text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mein Name ist Huth, Robin Huth Geschichten aus dem Leben einer Bulldogge von Büttner, Gerdi M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2016
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mein Name ist Huth, Robin Huth

Hallo Leute, mein Name ist Huth, Robin Huth Nein, nicht Robin Hood. Aber mit dem habe ich einiges gemeinsam. Ich bin ebenfalls englischer Abstammung, denn ich bin eine englische Bulldogge. Und ich kämpfe, wie Robin Hood, für die Rechte der Unterdrückten, in meinem Fall für Tiere. Gemeinsam mit meinem Herrchen Felix Huth 'arbeite ich' (halt, jetzt nicht den Tierschutz alarmieren) in einer Tierschutzorganisation und das sehr gerne. Der Laden nennt sich 'Menschen für Tiere in Not', abgekürzt 'MfTN'. Wir retten vernachlässigte, gequälte und in Not geratene Tiere. Ich will mich ja nicht selbst loben aber ohne mich wären die total aufgeschmissen. Dann tritt unversehens die Liebe in unser Leben. Und zwar in Gestalt von Tanja Sommer, einer Tierkommunikatorin, die traumatisierten Hunden helfen will und Lara, der tollsten weißen Boxerhündin der Welt. Lara bringt mein gemütliches Bulldoggenleben gehörig durcheinander und auch Felix kann Tanja nicht lange widerstehen. Apropos Lara, wenn sie mich mit ihren großen honigbraunen Augen becirct, kann ich ihr einfach nicht böse sein, auch wenn sie mir mit ihrer besserwisserischen Art manchmal gehörig auf den 'Hundekeks' geht. Auch Felix ergeht es mit seiner Tanja nicht besser, wir sind beide bis über die Ohren verliebt. Happy End für alle - damit könnte das Buch schon wieder zu Ende sein. Aber da gibt es jemanden, der mich nicht mag und mir sogar nach dem Leben trachtet. Und somit fängt die Geschichte gerade erst an... Ach, was ich unbedingt noch erwähnen muss: Gerdi, das ist die Schreibtante - und nebenbei bemerkt geradezu hundeverrückt - will von jedem verkauften Roman 50% des Reinerlöses an Organisationen spenden die Hunden helfen, die kein so glückliches Hundeleben führen können. Hunde, die gequält oder verjagt werden, oder die in Tötungsstationen ein trostloses Dasein führen. Genau wie ich findet sie es (bitte entschuldigt den Ausdruck) einfach zum kotzen, dass es Menschen gibt, die uns Hunden Schlimmes antun. Ich sei der 'Schirmhund' dieser Spendenaktion, trug Gerdi mir auf, und ich bürge mit meinem guten Namen dafür, dass die Sache ihre Richtigkeit hat. (So, genug erklärt, jetzt aber nix wie ran, aufs Buch klicken und Probelesen. Natürlich könnt ihr den Roman auch gleich ohne Probelesen bestellen. (Haha, kleiner Scherz - mein englischer Humor.) Wuffige Grüße von eurem Robin Huth einer sehr gerne arbeitenden englischen Bulldogge

Mein Name ist Gerdi M. Büttner und bisher schrieb ich Fantasy-Romane. Da ich sehr tierlieb bin, fanden immer auch Tiere, meist Hunde und Pferde, in meinen Geschichten ihren Platz. Mit 'Mein Name ist Huth, Robin Huth' habe ich nun meinen ersten Roman geschrieben, in dem der englische Bulldoggen-Rüde Robin aus seinem Leben erzählt. Die Herausforderung, die Geschichte aus Hundesicht zu beschreiben, bereitete mir sehr viel Vergnügen und wird hoffentlich auch meinen Leserinnen und Lesern gefallen. Ein weiterer Hunderoman ist in Vorbereitung. Sie interessieren sich auf für Fantasyliteraratur, speziell für Vampire, Hexer oder Geister? Auf meiner Homepage www.gerdi-m-buettner.de finden Sie eine große Auswahl.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 17.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740736064
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 621kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mein Name ist Huth, Robin Huth

Kapitel 1: Ich und Felix

Hallo Leute, ich bin Robin, Robin Huth, ein englischer Bulldoggen-Rüde. Gemeinsam mit meinem menschlichen Freund, Felix Huth, lebe ich in einem tollen alten Haus am Waldrand. Bis in die Stadt ist es nicht weit, nach nur zwanzig Minuten Fahrzeit sind wir im Hauptquartier der Tierschutzorganisation, bei der wir Beide arbeiten. Ja, ganz richtig, ich bin ein arbeitender Hund und sehr stolz auf meinen anspruchsvollen Job. Eigentlich bin ich ja bescheiden, trotzdem möchte ich behaupten, ohne mich geht gar nichts in dem Laden.

