text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mit jedem Tag wächst meine Sehnsucht von Oakley, Natasha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mit jedem Tag wächst meine Sehnsucht

Zum Wohl ihrer kleinen Tochter Chloë, erklärt die aparte Künstlerin Lucy sich bereit, mit dem erfolgreichen Journalisten Daniel Grayling eine Vernunftehe einzugehen. Es ist der einzige Weg, das Sorgerecht für Chloë zu behalten. Doch mit jedem Tag, den Lucy mit Daniel in seiner eleganten Londoner Stadtvilla verbringt, wird die Situation komplizierter. Mal küsst Daniel sie zärtlich, dann zieht er sich wieder zurück. Wenn Lucy nur wüsste, wie Daniel für sie empfindet, wenn er nur reden würde! Aber er zieht sie nur in seine Arme - und schweigt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 22.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733777302
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2693 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mit jedem Tag wächst meine Sehnsucht

2. KAPITEL

Lucy sah auf die Uhr und zuckte vor Schreck zusammen, denn es war schon nach sieben. Eigentlich hatte sie beim Treffen mit Daniel ruhig und gelassen sein wollen, sorgfältig zurechtgemacht und beherrscht. Doch die Zeit war wie im Flug vergangen. Nachdenklich blickte sie zu Chloë, die auf dem Spielplatz herumtollte.

"In fünf Minuten müssen wir los zu Grandma, Chloë!" rief Lucy, während sie die Überreste des Picknicks einpackte.

Chloës blondes Haar wehte im Wind, als sie zu der riesigen Rutsche rannte. Lucy musste lächeln. Chloë lebte in einer heilen Welt. Und das wird auch so bleiben, schwor sie sich, was auch immer Daniel Grayling ihr an diesem Abend erzählen oder irgendein Gericht entscheiden mochte.

"Chloë, wir müssen los!" Sie wollte die Picknickdecke zusammenlegen und hielt plötzlich inne, weil ein Mann sie beobachtete. Spielte die Fantasie ihr einen Streich, oder war es Daniel? Er würde doch sicher nicht einfach herkommen, ohne das mit ihr vorher besprochen zu haben. Plötzlich näherte sich der Mann, so dass sie ihn erkennen konnte.

"Hallo", begrüßte Daniel sie.

"Was machen Sie denn hier? Sie sind über eine Stunde zu früh dran!" rief Lucy wütend. "Wie können Sie es wagen? Chloë kennt Sie doch gar nicht! Sie hätten meine Tochter furchtbar erschrecken können!"

"Es tut mir Leid."

Doch Daniel schien sein verfrühtes Auftauchen nicht zu bereuen. Er wirkte so gelassen und ruhig, wie Lucy es auch gern gewesen wäre.

Mit zusammengekniffenen Augen blickte er sie an. "Habe ich Ihnen vielleicht Angst eingejagt?"

Die Frage traf Lucy unvorbereitet. Sie überlegte kurz und erwiderte dann: "Ja."

"Das tut mir Leid."

Ihr Ärger war schon wieder fast verflogen. Sogar am Telefon hatte Daniel eine faszinierende Ausstrahlung, doch wenn sie ihm gegenüberstand, war die Wirkung noch viel stärker. Er hatte sandbraunes Haar und war schlank, aber muskulös, und hatte breite Schultern. Ein Mann, auf den man sich verlassen konnte. Und ein Gesicht, das man malen sollte, fügte Lucy in Gedanken hinzu. Durch ihre Kinder existierte eine Verbindung zwischen ihnen. Deshalb war es ganz normal, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlte. Als er jungenhaft und ein wenig verlegen lächelte, verflog auch der letzte Rest ihrer Empörung.

"Ich konnte einfach nicht mehr zu Hause herumsitzen. Und die Fahrt von London hierher ging viel schneller als angenommen."

Trotzdem hätte er mich nicht heimlich beobachten sollen, dachte Lucy und wandte ihm den Rücken zu. Aber es gelang ihr nicht, Daniel böse zu sein.

"Ich wollte nur ein bisschen spazieren gehen, Lucy. Dass Sie hier sein würden, konnte ich doch nicht wissen."

Beim warmen, erotischen Klang seiner Stimme drehte sie sich zu ihm um. Erotisch. Sie erschrak über den Gedanken, denn wegen Michael kam es ihr wie ein Verrat vor.

Außerdem war Daniel Grayling zwar ein sehr angenehmer Mensch, aber ein Fremder, obwohl sie das Gefühl hatte, ihn bereits seit vielen Monaten zu kennen. "Warum sind Sie nicht weggegangen, als Sie mich gesehen haben?"

"Hätten Sie das denn getan?"

"Nein", gab sie zu. Die Versuchung wäre viel zu stark gewesen: Abigail eine Weile zu beobachten und nach Ähnlichkeiten zu suchen, damit sie endlich mit ganzem Herzen glauben konnte, dass die Kleine ihre Tochter war.

"Übrigens hatten Sie Recht: Chloë ist wirklich sehr hübsch. Sie hat dasselbe aschblonde Haar wie Eloise."

"Oh ..." Lucy presste die Decke an sich.

Er warf ihr einen schnellen Blick zu. "Hätte ich das nicht sagen sollen?"

"Doch, natürlich", sagte sie stockend und bemerkte nicht, dass Chloë zu ihnen gerannt kam.

"Müssen wir jetzt los?"

"Ja." Lucy umfasste die Schulter ihrer Tochter. Was mochte Daniel wohl in diesem Moment empfinden?

"Kann ich nicht noch fünf Minuten bleiben?"

"Nein, leider nicht." Lucy traute sich nicht, Daniel anzusehen, sp

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen