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Mit Dir im Paradies der Liebe von Weston, Sophie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit Dir im Paradies der Liebe

Kurz entschlossen fliegt das Topmodel Jemima unter falschem Namen auf die Karibikinsel Pentecost. Sie hat genug von dem Stress und den Intrigen des Modegeschäfts. Kaum in dem Inselparadies angekommen, verliebt sie sich in den faszinierenden Niall Blackthorne...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 17.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733776565
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2153 kBytes
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Mit Dir im Paradies der Liebe

2. KAPITEL

In der Wohnung war es dunkel und still, als Jemima sie betrat. Sie stellte ihre Reisetasche ab und schloss die Tür.

"Pepper?", rief sie.

Wie sie nicht anders erwartet hatte, antwortete niemand. Jemima hob die Tasche wieder hoch und ging in die Küche, wobei sie überall das Licht einschaltete.

Die Küche war ihr gemeinsamer Treffpunkt. Hier saßen sie immer am Tisch, lachten miteinander, stritten sich und schmiedeten Pläne. Nun war der Raum geradezu unnatürlich ordentlich, und vor dem Anrufbeantworter in der Ecke lag ein Stapel Post. Offenbar war die Putzfrau als Letzte hier gewesen.

Jemima schauderte und stellte die Reisetasche wieder ab. Nachdem sie das Radio eingeschaltet hatte, öffnete sie den Kühlschrank, fand darin allerdings nur Mineralwasser, Wein und ein Stück Käse. Offenbar war Pepper bereits seit Tagen fort.

"Sie ist bei Steven in Oxford", sagte Jemima laut.

Und Izzy war mit Dominic verreist.

"Und ich könnte jetzt mit Francis Hale-Smith durch die Gegend fahren und Händchen halten, wenn irgendwo ein Fotograf auftaucht", fügte Jemima spöttisch hinzu.

Eine furchtbare Vorstellung!

Jemima setzte Kaffee auf und schnitt sich ein Stück Käse ab, obwohl sie weder Hunger noch Durst hatte. Doch Izzy hatte ihr immer etwas zu essen gemacht, wenn sie spät nach Hause kam.

"Hallo, Jay Jay. Wie war es in Paris? Und wie geht es dir?", sagte sie zu dem leeren Stuhl.

Dann ging sie auf die andere Seite des Tischs und antwortete: "Oh, ich hatte viel um die Ohren. Und mein ehemaliger Agent verfolgt mich weiter." In der Stille klang es lange nicht so ironisch, wie sie beabsichtigt hatte.

"Verdammt!" Ihr versagte die Stimme.

Jemima sank auf einen Stuhl und barg das Gesicht in den Händen.

Plötzlich klingelte das Telefon, doch sie ignorierte es. Nicht ein einziges Mal, seit Basil sie verfolgte, hatte sie geweint. Und nun konnte sie überhaupt nicht mehr aufhören.

Schließlich sprang der Anrufbeantworter an, und Izzys Stimme erklang. "Wir können Ihren Anruf im Moment nicht entgegennehmen. Aber wenn Sie uns etwas Nettes sagen, melden wir uns vielleicht bei Ihnen. Hier kommt der Piepton."

Jemima erinnerte sich noch genau an den Abend, als Izzy das Band besprochen hatte. Es war unerträglich heiß gewesen, und sie waren beide etwas beschwipst gewesen.

Und nun hatte Izzy ihren Dominic, und Pepper würde heiraten. Und sie?

Ich habe einen Stalker, sagte Jemima sich ironisch.

Dann riss sie sich zusammen. Es war albern. Außerdem versank sie nicht gern in Selbstmitleid.

Jemima stand auf, um sich ein Stück von der Küchenrolle abzureißen. In dem Moment begann das Telefon erneut zu klingeln. Sie erschrak so sehr, dass sie die Rolle vom Tresen stieß. Als sie sie aufheben wollte, sprang der Anrufbeantworter an. Sie hörte Izzys Stimme und dann ...

"Willkommen zu Hause, Jemima", meldete sich eine andere vertraute Stimme.

Jemima erstarrte. Ihre Tränen versiegten, und ihr Mund wurde trocken.

"Nimm ab. Ich weiß, dass du da bist."

Langsam richtete sie sich auf und stellte die Rolle wieder auf den Tresen. Sie schluckte und blickte zum Telefon.

"Los, nimm endlich ab. Ich habe beobachtet, wie du das Licht eingeschaltet hast."

Konnte er sie sehen? Langsam ging Jemima rückwärts zur Tür und dann in den Flur. Dabei hörte sie ihre eigenen Atemzüge.

"Nimm den Hörer ab, Jemima. Wir müssen miteinander reden. Los, mach schon. Das bist du mir schuldig." Es klang durchaus vernünftig.

Allerdings wusste sie, dass Basil das nicht mehr war.

Sie sank gegen die Wand. Ihre Hände waren schweißnass. Denk nach! ermahnte sie sich.

"Ich habe dich ganz nach oben gebracht, du Miststück!", tobte Basil jetzt.

Jemima ignorierte es.

Anscheinend hat er draußen gewartet, überlegte sie fieberhaft. Oder er war ihr gefolgt. Beim Verlassen des Hotel

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