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Nur diese eine Nacht! von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nur diese eine Nacht!

'Ich soll dich in die Flitterwochen begleiten?' Claras Herz klopft heftig, als sie erfährt, was ihr sexy Boss Zack Parsons von ihr will. Denn er wurde von seiner Braut vor dem Altar stehen gelassen und braucht dringend Ersatz: Jetzt muss Clara mit ihm nach Thailand reisen und sich vor einem wichtigen Geschäftskunden als seine neue Verlobte ausgeben. Als Zack sie spontan zu einer leidenschaftlichen Liebesnacht verführt, genießt sie jeden Augenblick, ohne an Morgen zu denken. Doch viel zu schnell kommt das bittere Erwachen: War ihre Nacht für Zack auch nur ein falsches Spiel?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700515
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 509 kBytes
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Nur diese eine Nacht!

1. KAPITEL

Clara Davis blickte auf die unangetastete Hochzeitstorte, pink schimmernd und wie geschaffen für die kleine Brautfigur, die lächelnd auf ihrer Halterung auf der Spitze der Torte balancierte. Eine überaus filigrane Halterung übrigens, deren fachkundiges Arrangement ziemlich mühsam gewesen war. Gar nicht zu reden vom Transport des fragilen Kunstwerks aus der Küche ihres Apartments in San Francisco zum zwanzig Meilen entfernten, an der Küste gelegenen Hotel.

Alles wäre so perfekt gewesen. Die Torte, die Dekoration, der Bräutigam, nun ja, der Bräutigam sah - wie immer - besser als perfekt aus. Und alle geladenen Hochzeitsgäste waren erschienen.

Eine wirklich wichtige Person allerdings fehlte. Die Braut hatte beschlossen, dem freudigen Anlass fern zu bleiben. Und ihre Abwesenheit hatte es ein wenig schwierig gemacht, die Feierlichkeiten fortzusetzen.

Clara betrachtete die Torte eingehender und erwägte, sich ein Stück herauszuschneiden. Reine Verschwendung, dieses Meisterwerk der Konditorenkunst in den Müll zu werfen.

Sie seufzte. Ein Stück Kuchen würde ihr das unangenehme Gefühl im Magen auch nicht nehmen. Es würde die Traurigkeit, die sie in sich spürte, nicht lindern können. Nichts hatte ihr dieses Gefühl nehmen können, seit Zack, der nun als offiziell sitzen gelassen galt, seine Verlobung verkündet hatte.

Ironischerweise hatte sie sein Anblick, allein vor dem Altar stehend, auch nicht trösten können. Aber warum auch? Sie wünschte ihm nichts Schlechtes. Er war ihr Chef - mehr als das, er war ihr bester Freund. Und, zugegeben, auch der Mann, mit dem sie sich in so mancher Nacht in ihren Fantasien auf eine Art und Weise beschäftigte, die im Lichte des Tages betrachtet, völlig peinlich waren.

Clara atmete tief durch und trat aus der Hotelküche hinaus in die große leere Empfangshalle. Ihr Herz begann schneller zu schlagen. Zack Parsons, Kaffeemagnat, erstklassiger Geschäftsmann und verschmähter Bräutigam, stand an der Fensterfront der Halle und blickte gedankenverloren auf den Strand hinaus. Die tief stehende Sonne tauchte sein Gesicht und das weiße Smokinghemd in ein warmes orangefarbenes Licht.

Er stand gegen eines der hohen Fenster gelehnt, die Stirn auf den angewinkelten Arm gestützt. Er sah verändert aus. Ernster. Angespannter als sonst. Er hatte den Knoten seiner Smokingfliege gelöst und sich das lose Band lässig um den Nacken geschlungen, seine Jacke lag auf dem Boden, einer dunklen Pfütze gleich.

"Hey", sprach sie ihn an, und ihre Stimme klang viel zu laut in dem leeren Raum.

Zack blickte sich nach ihr um und sah sie mit seinen grauen Augen durchdringend an. Für einen Augenblick stockte ihr der Atem. Er war schlichtweg der attraktivste Mann, den sie kannte.

"Wie sieht meine Hochzeitstorte denn aus, Clara?", er stieß sich von der Fensterscheibe ab und schlenderte auf sie zu, eine Hand lässig in die Hosentasche geschoben.

Clara zwang sich, ruhig zu atmen. "Die unterste Tortenschicht besteht aus Biskuitteig mit einer Himbeerfüllung, nach Hannahs Anweisung. Aber der Biskuitteig der mittleren Schicht ist getränkt mit einer Mischung aus Whiskey und Honig. Als Glasur habe ich Kuvertüre in Pink gewählt. Übrigens von mir selbst handbemalt. Und in der ganzen Torte nicht ein einziger Krümel Walnuss, schließlich weiß ich ja, was dir schmeckt."

"Gut. Lass die mittlere Kuchenschicht einpacken und zu mir nach Hause bringen. Und Hannahs Stück können sie ihr auch schicken."

"Das musst du nicht tun. Wirf die Torte weg."

"Warum sollte ich das tun? Schließlich kann man sie noch essen."

"Na ... weil es deine Hochzeitstorte war. So etwas sollte an einem Hochzeitstag einfach nicht passieren. Für die meisten Menschen wäre das alles nur noch ... na ja, bittere Erinnerung."

Zack zog die Schultern hoch. "Torte ist Torte."

Sie stützte eine Hand in die Hüfte, nahm eine stolze Pose ein und hofft

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