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Man nehme: Eine Extraportion Liebe von Harrington, Nina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.01.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Man nehme: Eine Extraportion Liebe

'Ich glaube, wir kennen uns, aber ich muss gestehen, dass ich Ihren Namen vergessen habe. Können Sie mir aushelfen?' Im Gegensatz zu Rob Beresford weiß Charlotte leider genau, wo sie sich das erste Mal begegnet sind: Vor drei Jahren hat dieser maßlos arrogante und viel zu gutaussehende Sternekoch sie aus seiner Küche geworfen! Doch diese peinliche Erinnerung an ihr Koch-Desaster erklärt nicht, dass Charlottes Herz jetzt wie verrückt klopft. Nein, dafür gibt es einen anderen Grund: Der sexy Küchenchef schaut sie an, als sei sie ein süßes Dessert - das er liebend gern vernaschen möchte!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733701345
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 813 kBytes
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Man nehme: Eine Extraportion Liebe

1. KAPITEL

Rob Beresford stieg aus der schwarzen Stretch-Limousine auf den roten Teppich vor der neuesten und angesagtesten Londoner Kunstgalerie, straffte die Schultern und streckte sich zu seiner vollen Größe.

Er fuhr sich mit den Fingern der rechten Hand durch das schulterlange dunkle Haar. Die Geste war perfekt einstudiert und lenkte die Aufmerksamkeit auf das, was die Marketing-Abteilung der Beresford Hotelgruppe sein attraktivstes Merkmal nannte: sein Gesicht.

Nach zwanzig Jahren in der Hotelbranche kannte Rob das Spiel in- und auswendig.

Er gab der Presse das, was sie wollte, und dafür liebte sie ihn. Nur dumm, dass die Paparazzi mehr Geld damit verdienten, wenn er den Bad Boy spielte, als wenn er in der Küche stand und für die Beresford Hotelrestaurants preisverdächtige neue Rezepte entwickelte.

Sie wollten, dass er sich danebenbenahm, eine Szene machte, sich die Kamera schnappte. Jemanden wegen einer achtlosen Bemerkung ins Gesicht schlug oder über eine Beleidigung seines Essens die Beherrschung verlor.

Der Rob Beresford, den sie sehen wollten, war der junge Küchenchef, der mit einem Schlag berühmt geworden war, nachdem er den bekanntesten Restaurantkritiker Chicagos vom Stuhl gehoben und hinausgeworfen hatte, weil der sich darüber beschwert hatte, wie sein Steak gebraten war.

Aber nicht heute Abend.

Heute Abend musste ihn die Öffentlichkeit lieben und den Erfolg der Kunstgalerie pushen. Und die Künstlerin, deren Arbeiten ausgewählt worden waren, die große Eröffnung der Galerie zu begleiten. Adele Forrester. Begnadete Malerin. Und seine Mutter.

Aber in ihm drin? Da sah es ganz düster aus. Rob Beresford war mehr als nur nervös.

Er fürchtete jede einzelne Sekunde der nächsten paar Stunden. Entspannen würde er erst, wenn er mit seiner Mutter wieder im Hotelzimmer war und sie zu ihrer fantastischen Ausstellung beglückwünschte, die sicherlich bald ausverkauft sein würde.

Der Plan war ganz einfach gewesen. Sie würden gemeinsam ankommen, seine Mutter würde lächeln und ein paar Mal winken, woraufhin Rob sie unter dem Applaus ihrer treuen Fans und der versammelten Kunstliebhaber ruhig in die Galerie begleiten würde. Ganz der stolze Sohn. Mit der berühmten Mutter. Gewinner auf ganzer Linie.

So viel zum ursprünglichen Plan.

Die vergangene Woche war voller hektischer Termine gewesen, und dann hatte sich seine Mutter auch noch ein Virus eingefangen, das gerade in Kalifornien grassierte und sie den Großteil des Tages lahmlegte. Gleich danach hatte sie einen akuten Anfall von Lampenfieber bekommen.

Bis vor einer Stunde hatte Rob noch geglaubt, dass seine Mutter es trotzdem schaffen würde. Sie war angezogen, geschminkt und bereit zu gehen. Sie lächelte, weil sie so glücklich war, dass sie nach acht langen Jahren ihre Arbeiten endlich wieder der Öffentlichkeit zeigen konnte.

Doch dann beging sie den Fehler, durch den Hoteleingang zu spähen. Sie sah die Pressemeute und floh bleich wie ein Gespenst in ihr Hotelzimmer zurück. Sie versuchte, ihre Panik zu kontrollieren, während sie so tat, als wäre es an der Zeit, dass sie den roten Teppich allein hinunterlief.

Dabei vergaß sie, dass er sie viel zu gut kannte. Er wusste genau, was mit ihr los war.

Also fuhr die Limousine mit ihm allein vor der Galerie vor, während seine Mutter sich im Hotelzimmer versteckte. Der Gedanke, ein paar Schritte über einen roten Teppich zu laufen und sich fotografieren zu lassen, versetzte sie in Todesangst.

Dass seine Mutter sich für nicht gut genug für diese Leute hielt, machte ihn rasend.

Sie hatten ja keine Ahnung, wie weit Adele in den vergangenen Jahren gekommen war - dass sie überhaupt daran dachte , persönlich zu einer ihrer Ausstellungen zu erscheinen.

Vor fünfzehn Jahren hatte er seiner Mutter ein Versprechen gegeben.

Er hatte ihr versprochen, dass er sie besc

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