mit ihren Freundinnen den Inhalt einweihen. Ihre erste erotische Schmuckkollektion. Sie kostete ein Vermögen. Wenn es nach ihr ginge, sollten die kostbaren Spielzeuge in eigens dafür eröffneten Geschäften verkauft und angepasst werden. Die üblichen Läden, in denen die regulären Sexartikel angeboten und verkauft wurden, konnten sie mit ihrem Pseudoglamour, dem Latex- und Lederschick kein bisschen anmachen. Ihrästhetischer Anspruch an die angebotenen Lust-Objekte war ein höherer. Luxus pur. Wobei für sie die Betonung auf dem Wort "pur" lag. Nicht zu verwechseln mit puristisch oder gar kühl. Purer Luxus waren edle und sündhaft teure Materialien, feinstes Design und Liebe zum Detail. Letzteres zeigte sich zum Beispiel im edelsteinbesetzten Drehmechanismus eines Vibrators, der selbstverständlich in einem schlichten Etui aus Gold aufbewahrt wurde, ähnlich einem Brillenetui. Luxus pur. Die Einzelheiten ihrer Geschäftsidee wollte sie während ihres Mallorcaurlaubs mit Kathrin als Anwältin und Patricia als cleverer Geldfrau besprechen. Sicher würden die Freundinnen einige Anregungen für weitere Luxusspielzeuge haben. Bei den gemeinsamen Liebesspielen kannten sie keine Grenzen und konnten ihren kühnsten Phantasien freien Lauf lassen. Das würde sie inspirieren. Sie schenkte sich ein zweites Glas Champagner ein und betrachtete ihren bis vor kurzem knabenhaft schlanken, nackten Körper eingehend vor dem großen Spiegel, der einen Großteil der Schlafzimmerwand einnahm. Sie ließ die Hüften kreisen, machte eine halbe Drehung, sodass sie sich nun im Profil betrachtete. Ihr Bauch war ein winziges bisschen runder geworden. Aber das lag an den Pastaorgien, die sie mit Carla in Florenz zelebriert hatte. Carlas feste Rubenshüften, rund und stramm, ihre kräftigen Schenkel mit dem dunklen Gekräusel, das sie beinahe jeden Morgen sorgfältig und provokativ nach dem Duschen in Form zupfte und kämmte, womit sie Liliann, die meist gemeinsam mit der Freundin das Bad benutzte, jedes Mal fast um die Besinnung brachte. Carla stellte immer ein Bein auf den Rand der pseudoantiken Wanne und bot Liliann aufreizend ihre langen, vollen Schamlippen dar, derweil sie die dunklen Locken drumherum in Form kämmte. Dies einzig und allein mit der Absicht, die Geliebte zu reizen, mit ihr zu spielen, ohne Worte Versprechungen zu machen. An manchen Tagen, wenn Zeit dafür war, hielt Carla wortlos der Freundin die Flasche mit Bodylotion hin. Liliann trug mit sanftem, jedoch festem Streicheln die Lotion zuerst großflächig auf und verteilte sie dann sorgfältig und genießerisch noch in die kleinsten Ritzen und Falten. Auf den Nacken, über die runden Schultern und Arme, unter die vollen Brüste, deren braunes Zentrum aus den dunklen Warzenhöfen erregt aufstieg. In die Achselhöhlen, die ebenfalls regelmäßig penibel enthaart wurden und nur dunkle Schatten in der Mitte trugen. Zwischen die breiten Pobacken, hin zum inneren Schenkelansatz, hinab zu den Kniekehlen und schließlich zwischen jeden der erstaunlich kleinen Zehen. Liliann genoss dieses morgendliche Ritual ebenso wie ihre Geliebte, die sich trotzdem nie herabließ, die zärtliche Zuwendung sofort zu vergelten. Das war Teil des Spiels. Wünsche entfachen und nicht zu erfüllen, zumindest nicht sogleich. Carla Agnelli war nicht nur eine aufregende Liebhaberin, sondern auch eine begnadete Köchin. Kochen war für sie Lust und Lustgewinn. Ihr gesamter Freundeskreis kam in den Genuss ihrer Künste. Carla kochte, wenn sie traurig war. Carla kochte, wenn sie glücklich war. Carla kochte

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