Die Arbeit macht leider nicht immer Spaß, manchmal bekommen wir Dinge zu sehen, die einem sensiblen Hund wie mir Alpträume bescheren. Auch Felix hat schon öfter verflucht, dass er den Job angenommen hat, denn auch er reagiert sehr emotional, wenn es um gequälte Tiere geht. Aber dann sagen wir uns irgendwer muss schließlich eingreifen und helfen. Und häufig ist es zum Glück auch nicht so schlimm, das jede Hilfe zu spät kommt. Wenn wir einem Tier helfen können und es durch uns eine schönere Zukunft hat, dann sind wir wieder versöhnt mit unserem Beruf.

Noch etwas gefällt mir an unserer Arbeit. Wir kommen weit herum und fahren oft lange Strecken mit dem Auto. Autofahren ist meine Leidenschaft, ich kann stundenlang im Auto sitzen und zusehen, wie die Landschaft an mir vorbeirauscht. Felix meint zwar, er müsse spätestens alle zwei Stunden anhalten um mich "die Beine vertreten zu lassen", wie er es nennt. Das wäre aber gar nicht nötig, denn die Beine einer Bulldogge sind nicht unbedingt zum vertreten gemacht.

Sie sind nämlich leider etwas kurz und eignen sich am besten zum Sitzen oder liegen.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein ausgesprochen attraktiver Vertreter meiner Rasse bin? Nun ja, vielleicht ein bisschen zu groß und mit 33 Kilogramm ein wenig zu schwer für eine englische Bulldogge, dafür ist mein Gesicht aber auch nicht ganz so faltig zerknautscht. Und mein Fell, cremeweiß mit beige, ist besonders dicht und weich.

Felix vermutet, unter meinen Vorfahren sei vielleicht einmal ein großer Hund mit dickem Haarkleid gewesen. Aber das werden wir wohl nie herausfinden. Denn er hatte mich vor zwei Jahren auf der Straße einem Betrunkenen weggenommen, der nicht gut mit mir umgegangen war.

Ich kann mich daran nicht mehr erinnern, da ich damals noch sehr klein war. Höchstens sechs Wochen alt hatte der Tierarzt gemeint, zu dem mich mein neuer Freund gleich am nächsten Tag gebracht hatte. Ich sei wohl ein Wühltischwelpe, sagte er und bedachte mich mit einem mitleidigen Blick. Bis heute weiß ich allerdings nicht, was ein Wühltischwelpe ist. Eigentlich ist es mir auch Wurscht, denn ich fühle mich gut und richtig, so wie ich bin.

Immerhin stellte der Tierarzt damals außer einem angeborenen Ringelschwanz keine weiteren Mängel an mir fest und so durfte ich, versehen mit einer eklig schmeckenden Wurmkur und einem Paket Futter für sensible Welpen, mit meinem neuen Herrchen nach Hause gehen.

Mein neues Zuhause entpuppte sich als ein wunderschönes altes Haus, das nahe am Waldrand liegt. Es steht in einem riesigen Garten mit zwei Terrassen, einem etwas baufälligen Nebengebäude in dem man wunderbar herumstöbern kann. Ein natürlicher Biotop mit Fröschen, Kröten und sonstigem Getier runden mein kleines Reich ab. Das Haus, so hat mir Felix erzählt, hat er von seinem Patenonkel geerbt, der ein kinderloser und eigenbrötlerischer Mann gewesen sei. Als Stadtmensch wollte Felix das Haus eigentlich erst verkaufen, um sich von dem Geld eine moderne Eigentumswohnung anzuschaffen. Als er jedoch für eine Woche darin wohnte, weil er Inventar für den Verkauf aussuchen wollte, verliebte er sich in das alte aber sehr gut gepflegte Gebäude und beschloss, erst einmal dort einzuziehen.

Dabei ist es geblieben, inzwischen können Felix und ich uns nicht mehr vorstellen wo anders zu wohnen. Das einzige was uns fehlt ist eine Frau im Haus.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen