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Nur ein einziger Song - Nicole & Zack von Lynn, Stacey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nur ein einziger Song - Nicole & Zack

Nicoles Leben war perfekt. Bis das Schicksal zuschlug und ihr alles nahm, was sie liebte. Dies ist nun ein Jahr, drei Monate, eine Woche und sechs Tage her, und Nicole ist endlich wieder bereit, ihr Leben zu leben. Genau an dem Abend trifft sie auf Zack Walters - einen erfolgreichen und berühmten Rockstar. Und obwohl Nicole zunächst gar nicht weiß, wer da vor ihr steht, beginnt diese Begegnung ihr sicheres und ruhiges Leben zu verändern. Zack bringt sie zum Lachen und weckt auch noch ganz andere Gefühle in ihr. Doch dann ist Nicole gezwungen, sich dem Schmerz zu stellen, den sie so lange und so tief in sich verborgen hat. Wird sie es schaffen, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und ein neues Leben anzufangen? Eine romantische und heiße Liebesgeschichte, bei der kein Auge trocken bleibt. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 365
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732578801
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1392 kBytes
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Nur ein einziger Song - Nicole & Zack

Kapitel eins

Nicole

Ich betrachte das Mädchen mit den dunkelblauen Augen im Spiegel und runzle die Stirn. Früher sprühten meine Augen förmlich vor Lebensfreude, aber jetzt wirken sie stumpf, beinahe leblos. Ganz egal, was ich in den vergangenen fünfzehn Monaten unternommen habe, um die Trauer zu bewältigen und mir ein neues Leben aufzubauen, ich war nicht mit dem Herzen dabei. Ich habe die Veränderung schon vor einem Jahr bemerkt, aber aus einem unerfindlichen Grund stimmen mich die dunklen Augenringe, die durch das Make-up schimmern, und die müden Gesichtszüge erst heute Abend traurig.

Ich neige den Kopf langsam zur einen, dann zur anderen Seite und kneife die Augen leicht zusammen, als würde ein veränderter Blickwinkel etwas an meinem Spiegelbild ändern, obwohl ich weiß, dass es sinnlos ist. Ich sehe unverändert traurig und erschöpft aus. Ich greife nach der Mascara. Nachdem ich ein paar Lagen wimpernverlängernder schwarzer Tusche aufgetragen habe, prüfe ich mit kritischem Blick das Ergebnis. Unverändert.

Ich lege die Mascara etwas zu heftig zurück und atme geräuschvoll aus.

"Ich bin das alles so leid", sage ich seufzend zu der Fremden im Spiegel.

Die junge Frau mit dem roten Schmollmund und dem schokoladenbraunen Haar ist nur noch ein Schatten der Frau, die sie früher war, und ich habe genug von ihrem Anblick. Ich hasse sie, diese Hülle meines früheren Ich, der die nackte Verzweiflung ins Gesicht geschrieben steht. Die eingesunkenen Wangen und das traurige Lächeln, das ich wie eine Auszeichnung getragen habe - ich kann sie nicht mehr sehen. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie es angefangen hat, aber ich habe seit dem Unfall die Tage gezählt, sie im Kalender durchgestrichen. Und jeder Strich stand für einen weiteren Tag in der Hölle.

Vor achtundzwanzig Tagen habe ich beschlossen, mit dem Zählen aufzuhören und zu versuchen, ins Leben zurückzukehren. Aber bisher sind dabei nur ein paar erbärmliche, vergebliche Versuche herausgekommen, den Blick nach vorn zu richten. Doch als ich mich jetzt für mein wöchentliches gemeinsames Abendessen mit meiner besten Freundin Mia zurechtmache, habe ich plötzlich genug davon. Es ist Zeit, wieder nach vorn zu sehen ... Wieder am Leben teilzuhaben.

Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber ich fühle, wie etwas tief aus meinem Innersten aufsteigt, etwas, das mir einen Funken neuen Lebensmut und Hoffnung einhaucht. Ich will wieder mehr als nur in dieser leblosen Hülle dahinvegetieren.

Spontan greife ich nach dem Telefon und schreibe Mia eine Nachricht.

Planänderung. Wir gehen heute in Jack's Bar.

Ich sehe förmlich vor mir, wie Mia mit hochgezogenen Brauen auf die Nachricht starrt, mit offenem Mund, die hellblauen Augen ungläubig aufgerissen. Vermutlich denkt sie, ich hätte den Verstand verloren, und ich weiß, dass sie eine ausführliche Erklärung von mir verlangen wird, wenn sie mich abholt, aber ich bin fest entschlossen, das durchzuziehen.

Mia: Sicher?

Ich: Komm her, bevor ich es mir anders überlege.

Sie antwortet sofort.

Mia: Willkommen zurück, Süße. Wurde auch verdammt noch mal Zeit.

Ich weiß nicht, ob ich wirklich "zurück" bin ... Tatsächlich werde ich wohl nie wieder die Alte sein. Aber heute Abend möchte ich den unerwarteten Funken anfachen, damit er nicht gleich wieder erlischt.

Ich blicke wieder auf das Mädchen im Spiegel und sehe einen leisen Hoffnungsschimmer.

Ich verlasse das Bad und schließe hastig die Tür hinter mir, als könnte ich so verhindern, dass es mir folgt. Ich möchte wieder ich selbst sein, sei es auch nur für einen Abend. Mein altes Ich, das Musik liebt, Tanzen, Lachen und einfach Spaß haben.

Ich stolpere über meine eigenen Füße, als Mia und ich unsere frühere Lieblingsbar

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