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Mein geliebter griechischer Boss von Harris, Anne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.05.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mein geliebter griechischer Boss

Stille Dörfer, uralte Olivenbäume und türkisblaues Meer: Für Kate ist die griechische Insel Sifnos das Paradies - und Nikos Soumakis, Chef einer Reederdynastie, ihr Traummann! Als Nikos sie zum ersten Mal unter der heißen Sonne zärtlich küsst, beginnt für Kate ein Sommer der Liebe. Doch kein Paradies ohne Schlange: Das berühmte Model Ana Fouras will den attraktiven Millionär für sich. Vor keiner Intrige scheut Ana zurück, um den Ruf der Rivalin zu ruinieren. Als eine wertvolle Kette verschwindet und man sie bei Kate entdeckt, scheint Anas heimtückischer Plan aufzugehen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.05.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863490478
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 531 kBytes
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Mein geliebter griechischer Boss

1. KAPITEL

Nikos Soumakis lehnte sich gegen die Feldsteinbalustrade, die die Terrasse umgab, und beschattete seine Augen. Wie sehr er die Aussicht von hier oben genoss! Bis zum Horizont erstreckte sich glitzernd die azurblaue See, deren Wellen weit unter ihm, am Fuß der Steilklippe, auf den Strand rollten. Uralte Olivenbäume wuchsen auf dem steinigen Abhang vor der Terrasse, der in einiger Entfernung jäh abbrach und beinahe senkrecht in die Tiefe zum Meer hinabstürzte, wo er als halbmondförmige Felswand eine wahrhaft paradiesische kleine Bucht umgab. Beim Anblick ihrer unberührten Schönheit überkam Nik jedes Mal eine Ahnung von Ewigkeit, und wie schon so oft wurde es ihm auch jetzt wieder bewusst, dass er dieses Haus, diesen Flecken Erde liebte wie keinen anderen Ort auf der Welt. Er fühlte sich ihm unauflöslich verbunden und empfand ihn als Teil seiner Seele. Hier lagen die Wurzeln seiner Familie.

"Guten Tag, Mr Soumakis. Ich bin Katherine Redfield."

Nik drehte sich um.

Kate streckte die Hand aus, halb hoffend, halb fürchtend, dass er sie auf Anhieb wiedererkannte, doch Nikos Soumakis kniff lediglich seine dunklen Augen zusammen.

"Guten Tag, Miss Redfield." Sein Händedruck fühlte sich fest und warm an.

Nik musterte sie: Zierlich, wie sie war, reichte Kate ihm nur bis knapp zur Schulter. Ihr dichtes nussbraunes Haar trug sie zu einem Bob geschnitten, der ihren Kopf wie eine glänzende Kappe umgab. In ihren Gesichtszügen spiegelten sich Lebhaftigkeit und Intelligenz.

Als Nikos Soumakis auf einen Sessel deutete, nahm Kate Platz und lehnte sich zurück. Die Nachmittagshitze hatte nachgelassen, doch in der Sonne konnte man es immer noch nicht aushalten, und sie war froh, im Schatten zu sitzen.

Nik musterte sie erneut. Normalerweise vergaß er weder Orte noch Gesichter, und er war sicher, dass er Katherine Redfield schon einmal gesehen hatte. Die Frage war nur wo. "Sie wissen, was mir vorschwebt?", erkundigte er sich sachlich.

Kate spürte einen winzigen Stich der Enttäuschung - er schien sich nicht an sie zu erinnern. Nervös fuhr sie sich mit der Zungenspitze über die Lippen. Es war ein beinahe unwirkliches Gefühl, Nik nach all den Jahren wiederzubegegnen, auch wenn er sich kaum verändert hatte. Sie entdeckte ein paar zusätzliche Fältchen in seinen Augenwinkeln, doch abgesehen davon war er so attraktiv wie in ihrer Erinnerung. Womöglich sogar attraktiver - die vergangenen Jahre hatten ihm noch größere Selbstsicherheit verliehen, und zweifellos war er der wahr gewordene Traum einer jeden Frau. "Sie wollen ein Buch über die Finanzmärkte schreiben", beantwortete sie seine Frage. "Und ich bin hier, um das Manuskript zu erfassen und Ihnen bei allen Problemen der Textbearbeitung zur Seite zu stehen."

Er nickte. "Genau. Seit Jahren habe ich vor, dieses Projekt zu verwirklichen, fand aber bisher nie Zeit dazu. Ich möchte die druckreife Version in ungefähr vier, fünf Wochen vorlegen können." Er war stehen geblieben, so, als wolle er demonstrieren, dass er die Situation unter Kontrolle hatte. "Normalerweise hätte ich mich selbst an den PC gesetzt und anschließend jemand beauftragt, dem Manuskript den letzten Schliff zu geben, aber wie Sie sehen", er hob kurz die rechte Hand, die in einem dicken Verband steckte, "bin ich behindert."

Kate strich sich das Haar hinter die Ohren und richtete ihren Blick demonstrativ auf die weiße Bandage. Seine Stimme, samtig und stählern zugleich, weckte Erinnerungen in ihr. Er sprach ohne die leiseste Spur eines griechischen Akzents. "Der Angestellte, der mich herbrachte, erwähnte, dass Sie bei einem Flugzeugunglück verletzt wurden", erwiderte sie höflich. "Es muss schrecklich gewesen sein."

Er entgegnete nichts darauf, und seine Miene gefror. Das Schweigen drohte lastend zu werden, doch plötzlich war das leise Klirren von Porzellan zu hören. Die Haushälterin, die Kate ihr Quartier gezeigt und sie anschließend zu Nik

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