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Mit jedem glühenden Blick von Broadrick, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit jedem glühenden Blick

Jake war immer wie ein großer Bruder für Ashley. Bis zu der Nacht, in der sie ihm mit einem heißen kuss beweisen wollte, dass sie eine Frau ist - und zurückgewiesen wurde. Jahrelang trennten sich ihre Wege. Doch jetzt benötigt Jake plötzlich ihre Hilfe. Und er braucht sie an seiner Seite. Mit jedem glühenden Blick und jeder Berührung erkennt Ashley, dass Jake ihre Liebe damals nicht verschmäht hat, weil er sie nicht wollte - im Gegenteil! Und er begehrt sie immer noch. Wenn er bloß endlich begreifen würde, dass er genau der Richtige für Ashley ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864943928
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 261 kBytes
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Mit jedem glühenden Blick

1. Kapitel

Neun Jahre später

"Ich bin dabei und erhöhe um fünfundzwanzig", meinte Jake zu Tom McCain, dem Leiter der größten Bank in der Stadt. Er musterte abwartend die anderen - die Rancher Kent und Lew sowie Curtis, den ortsansässigen Anwalt. Sie hatten sich im Hinterzimmer der "Mustang Bar", die am Rande von New Eden lag, zu ihrem wöchentlichen Pokerspiel versammelt.

Jake saß mit dem Rücken zur Wand, den Stetson tief über die Augen gezogen, und beobachtete seine Mitspieler genau. Da sie schon seit Jahren zusammen spielten, kannte er die Anzeichen, wenn einer von ihnen bluffte. Nur Tom verriet durch nichts, was für ein Blatt er in der Hand hatte.

Die anderen warfen ihre Karten zusammen, und Tom war wieder an der Reihe.

"Ich halte deine fünfundzwanzig und erhöhe um fünfzig."

Auf dem Tisch lag ein Haufen Geld, und die drei anderen Mitspieler schauten interessiert zu Jake.

"Ich halte deine fünfzig und will sehen", sagte er.

Tom betrachtete seine Karten, doch bevor er antworten konnte, öffnete sich die Tür und der Lärm aus der Kneipe drang zu ihnen herein.

Weder Jake noch Tom registrierten die Unterbrechung. Jake hielt seinen Blick auf Tom gerichtet und fragte sich, ob dessen Karten gut genug waren, um ihn zu schlagen. Seine Konzentration wurde jedoch jäh unterbrochen, als sein Cousin Jordan ihn am Arm berührte.

"Tut mir Leid, dich zu stören, Jake", sagte Jordan, "aber du wirst umgehend auf der Ranch gebraucht."

Ohne sich umzudrehen schüttelte Jake den Kopf. "Nicht jetzt, Jordan. Was auch immer es ist, du wirst damit fertig."

"Ich wünschte, dem wäre so, geht aber nicht. Du musst mitkommen. Jetzt gleich."

Tom lächelte Jake an. "Geh nur, Crenshaw. Ich werde den Pott bewachen." Die anderen drei lachten.

"Darauf könnte ich wetten. Wenn du noch dabei bist, zahle und lass sehen, was du hast."

Tom machte seinen Einsatz und legte die Karten auf den Tisch - drei Buben und ein Zehnerpärchen, ein Fullhouse. "Ich hoffe, das wird dir eine Lehre sein, Crenshaw", meinte er und griff nach dem Geld.

"Ja, Tom, es lehrt mich, dass ich um hundert hätte erhöhen sollen", entgegnete Jake und drehte seine Karten um. Er hatte einen Flush. Während er aufstand, sammelte er das Geld ein. "Tut mir Leid, jetzt aufhören zu müssen, aber wie ihr seht, werde ich anderswo gebraucht."

Die anderen beschwerten sich, weil er nach seinem Gewinn sofort gehen wollte und beschuldigten ihn, das so geplant zu haben. Tom lehnte sich zurück und meinte: "Zum Teufel, Crenshaw, zumindest könntest du mir die Möglichkeit geben, einen Teil meines Geldes zurückzugewinnen!"

Jake lächelte. "Nächste Woche, Tommy. Da bekommst du deine Chance."

Er steckte das Geld in seine Hemdtasche und betrachtete besorgt seinen Cousin. Der sechsundzwanzigjährige Jordan war normalerweise ein ruhiger, besonnener Mensch. Jake hatte ihn selten so aufgeregt wie jetzt gesehen.

Nachdem Jake sich verabschiedet hatte, bahnten er und Jordan sich einen Weg durch die gut besuchte Kneipe. Jake grüßte Bekannte, ohne jedoch stehen zu bleiben. Erst auf dem Parkplatz sprach er Jordan an.

"Okay, was zum Teufel ist so wichtig, dass du mich bei meinem Pokerspiel unterbrechen musstest? Das ist meine einzige Chance, mich zu entspannen. Wenn das Haus brennt, hättest du die Feuerwehr rufen sollen. Wenn Einbrecher im Haus sind, hättest du den Sheriff rufen sollen. Also, was konnte deiner Meinung nach nicht warten, bis ich wieder zu Hause bin?"

"Tiffany."

Jake erstarrte. "Wovon redest du?" Er wurde lauter.

"Sie ist auf der Ranch."

Jake starrte Jordan fassungslos an. Warum sollte seine Exfrau nach all den Jahren wieder aufgetaucht sein? Ungläubig schüttelte er den Kopf. "Hat sie gesagt, was sie will?"

Jordan stieg in seinen Pick-up und schlug die Tür zu. "Das kann sie dir selbst erzählen. Ich habe

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