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Nur dieses eine Mal Erotischer Liebesroman von Aukett, Ewa (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Nur dieses eine Mal

Aléjandro kocht vor Wut ... seine Verlobte hat ausgerechnet ihn, den erfolgverwöhnten Frauenschwarm, sitzen lassen und ihm eine Affäre mit der Autorin Cady angedichtet. In seinem Stolz verletzt, schmiedet er Rachepläne und überredet Cady zu einer Zusammenarbeit. Doch mit ihr zieht nicht nur das Chaos bei ihm ein, sondern auch eine Frau, deren Zunge mindestens so spitz ist wie ihre Absätze.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 598
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783730965283
    Verlag: BookRix
    Größe: 811 kBytes
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Nur dieses eine Mal

ZWEI

Nachdem er Cady ihr Zimmer gezeigt hatte, war Aléjandro verschwunden. Dankbar ließ sie die Hunde los, stellte den Transportkorb ab und befreite Caramel aus ihrem Gefängnis. Immer noch ein wenig wackelig auf den Beinen kletterte die junge Katze hinaus und entschied sich ihren Rausch kurzerhand auf dem Bett auszuschlafen.

Cady machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Auto, um ihr Gepäck zu holen. Als sie die Eingangshalle durchquerte, entdeckte sie Aléjandro der in dem weitläufigen, offenen Wohnraum mit dem Handy am Ohr geschäftig hin- und herlief. Ob er gerade mit Jonathan und Annie telefonierte, um sich zu beschweren? Der Widerwillen, dass drei Schmutz verursachende Tiere in sein perfektes, makelloses Haus einzogen, war ihm deutlich ins Gesicht geschrieben gewesen.

Sie grinste schadenfroh und zuckte mit den Schultern.

Sein Problem.

Wenn er meinte, sie hierher beordern zu müssen, dann musste er auch mit den Konsequenzen leben. Cady huschte durch die Haustür hinaus zu ihrem Auto, wo sie eine Kiste vom Beifahrersitz und einen Koffer aus dem Fußraum zog, die sie beide neben dem Wagen abstellte. Sie schlug die Beifahrertür zu.

Seit dem Anruf von Annie war fast eine Woche vergangen. Cady hatte sich einen Tag Bedenkzeit erbeten und eine Nacht darüber schlafen wollen. An Schlaf war allerdings nicht zu denken gewesen. Sie verbrachte die nächsten Stunden grübelnd an ihrem alternden Laptop. Sich selbst gegenüber konnte sie zugeben, dass sie ihre Entscheidung längst getroffen hatte. Doch sie tat sich schwer damit, es laut auszusprechen.

Natürlich würde sie auf das Angebot eingehen.

Die Verlockung war einfach zu groß und sie hätte völlig verrückt sein müssen, es nicht zu tun. Das war die einmalige Chance, ihre Schulden los zu werden und endlich ein normales Leben führen zu können. Keine Sorgen mehr, keine durchwachten Nächte, kein Magenknurren. Sie wollte keine goldenen Wasserhähne oder einen teuren Sportwagen vor der Tür, aber es wäre schön sich wieder etwas leisten zu können und sei es nur ein Paar neue Socken oder neues Spielzeug für ihre haarigen Lieblinge.

Kurz nach acht Uhr hatte sie bei Annie angerufen und dem Auftrag zugestimmt.

Zwei Stunden später ging die E-Mail eines gewissen Pete Smolders in ihrem Postfach ein. Cady studierte den Vertrag lang und ausgiebig, unterschrieb und schickte die Unterlagen auf dem Postweg an die Pranchwood Studios zurück. Dass ihr dabei ein wenig mulmig war, hat sie einfach verdrängt.

Ganz gleich, ob dieser Job ihrem eher zurückhaltenden Charakter entgegenkam: die dafür anberaumte Summe war deutlich überzeugender als ihre Skrupel.

Sie war zu ihrer Nachmittagsschicht im Callcenter aufgebrochen und hatte sich mit Arbeit abgelenkt. An eine Fortführung ihres zweiten Manuskriptes von " Sizilianische Träume " war vorerst nicht zu denken. Das Chaos in ihrem Kopf war zu groß.

Drei Tage später starrte sie fassungslos auf ihren Bildschirm. Die Summe, die in der Online-Übersicht ihres Bankkontos erschien, versetzte sie in Fassungslosigkeit. Es war von einem Vorschuss die Rede gewesen, den sie vorab erhalten sollte, aber das, was in ihrem Kontoauszug erschien, war deutlich höher ausgefallen als erwartet. Eine ganze Weile saß sie schluchzend vor dem Monitor und schüttelte nur den Kopf. Als sie sich endlich ein wenig beruhigt hatte, begann sie die ersten Schuldenposten zu begleichen.

Es war ein berauschendes Gefühl und mit jeder Position, die auf der langen Gläubigerliste wich, kehrte ihre Zuversicht zurück. Solange sie sich zurückerinnern konnte, hatten Abschlagszahlungen und Schuldscheine ihren Alltag bestimmt.

Nun würde sie schuldenfrei sein - zum ersten Mal in ihrem Leben.

Am gleichen Tag hatte sie sich dem notwendigen Gespräch mit ihrem Personalchef gestellt. Immerhin standen ihr ein mehrwöchiges Schauspieltraining und eventuelle Dreharbeiten bevor. Nat

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