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Meier im Quadrat Ein Unternehmermärchen von Müller, Jörg (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Meier im Quadrat

Hans Meier, ein talentierter Ingenieur mit einem feine Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge und Heinz Meier, ein sehr kompetenter Kaufmann, beide weder verwandt noch verschwägert, begegnen sich zum ersten Mal, als ihre Mütter nach der Entbindung dasselbe Zimmer teilen. 25 Jahre später arbeiten die beiden in derselben Firma in verantwortungsvoller Position. Im Alter von 55 Jahren verlässt Hans Meier auf eigenen Wunsch seine alte Firma. Aber seine 'Freiheit' währt nicht lange. Zwei Wochen später verstirbt sein Patenonkel und vererbt ihm ein kleines und feines Unternehmen, die Firma Meier GmbH. Diese Firma stellt Toilettenpapier her. Schnell realisiert er, dass er, um als Unternehmer dauerhaft erfolgreich zu sein, einen kaufmännischen Partner benötigt. Da kommt es gerade recht, dass zwei Monate nach Hans auch Heinz bei seiner alten Firma kündigt und bei der Meier GmbH anfängt. Gemeinsam erkennen sie, welches Potential in dem Meierschen Toilettenpapier steckt. Ob als normales Toilettenpapier, als Multifunktionspapier MFP oder als Creation Meier CM, normale Pos lieben das Papier ebenso wie die Pos der Superreichen dieser Welt. Aber damit nicht genug: Auch die Sauerländer Kühe sind von dem Meierschen Klopapier so begeistert, dass sie mehr Milch geben. Und so ist der märchenhafte Erfolg der Firma Meier nicht aufzuhalten. Jörg Müller wurde 1956 im mittleren Ruhrgebiet geboren, wo er auch die ersten 57 Jahre seines Lebens verbracht hat. Das Revier und seine Menschen, ihre Stärken und Schwächen, ihre Vorlieben und Ängste haben ihn geprägt. In seiner Heimatstadt leitete er bis zur Insolvenz seiner Firma über 30 Jahre ein Bauunternehmen. Dieser schmerzhafte berufliche Einschnitt hat ihn motiviert, sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, ein Buch zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 328
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738011654
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 923 kBytes
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Meier im Quadrat

Meier und Meier

Hans Meier erblickte an einem 1. April in einem Krankenhaus im mittleren Ruhrgebiet das Licht der Welt. Seine Eltern hatten sich seit langem ein Kind gewünscht und die Hoffnung schon fast aufgegeben. So wuchs Hans Meier als Einzelkind wohlbehütet auf. Sein Vater arbeitete als Ingenieur auf einem großen Werk in der Nachbarstadt und seine Mutter gab ihren Beruf als Kindergärtnerin nach seiner Geburt auf. Hans war ein normales Schultalent und wechselte nach dem vierten Schuljahr zur Realschule, die er mit der sogenannten "mittleren Reife" verließ.

Genau wie sein Vater war Hans sehr stark an allen technischen Zusammenhängen interessiert. Deshalb bewarb er sich bei der in seiner Heimatstadt ansässigen Maschinenbaufabrik Maschbau GmbH um einen Ausbildungsplatz als technischer Zeichner. Hans war groß, schlank, hatte dunkles Haar und blaue Augen. Die Mädchen mochten ihn gut leiden. Während seiner Schulzeit begeisterte er sich für den an der Realschule geförderten Handballsport, dem er lange erfolgreich verbunden blieb. Nach seiner Ausbildung ging er wieder zur Schule und schloss seine Schullaufbahn mit dem Fachabitur ab. Der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer der Maschbau GmbH, Harry Menzel, bot Hans an, sein Maschinenbaustudium zu finanzieren, wenn er sich verpflichtete, sowohl in den Semesterferien als auch mindestens fünf Jahre nach der erfolgreichen Beendigung seines Studiums für die Maschbau GmbH zu arbeiten. Hans willigte gern ein und nach dreieinhalbjähriger Studienzeit begann er dort seine Laufbahn als Ingenieur.

Während eines Tanzkurses lernte er seine spätere Frau Birgit kennen. Sie hatte sich sofort in Hans verliebt und ließ nicht locker. Sie war blond, ein bisschen mollig, 1,60 m groß und genauso alt wie Hans. Und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Im Alter von 22 Jahren gab Hans ihrem Drängen nach und die beiden heirateten. Birgit arbeitete in einem Krankenhaus als Nachtschwester. Für ihn hatten erst das Studium und dann sein Beruf absoluten Vorrang. So kam es häufig vor, dass sich die beiden unter der Woche gar nicht sahen, denn wenn Hans spät von der Arbeit nach Hause kam, hatte Birgit schon ihren Dienst angetreten . Zwei Jahre nach der Hochzeit stellte sich endgültig heraus, dass Birgit keine Kinder bekommen konnte. Sie schlug Hans vor, ein Kind zu adoptieren. Das lehnte Hans kategorisch ab, denn er hatte ganz einfach Angst davor, die Verantwortung für ein "fremdes Kind" zu übernehmen. Die Ehe der beiden bekam daraufhin den ersten Knacks. Birgit legte sich ein halbes Jahr später als "Ersatzkind" zwei Hunde der Rasse Pekinese zu. Diese Hunde, die früher einmal im alten China als Palasthunde Karriere machten, zeichneten sich vor allen Dingen durch Faulheit und Bequemlichkeit aus. Hans konnte die beiden Köter vom ersten Tag an nicht ausstehen. Diese Liebe beruhte auf Gegenseitigkeit. Sobald Hans abends nach einem langen Berufsalltag die kleine Wohnung betrat, kläfften die beiden Köter, bis sie müde wurden und einschliefen. Hans war verzweifelt.

Da kam die Rettung in Gestalt seines Schwagers Lothar Wind. Birgit hatte eine vier Jahre jüngere Schwester, die genau das Gegenteil von ihr war. Britta war fast zwanzig Zentimeter größer als Birgit, schlank und dunkelhaarig. Sie hatte schon im Alter von zwanzig Jahren einen zwanzig Jahre älteren selbstständigen Schreinermeister geheiratet und wurde nach zwei Ehejahren schwanger. Als der kleine Lothar das Licht der Welt erblickte, genügte die Wohnung der Winds nicht mehr den räumlichen Ansprüchen einer kleinen Familie. Da Lothar sehr gut mit seinem Schwager harmonierte, machte er Hans den Vorschlag, gemeinsam ein Doppelhaus zu bauen. Das passende Grundstück dazu hatte er von seinen Eltern geerbt. Da das Grundstück ziemlich genau zwischen dem Krankenhaus, in dem Birgit arbeitete, und dem Firmensitz der Firma Maschbau GmbH lag, stimmten Hans und Birgit sofort zu. Hans kaufte Lothar die Hä

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