text.skipToContent text.skipToNavigation

Mum@work Roman von Ahlswede, Elke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2009
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mum@work

Katharina hat es geschafft: Ihr neuer Chef richtet ihr ein schickes Home Office ein. Doch der Traum von der Karriere im Kinderzimmer wird schon bald zum Albtraum, als Baby Max statt auf Dinkelkeksen auf wichtigen Dokumenten herumkaut und Tochter Mareike Diddl-Maus-Videoclips an Kathis Geschäftspartner mailt. Als Kathi dann auch noch zur Chefin der ersten Tele-Arbeiter-Gewerkschaft Europas gewählt wird und ihr die Call-Center-Kolleginnen die Mailbox vollheulen, sehnt sie sich nach einem echten Büro ... Katharina hat es geschafft: Ihr neuer Chef richtet ihr ein schickes Home Office ein. Doch der Traum von der Karriere im Kinderzimmer wird schon bald zum Albtraum, als Baby Max statt auf Dinkelkeksen auf wichtigen Dokumenten herumkaut und Tochter Mareike Diddl-Maus-Videoclips an Kathis Geschäftspartner mailt.

Als Kathi dann auch noch zur Chefin der ersten Tele-Arbeiter-Gewerkschaft Europas gewählt wird und ihr die Call-Center-Kolleginnen die Mailbox vollheulen, sehnt sie sich nach einem echten Büro ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 302
    Erscheinungsdatum: 17.03.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838701110
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Größe: 441kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mum@work

4. Kapitel (S. 34-35)
Ich fürchte, ich muss dieser Sache tatsächlich nachgehen. Der Typ von der Computerbeilage der Schwemfurth-Marktheidenfelder Allgemeinen Zeitung (SCHMAZ - was für ein Name!? Was sind dagegen schon die taz oder die FAZ?) hat neulich auch schon so was Ähnliches angedeutet. Aber das ist ja genauso ein Stänkerer.
Und für den muss ich jetzt auch noch ein Interview organisieren!Am liebsten hätte er natürlich Randolph persönlich, aber das kann dieses Provinzblättchen gleich vergessen. Dann aber den Chefsoftwaredesigner bitte, hat der "Kollege" Journalist gesagt. Nein, das wird auch nichts, am Ende erzählt unser Designer noch von irgendwelchen Pannen, einfach weil es so furchtbar spannend ist, und dieser Computercrack von SCHMAZ versteht ihn im schlimmsten Fall auch noch.Ich werde diesem Schreiberling dafür lieber ein Blind Date mit unserem Finanzvorstand Deutschland verschaffen. Die dürften sich so gut wie gar nicht verstehen. Das wird sicher lustig ...
SCHMAZ: "Unsere Recherchen haben ergeben, dass sich eine noch un-gepatchte Sicherheitslücke in MAMA.Com aufgetan hat, über die Angreifer mittels präparierter Dokumente einen Rechner beim Öffnen infizieren könnten. Ein öffentlich verfügbarer Exploit zeigt, wie man den Stack kontrolliert überschreibt. Was bedeutet das für die Nutzer?"Der Krötenzähler (Finanzvorstand): "Nun, das wird die Nutzer ganz außerordentlich freuen und wesentlich zum Erfolg von MAMA.Com beitragen."
SCHMAZ: "Ah ... aber, also vielleicht haben Sie mich nicht ganz verstanden. Das ist eine enorme Sicherheitslücke, die große Gefahren birgt."Finanzvorstand: "Eine der größten Gefahren konnten wir nach den zahlreichen Übernahmen längst abwenden, nämlich das Risiko der übermäßigen Cash-Flow-Reduzierung. Alles unter Kontrolle. Und dazu konnte auch noch unsere Gesamtkapitalrendite, Sie wissen sicher - das Verhältnis zwischen operativem Ertrag und gesamtem Kapitaleinsatz, das wir über den Quotienten EBIT dividiert durch Summe aus Eigenmitteln plus Fremdkapital ermitteln -, also unsere Gesamtkapitalrendite konnte im vergangenen Quartal um 11,349877 Prozent gesteigert werden. Ein schöner Erfolg!" Genug geträumt, an die Arbeit. 4. Kapitel (S. 34-35)

Ich fürchte, ich muss dieser Sache tatsächlich nachgehen. Der Typ von der Computerbeilage der Schwemfurth-Marktheidenfelder Allgemeinen Zeitung (SCHMAZ - was für ein Name!? Was sind dagegen schon die taz oder die FAZ?) hat neulich auch schon so was Ähnliches angedeutet. Aber das ist ja genauso ein Stänkerer.

Und für den muss ich jetzt auch noch ein Interview organisieren!Am liebsten hätte er natürlich Randolph persönlich, aber das kann dieses Provinzblättchen gleich vergessen. Dann aber den Chefsoftwaredesigner bitte, hat der "Kollege" Journalist gesagt. Nein, das wird auch nichts, am Ende erzählt unser Designer noch von irgendwelchen Pannen, einfach weil es so furchtbar spannend ist, und dieser Computercrack von SCHMAZ versteht ihn im schlimmsten Fall auch noch.Ich werde diesem Schreiberling dafür lieber ein Blind Date mit unserem Finanzvorstand Deutschland verschaffen. Die dürften sich so gut wie gar nicht verstehen. Das wird sicher lustig ...

SCHMAZ: "Unsere Recherchen haben ergeben, dass sich eine noch un-gepatchte Sicherheitslücke in MAMA.Com aufgetan hat, über die Angreifer mittels präparierter Dokumente einen Rechner beim Öffnen infizieren könnten. Ein öffentlich verfügbarer Exploit zeigt, wie man den Stack kontrolliert überschreibt. Was bedeutet das für die Nutzer?"Der Krötenzähler (Finanzvorstand): "Nun, das wird die Nutzer ganz außerordentlich freuen und wesentlich zum Erfolg von MAMA.Com beitragen."

SCHMAZ: "Ah ... aber, also vielleicht haben Sie mich nicht ganz verstanden. Das ist eine enorme Sicherheitslücke, die große Gefahren birgt."Finanzvorstand: "Eine der größten Gefahren konnten wir nach den zahlreichen Übernahmen längst abwenden, nämlich das Risiko der übermäßigen Cash-Flow-Reduzierung. Alles unter Kontrolle. Und dazu konnte auch noch unsere Gesamtkapitalrendite, Sie wissen sicher - das Verhältnis zwischen operativem Ertrag und gesamtem Kapitaleinsatz, das wir über den Quotienten EBIT dividiert durch Summe aus Eigenmitteln plus Fremdkapital ermitteln -, also unsere Gesamtkapitalrendite konnte im vergangenen Quartal um 11,349877 Prozent gesteigert werden. Ein schöner Erfolg!" Genug geträumt, an die Arbeit.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen