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Mondfieber Roman von Clemens, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2014
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Mondfieber

Einen Neuanfang wagen - und direkt ins nächste Chaos stolpern: Entdecken Sie 'Mondfieber' von Dagmar Clemens jetzt als eBook bei dotbooks. Sie fühlt sich einsam und allein, von der ganzen Welt verraten: Gerade wurde Antonia von Jonathan verlassen, der Liebe ihres Lebens. Auch in ihrer Familie findet die Reittherapeutin keinen Halt: Sie fühlt sich in ihrer Reithose im Stall deutlich wohler als neben den top gestylten und erfolgreichen Eltern auf der Vernissage ihrer Vorzeigeschwester. Eine neue Arbeitsstelle in einer Klinik soll Antonia endlich den längst überfälligen Neuanfang ermöglichen. Und tatsächlich scheint das Schicksal es diesmal gut mit ihr zu meinen: Auf einmal gibt es da diesen neuen Mann, der ihr Herz schneller klopfen lässt. Doch es gibt keine Liebe ohne Hindernisse ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Mondfieber' von Dagmar Clemens. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Dagmar Clemens, geboren 1957, hat ihre Liebe zu Pferden in frühester Kindheit entdeckt. Nach kurzen Ausflügen in die Welt der Wirtschaft und Verwaltung, machte Clemens ihr Hobby zum Beruf: sie arbeitet nun als Pferdewirtin und Bereiterin. Auch als Autorin bleibt sie ihrer Leidenschaft treu und gesteht den Pferden eine tragende Rolle in ihren Romanen zu. Bei dotbooks erschienen Dagmar Clemens' Romane 'Das große Glück dieser Erde' und 'Mondfieber'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 358
    Erscheinungsdatum: 28.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955207342
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 652kBytes
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Mondfieber

1

Es regnete, die Scheibenwischer schlugen hektisch hin und her, konnten aber der Unmenge von Regentropfen nicht beikommen. Antonia schien es, als hätte das Wetter der vergangenen zwei Wochen beschlossen, sich ihrer Stimmung anzupassen. An der Ampel musste sie warten und ärgerte sich über die lange Rotphase. Sie fröstelte und drehte das Gebläse der Heizung höher, aber aus dem Schacht kam kalte Luft. Endlich konnte sie fahren. Sie bog nach rechts ab und hoffte einen Parkplatz vor der Haustür zu bekommen. In letzter Zeit waren die Abstellplätze, die eigentlich für die Hausbewohner vorgesehen waren, meistens schon belegt, wenn sie abends von der Arbeit kam. Die Hausverwaltung kümmerte sich nicht weiter darum, obwohl Antonia sich schon öfter beschwert hatte.

Als sie langsam die Parkplätze abfuhr, beobachtete sie einen Mann, der die Straße überquerte. Er hielt einen riesigen Blumenstrauß in der Hand und schien in Eile. Wahrscheinlich war er auf dem Weg zu einer Freundin. Sicherlich eine ganz junge Beziehung, dachte Antonia.

Sie fand einen Parkplatz, stellte den Motor ab und blieb noch einen Moment sitzen. Die Fassade des Hauses, in dem sie wohnte, wirkte schmuddelig. Schon letztes Jahr sollte sie renoviert werden. Antonias Blick fiel auf ihr Abbild im Innenspiegel. Der Lippenstift, den sie eben erst aufgetragen hatte, war verschmiert. Vorsichtig fuhr sie mit dem Finger am Rand entlang. Sie beschloss, ein Bad zu nehmen und früh zu Bett zu gehen.

Als sie die Wohnungstür aufsperrte, sah sie sofort den Brief auf dem Boden. Hastig griff sie danach, warf einen Blick auf den Absender und riss ihn auf. Es war die Zusage der Klinikleitung. Für einen Moment fühlten sich ihre Augen heiß an, und sie schluckte. Aber gleichzeitig spürte sie Erleichterung und griff zum Telefon. Sie tippte die Nummer ihrer Freundin Martine ein und war froh, als sie den Hörer abnahm.

"Hallo, ich bin es. Ich habe gerade die Zusage bekommen."

Martine freute sich. "Lass uns doch ein Glas Wein trinken."

Martine wusste, wie schwer ihr der Weggang fiel, aber Antonia war müde und vertröstete sie auf einen der nächsten Tage.

Die letzen Wochen waren sehr anstrengend gewesen. Nach der Trennung von Jonathan schrieb sie zahlreiche Bewerbungen und durchsuchte den Anzeigenteil der Zeitung nach einer passenden Wohnung. Die Klinik in Rheinenbach gefiel ihr auf Anhieb. Jetzt hatte sie die Zusage der Klinik erhalten, in der sie als Heilpädagogische Reittherapeutin arbeiten sollte.

Am nächsten Tag fuhr Antonia zu ihren Eltern. Als sie in das ruhige Villenviertel einbog, musterte sie die Häuser, deren helle Fassaden durch die immer noch dürren Äste der Bäume und Sträucher schimmerten, bevor sie sich im Sommer hinter dem üppigen Grün der Kastanien- und Eichenbäume verstecken würden. Antonia hatte die schmiedeeisernen Tore nie gemocht, die allen Häusern zu Eigen waren und hinter dem sie sich eingesperrt fühlte. Als Kind wollte sie nie im Garten spielen, aber das Tor war stets versperrt und nur von innen auf Knopfdruck zu öffnen. Maja fühlte sich im Garten wohl, aber Antonia lugte oft über den Zaun und sehnte sich danach, auf die Straße hinauszukönnen.

Ihre Mutter öffnete ihr die Tür und nahm Antonia vorsichtig in den Arm. Wie immer war sie perfekt frisiert, jede einzelne Strähne ihres silberblond gefärbten Haares lag an der richtigen Stelle, ihr heller Hausanzug war elegant und schlicht. Antonia sah kurz an sich hinunter. Sie kam aus dem Reitstall, und in der Gegenwart ihrer Mutter roch sie sofort den intensiven, leicht süßlichen Geruch der Pferde. Sie hatte zwar die Reitstiefel gegen Turnschuhe ausgetauscht und sich die H&au

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