text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mustang Creek - Ewig ist das Glück für uns von Miller, Linda Lael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mustang Creek - Ewig ist das Glück für uns

Seit Mick als Produzent eines Dokumentarfilms zum ersten Mal in Mustang Creek war, denkt er immer wieder an die faszinierende Grafikdesignerin Raine McCall. Als sie jetzt wieder vor ihm steht, kann er die Funken, die zwischen ihnen zu sprühen scheinen, nicht mehr ignorieren. Doch im Wilden Westen Wurzeln zu schlagen, stand bisher definitiv nicht in seinem Drehbuch. Kann er als Großstadtmensch mit einem Mädchen vom Land glücklich werden?

"Linda Lael Miller hat mit charmanten Wester-Romances um Cowboys, die die Herzen ihrer Leserinnen höher schlagen lassen, ihre Bestimmung gefunden. Lustig und herzerwärmend!"
RT Book Reviews

Nach ihren ersten Erfolgen als Schriftstellerin unternahm Linda Lael Miller längere Reisen nach Russland, Hongkong und Israel und lebte einige Zeit in London und Italien. Inzwischen ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt - in den weiten 'Wilden Westen', an den bevorzugten Schauplatz ihrer Romane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768768
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch Nr.856
    Originaltitel: A Snow Country Christmas
Weiterlesen weniger lesen

Mustang Creek - Ewig ist das Glück für uns

1. Kapitel

Raine McCall schaute zuerst verblüfft auf den Bildschirm, dann zur Uhr.

Ihr Computer hatte recht. Zwei Uhr morgens. Heiliger Strohsack!

Oh, sie wäre die Erste, die zugeben würde, dass sie gelegentlich während der Arbeit jedes Zeitgefühl verlor. Aber sie schaffte es immer, ihre Tochter zum Bus zu bringen, und sorgte dafür, dass Daisy die Hausaufgaben erledigte und ein gesundes Frühstück bekam.

Schon seit jeher hatte sie unter dem gelitten, was sie bei sich "KSR" nannte: komischem Schlafrhythmus. Zu allen möglichen Zeiten wach, ging ihr jedes Gefühl für Raum und Zeit abhanden, sobald die Muse sie küsste. Sie war sogar schon am Schreibtisch eingeschlafen. Daisy hatte ihr mehr als einmal mit einer für ihr Alter ungewöhnlichen Reife vorgeworfen: "Mummy, du arbeitest zu hart!" Aber Raine betrachtete das, was sie tat, gar nicht als Arbeit. Traumbilder in die Wirklichkeit zu spinnen, kam ihr vor wie aus einem einzigartigen Quell der Freude zu trinken, und sie bedauerte jeden Menschen auf dieser Welt, der einen ungeliebten Job zu verrichten hatte.

Außerdem war sie nicht allein wach. Als sie sich eine Pause gönnte und ihre Mails durchsah, erschrak sie. Mick Branson? Der Mick Branson hatte ihr eine Nachricht geschickt? Der berühmte Hollywood-Studioboss, viel zu beschäftigt und humorlos - nun gut, wenn sie es sich genau überlegte, lächelte er doch hin und wieder. Er sah gut aus, nur tat sie sich schwer mit seiner kultivierten, aalglatten Art. Sie war ein wahres Wyoming-Girl und hatte eher wenig übrig für Typen in Tausend-Dollar-Anzügen. Sie bevorzugte echte Männer in Jeans, zerschrammten Stiefeln und Cowboyhüten.

Natürlich war sie dem Mann ein paarmal auf der Ranch begegnet, denn er galt als treibende Kraft hinter den Dokumentarfilmen, die ihr Ex-Freund und Vater ihres Kindes, Slater Carson, drehte. Doch eine E-Mail hatte sie von Branson noch nie bekommen. Vor fünf Minuten verschickt? Sie war viel zu neugierig, um diese Mail nicht zu öffnen.

Ich werde über die Weihnachtsfeiertage in Mustang Creek sein und würde mit Ihnen gern etwas Geschäftliches besprechen. Vielleicht bei einem Abendessen?

Das war wirklich interessant, nur steckte sie gerade bis zum Hals in Arbeit, denn sie musste fristgerecht die Etiketten für einige Mountain-Vineyards-Weine entwerfen. Ihr kleines Grafikdesign-Unternehmen hatte einen richtig guten Start hingelegt, deshalb war sie nicht sicher, ob sie noch ein weiteres Projekt bewältigen konnte. Und nach allem, was sie über Mick Branson wusste, würde es gewiss kein kleines Projekt sein.

Sie schrieb zurück: Was hatten Sie sich denn vorgestellt?

Morgen Abend? Falls Sie nichts anderes vorhaben.

Heiligabend?

Na ja, für gewöhnlich verbrachte Daisy diesen Abend mit der Familie ihres Daddys, während Raine es sich allein mit einem Glas Wein und einem Film gemütlich machte. Natürlich wurde sie stets zu dem großen, feierlichen Abendessen eingeladen, aber sie blieb lieber für sich und ging erst am nächsten Tag hin. Sie gaben ihr zwar nie das Gefühl, das fünfte Rad am Wagen zu sein; ganz im Gegenteil, doch Slater brauchte einfach Zeit mit seiner Tochter, ohne dass Raine ständig im Hintergrund umherwuselte. Also lehnte sie jedes Mal dankend ab. Als Daisy noch kleiner war, hatte Raine es nur widerwillig geschafft, diesen besonderen Abend getrennt von ihr zu verbringen. Aber Slater hatte ein Recht darauf, und er war ein wundervoller Vater.

Sie schrieb: Ich kann Ihnen versichern, dass am 24. Dezember kein Restaurant in Mustang Creek geöffnet haben wird. Wir sind hier nicht in Kalifornien. Sie werden zu mir kommen müssen, und ich esse Heiligabend normalerweise einen Hamburger und trinke Wein.

Er schrieb zurück: Das hört sich doch gut an. Ich mag Burger, und Wein trinke ich auch gern. Lassen Sie mich die Getränke mitbringen. Und bitte sehen

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen