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Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders von Snow, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders

Wenn die erste große Liebe auf einmal wieder vor einem steht ... Einen Neuanfang - das ist es, was Abigail Janson sich wünscht, als sie in ihre Heimatstadt Glenwood Falls zurückkehrt. Nach einer schmerzhaften Trennung hat sie die Nase gestrichen voll von Männern. Doch sie hat nicht mit Jackson Westmore gerechnet, dem Mann, mit dem sie schon früher immer aneinander geraten ist und der ihr Herz jetzt gefährlich schneller schlagen lässt ... 'Humorvoll, bewegend und absolut verführerisch!' PUBLISHERS WEEKLY Auftaktband der warmherzigen und sexy COLORADO-ICE-Serie - für alle Leserinnen von Marie Force Jennifer Snow lebt in Edmonton, Alberta, zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn. Sie schreibt warmherzige und sexy Liebesromane und ist Mitglied der RWA, der Canadian Authors Association und der Film and Visual Arts Association in Edmonton. Sie hat bereits mehr als zehn Romane und Novellen veröffentlicht, und es werden noch jede Menge folgen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 26.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308794
    Verlag: LYX
    Serie: Colorado Ice 1
    Originaltitel: Maybe this time (Colorado Ice 01)
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Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders

1

Abigail hoffte, dass ihre Entscheidung, zurück nach Glenwood Falls zu ziehen, nicht der größte Fehler sein würde, den sie in ihren neunundzwanzig Lebensjahren je gemacht hatte.

Das Schweigen, mit dem ihre Tochter sie auf der anstrengenden fünfzehnstündigen Fahrt von Kalifornien nach Colorado bedacht hatte, ließ allerdings genau das befürchten.

Sie winkte Dani vom Gehweg aus zu, während der Schulbus vom Bordstein abfuhr, doch ihre Neunjährige tat, als wäre sie Luft.

Toll.

Als der Bus um die Ecke bog, zog Abigail ihre Strickjacke fester um sich, drehte sich um und ging zurück zum Haus. Die septemberfrische Bergluft fühlte sich für sie noch kühler an, nachdem sie jahrelang den Herbst im sonnigen Los Angeles verbracht hatte, wo die Palmen und das grüne Gras niemals roten und goldenen Blättern wichen, wie sie jetzt unter ihren Füßen raschelten.

Der Wind wehte ihr lange blonde Strähnen vor die Augen, und sie strich sie hinter die Ohren. Das Sonnenlicht funkelte auf dem Diamantring mit dem Solitär, der sicher neben ihrem Ehering aus Platin steckte, der ihr einmal die Ewigkeit versprochen hatte.

Sie würde beide bald abnehmen müssen. Wahrscheinlich hätte sie es schon längst machen sollen.

Deans Ehering hatte fast zehn Monate lang auf dem Nachttisch auf seiner Bettseite gelegen.

Manchen Menschen fiel es leichter als anderen, loszulassen und mit dem Leben weiterzumachen.

Sie holte tief Luft und öffnete die Vordertür. Der Duft nach Kaffee und Blaubeerpfannkuchen schlug ihr entgegen, und sie zwang sich zu einem Lächeln, in der Hoffnung, es würde den immerwährenden Schmerz in ihrer Brust lindern.

Zeit, einem neuen Tag ins Auge zu sehen.

Einem weiteren Tag in Glenwood Falls - ihrer früheren Heimatstadt. Einem weiteren Tag mit ihren Eltern, die versuchten, sie nach ihrer Scheidung aufzumuntern. Und ein weiterer Tag, den sie irgendwie überstehen musste, trotz der Schwere, die sie beim Gedanken an ihre Zukunft niederzudrücken drohte.

Ihre und Danis Zukunft.

Dem Kaffeeduft folgend, ging sie geradewegs in die Küche.

"Guten Morgen", sagte ihr Vater und schenkte ihr eine Tasse ein.

"Hi, Dad", erwiderte sie und schaute sich in der Küche um, die sich seit Jahren kein Stück verändert hatte. Immer noch der Harvest-Gold -Kühlschrank und der dazu passende Herd, wie sie in den Siebzigern modern gewesen waren, beides hielt ihr Vater wundersamerweise am Laufen, wie auch immer er das schaffte; dann am Fenster der runde Tisch für vier Leute, mit der Glasplatte, und die Vorhänge mit Schmetterlingsmuster, die sie damals im Hauswirtschaftsunterricht genäht hatte - das Einzige, was sie je erfolgreich zustande gebracht hatte. Seit zehn Jahren hatte sich nichts verändert, und sie war davon ausgegangen, dass ihr diese Vertrautheit guttun würde.

Stattdessen kam es ihr so vor, als hätte ihr Versuch, mit dem Leben weiterzumachen, sie zwei Schritte zurückbefördert.

"Hat Dani den Schulbus noch erwischt?"

"Ja, allerdings weigert sie sich immer noch, mit mir zu reden." Sie setzte sich auf ihren angestammten Platz am Tisch, trank einen Schluck von ihrem teerartigen Kaffee und zuckte zusammen, nahm aber sofort noch einen. Früher hatte sie es nicht leiden können, wie stark ihr Vater ihn kochte, aber die letzten drei Tage hatte sie diese Stärke morgens gebraucht, um mit Danis Wut darüber, dass sie von ihrem Vater in L.A. weggezogen waren, umgehen zu können.

"Sie wird sich damit abfinden", meinte er.

Abigail wusste, dass das stimmte. Sie hoffte nur, das würde noch passieren, bevor ihr kleines Mädchen aufs College ging.

Auf dem Tisch lag die Tagesausgabe der Glenwood Times , die hiesige Lokalzeitung. Sie griff danach und schlug denselben Teil auf wie tags zuvor.

Nichts Neues. Immer noch nur drei offene Stellen in dieser Stadt mit fünftausend Einwohnern - am I

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