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Mit dem Boss im Inselparadies von Grady, Robyn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit dem Boss im Inselparadies

Cole Hunter ist einfach unmöglich! Wütend kippt Taryn ihm ihr Weinglas in den Schoß. Das war es dann wohl mit ihrem Job als Produzentin bei Hunter Enterprises. Aber Überraschung: Coles Vater, der Patriarch des Medien-Unternehmens, greift ein. Er glaubt an Taryns TV-Sendung, in der sie exotische Reiseziele vorstellt, und schickt sie zu einer einsamen Pazifikinsel, über die sie berichten soll. Es könnte so traumhaft sein - wäre ihr Partner im Inselparadies nicht ihr arroganter, sexy Widersacher Cole! Der es wagt, sie in den Dünen heiß zu küssen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 25.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733721350
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 995 kBytes
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Mit dem Boss im Inselparadies

1. KAPITEL

Sämtliche Blicke richteten sich auf die Tür, und die Gespräche im Raum verstummten, als Cole Hunter hereinplatzte und mit düsterer Miene das Büro durchquerte. Er hasste es, wenn man ihm Informationen vorenthielt, vor allem, wenn es dabei um den Menschen ging, für den er am meisten Respekt auf der Welt empfand.

Früher war Coles Vater ein mächtiger Unternehmer gewesen, eine Führungspersönlichkeit, die man bewunderte und nicht selten fürchtete. In letzter Zeit war Guthrie Hunter jedoch weich geworden, und die Verantwortung für die Leitung von Hunter Enterprises lag nun fast vollständig auf Coles Schultern. Als Ältester von vier Geschwistern war er derjenige, auf den sich die Familie in Krisenzeiten verlassen konnte. Dabei spielte es keine Rolle, ob sich die betreffende Krise vor Ort in Sydney oder in einer der Hunter-Niederlassungen in Los Angeles oder New York City ereignete.

An das Drama in Seattle wollte Cole gar nicht erst denken.

Die persönliche Assistentin seines Vaters fuhr erschrocken in die Höhe, doch als sie den eisigen Blick sah, den Cole ihr zuwarf, sank sie wieder auf ihren Stuhl zurück. Wütend marschierte Cole auf die massiven Türen zu, die mit dem geschwungenen Firmenlogo von Hunter Enterprises verziert waren und zum Büro seines Vaters führten. Wie zum Teufel sollte er dafür sorgen, dass alles wie am Schnürchen lief, wenn man ihn nicht auf dem neusten Stand hielt? Verdammt! Er konnte schließlich keine Probleme lösen, von denen er gar nichts wusste!

Cole stieß die Türen auf. Als er sie hinter sich schließen wollte, bemerkte er erst die drei Besucher, die im Vorzimmer bei der Sekretärin gewartet hatten, und die ihn nun überrascht anstarrten. Eine Frau mit großen, blauen Augen und hellblondem Haar, das in seidigen Wellen ihr Gesicht umrahmte, schaute ihm direkt in die Augen. Coles rasender Puls geriet für ein paar Takte ins Stocken. Bei der Arbeit in der TV-Branche begegnete man tagtäglich schönen Frauen. Echte Star-Qualitäten waren jedoch selten, aber diese Frau besaß sie im Überfluss. Cole vermutete, dass sie für eine Show vorsprechen wollte. Vermutlich ein wichtiges Projekt, wenn sein Vater sie höchstpersönlich interviewen würde.

Noch etwas, von dem er nichts mitbekommen hatte.

Mit grimmiger Miene knallte Cole die Tür hinter sich zu und warf dann einen aufgebrachten Blick auf den Mann mit den silbergrauen Haaren, der seelenruhig hinter seinem polierten Hartholzschreibtisch saß und telefonierte. Cole wusste aus sicherer Quelle, dass keine drei Stunden zuvor jemand zum zweiten Mal versucht hatte, seinen Vater umzubringen. Guthrie hatte sich vermutlich schon gefragt, was seinen Erstgeborenen so lange aufgehalten hatte.

Cole blieb in der Mitte des riesigen Büros stehen und stemmte zornig die Fäuste in die Seiten. "Wer auch immer für diese Sache verantwortlich ist, wird das Gefängnis erst wieder verlassen, wenn die Hölle zugefroren ist." Cole schnürte es plötzlich die Kehle zu, und er ließ die Fäuste sinken. "Verdammt, Dad, es sind Schüsse gefallen. Dieser Typ wird so schnell nicht aufgeben."

Guthrie Hunter murmelte etwas in den Hörer und legte auf. Er musterte seinen Sohn und hob dann das glattrasierte Kinn ein paar Zentimeter höher. "Ich habe alles unter Kontrolle."

"So wie vor einem Monat, als dich jemand von der Straße abgedrängt hat?"

"Die Polizei ist zu dem Schluss gekommen, dass es ein Unfall war."

Cole verdrehte ungeduldig die Augen. "Die Nummernschilder stammten von einem gestohlenen Wagen."

"Das bedeutet nicht, dass mich bei dem Unfall jemand umbringen wollte."

"Ich sage dir, was es bedeutet: Du bekommst Leibwächter, bis diese Sache geklärt ist. Und ich will keine Widerrede hören."

Als Cole bei diesen Worten auch noch drohend den Zeigefinger hob, war es mit Guthries Gelassenheit vorbei. Der Zweiundsechzigjährige erhob sich mit der Energie eines mindestens dreißig Jahre jüngeren Mannes.

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