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Nur eine königliche Affäre? von Graham, Lynne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nur eine königliche Affäre?

Warum ist er diese verrückte Wette eingegangen? Prinz Vitale Castiglione könnte sich verfluchen! Er sollte doch nur der hübschen Bürgerlichen Jazmine gesellschaftlichen Benimm beibringen, damit sie ihn auf den königlichen Ball begleitet und mögliche Heiratskandidatinnen entmutigt. Aber seine intimen Nachhilfestunden wecken in dem sonst so vernünftigen Prinzen einen nie gekannten Hunger nach Liebe. Er erobert Jazz leidenschaftlich - eine unmögliche Affäre beginnt! Denn nur eine Frau aus dem Hochadel kann jemals seine echte Prinzessin werden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733712044
    Verlag: CORA Verlag
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Nur eine königliche Affäre?

1. KAPITEL

"Komm schon", forderte Zac Da Rocha seinen Bruder auf. "Es muss doch etwas geben, das du mehr willst als das Auto. Verkauf mir den Wagen, und ich gebe dir alles, was du willst."

Feindseligkeit stieg in Prinz Vitale Castiglione auf, denn sein brasilianischer Halbbruder nervte ihn wahnsinnig. Dass sie beide Luxusautos sammelten, schien ihre einzige Gemeinsamkeit zu sein. Aber Zac hatte nie gelernt, ein Nein zu akzeptieren - er erhöhte dann einfach den Preis. Er schien gar nicht zu begreifen, dass Vitale nicht bestechlich war. Aber wie sollte er auch: Zacarias Da Rocha war Erbe der berühmten Quintel-Da-Rocha-Diamantminen und selbst nach den Maßstäben seiner Brüder unermesslich reich. Er kannte es nicht, dass man ihm etwas abschlug, und war unfähig, Grenzen zu respektieren.

Vitale warf dem Jüngeren einen düsteren Blick zu. "Nein", wiederholte er leise und wünschte, sein älterer Bruder Angel Valtinos würde zurückkommen und dafür sorgen, dass Zac den Mund hielt, denn unhöflich zu sein fiel Vitale nicht leicht. Aufgewachsen mit den steifen Traditionen einer europäischen Königsfamilie war er von klein auf darauf konditioniert worden, niemals die Geduld zu verlieren oder seine wahren Gefühle zu offenbaren.

Dabei war es ein sehr verstörender Morgen gewesen. Vitale war überrascht gewesen, dass sein Vater, Charles Russell, ihn und seine beiden Brüder gebeten hatte, sich im Büro mit ihm zu treffen. Diese Bitte war ungewöhnlich, da Charles sich normalerweise bemühte, sich einzeln Zeit für seine Söhne zu nehmen. Nachdem Charles seinen ältesten Sohn Angel allein zu sich ins Büro gebeten hatte, war Vitale immer noch nicht schlauer, was den Grund dieses Treffens anging. Nun saß er hier allein mit Zac im Vorzimmer, was auch kein Spaß war.

Wobei es nicht Zacs Fehler war, dass er seinen Vater erst im Jahr zuvor kennengelernt hatte und für seine Halbbrüder quasi noch ein Fremder war. Trotz der Scheidung ihrer jeweiligen Eltern kannten Vitale und Angel sich von Kindesbeinen an. Zac mit seinen ungezähmten schwarzen Haaren, den Tätowierungen und der aggressiven Haltung passte leider einfach nicht dazu. Er war zu unkonventionell, zu wettbewerbsorientiert ... einfach in allem zu viel. Es half auch nicht, dass er nur wenige Monate jünger war als Vitale, denn das bedeutete, er war gezeugt worden, während Charles Russell noch mit Vitales Mutter verheiratet gewesen war. Doch Vitale konnte verstehen, wie es zu dieser Affäre hatte kommen können. Seine Mutter war kühl und distanziert, während sein Vater fürsorglich und gefühlvoll war. Die Scheidung hatte Charles sehr mitgenommen, und vermutlich hatte er in der Zeit Trost in den Armen einer warmherzigeren Frau gesucht.

"Lass uns eine Wette abschließen", schlug Zac unbeirrt fort.

Vitale hätte am liebsten die Augen verdreht, erwiderte aber nichts.

"Ich habe vorhin gehört, wie du mit Angel über den großen Ball gesprochen hast, der Ende nächsten Monats im Palast von Lerovia stattfindet", sagte Zac leise. "Wenn ich das richtig verstanden habe, handelt es sich um eine ziemlich exklusive Veranstaltung, und deine Mutter erwartet von dir, dass du dir aus ihrer handverlesenen Auswahl an weiblichen Gästen deine Ehefrau aussuchst ..."

"Königin Sofia möchte gern mein Leben organisieren", stieß Vitale zwischen zusammengebissenen Zähnen aus. "Aber ich habe keine Pläne, in naher Zukunft zu heiraten."

"Aber wäre es nicht wesentlich leichter, dir die ganzen Frauen vom Leib zu halten, wenn du mit einer Partnerin hingehen würdest?", fuhr Zac fort, als wüsste er, wie viel Druck Vitales königliche Mutter auf ihn ausübte. "Also, die Wette lautet wie folgt: Ich wette, dass du es nicht schaffst, eine normale Frau in eine überzeugende Dame der Gesellschaft zu verwandeln und an diesem Abend damit durchzukommen. Falls es dir doch gelingt, gebe ich dir meinen seltensten Wagen. Aber wenn deine Lady den Test nicht besteht, überlässt

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