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Nur eine sündige Erinnerung? von Milne, Nina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Nur eine sündige Erinnerung?

Nach einer sinnlichen Nacht mit einer aufregenden Fremden steht das Leben von Staranwalt Daniel Harrington plötzlich Kopf - erst recht als ihm klar wird, wer die Schöne wirklich ist: Lady Kaitlin, Tochter des Duke of Fairfax und Aristokratin par excellence! Sie will nicht zu ihrer Affäre stehen? Für den smarten Daniel kein Problem! Denn um ein spektakuläres Wohltätigkeitsprojekt zu unterstützen, müssen sie beide nach Venedig reisen! Und wo könnte der attraktive Anwalt ihr besser beweisen, dass ihre Leidenschaft mehr ist als eine sündige Erinnerung?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733708726
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1659 kBytes
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Nur eine sündige Erinnerung?

1. KAPITEL

Lady Kaitlin Derwent, Inbegriff einer Aristokratin, Tochter des Duke und der Duchess of Fairfax, starrte ihr Spiegelbild an und fragte sich, ob sie den Verstand verloren hatte ... Nein, sie wusste , dass sie den Verstand verloren hatte.

Eine andere Erklärung gab es nicht für die Tatsache, dass sie in diesem Hotelzimmer in Barcelona stand. Dank einer billigen Tönung waren ihre tizianroten Haare jetzt blond, und himmelblaue Kontaktlinsen verbargen ihre grünen Augen. Perfekt für das Motto "Blauäugige Blondinen in Barcelona" des Junggesellinnenabschieds jener Frau, die Kaitlin jahrelang nicht gesehen hatte.

"Alles in Ordnung?" Lynette Cooper, Spielgefährtin aus Kindertagen und Braut in spe, beugte sich dicht vor den Spiegel und trug eine weitere Schicht knallroten Lippenstift auf. "Willst du wirklich nicht mitkommen? Erst mixen wir Cocktails, dann trinken wir sie."

Kaitlin zwang sich zu einem Lächeln. "Nein, danke. Ich weiß dein Angebot zu schätzen, aber ich würde dir nur deine Party verderben."

Sie kannte keine der anderen Frauen. Aus einem verrückten Impuls heraus, der kein bisschen zu ihr passte, hatte sie Lynette gebeten, beim Junggesellinnenabschied mit von der Partie sein zu dürfen. Sie wollte für ein Wochenende einenTapetenwechsel haben, als Mitglied einer Gruppe mehr oder weniger anonym verreisen und eine Auszeit nehmen, um nachzudenken.

"Ehrlich, ich werde es genießen, hier auszuspannen. Ich bestelle etwas beim Zimmerservice, sehe mir einen Film an und gehe früh schlafen."

Lynette neigte ihren Kopf. "Sicher?"

"Sicher."

"Okay." Lynette lächelte und glich so sehr dem zehnjährigen Mädchen von früher, dass Kaitlin zurücklächeln musste.

"Und Lynette ... Danke."

"Gern geschehen, Kaitlin. Wir hatten uns aus den Augen verloren, aber ich freue mich, dass ich dir helfen kann. Echt."

Lynette sah aus, als würde ihr noch etwas auf der Zunge liegen. Kaitlin entschied, ihr zuvorzukommen. Sie würde nicht erklären, warum die Freundschaft zwischen ihnen vor all den Jahren zerbrochen war - konnte nicht noch einmal jenes Trauma durchleben, das sie in das Reich des Surrealen verbannt hatte.

"Jetzt geh, und amüsier dich", sagte sie deshalb. "Mach dir keine Sorgen um mich."

Einen Moment lang stand Lynette unentschlossen da. Dann nickte sie. "Okay. Sei brav. Ruf mich an, wenn du deine Meinung änderst und dich uns anschließen willst."

Sie tänzelte aus dem Zimmer und ließ eine Parfümwolke zurück.

Sei brav. Kein Problem. Lady Kaitlin Derwent war stets brav. Nicht der Hauch eines Skandals haftete ihrem Namen an, und so würde es auch bleiben. Mehr als in diesem Augenblick würde sie nie aus der Rolle fallen - verkleidet als Blondine, in einem Hotelzimmer in Barcelona versteckt, damit sie über ihre Zukunft nachdenken konnte.

Ihre Schläfen pochten, als sie sich an die Unterhaltung mit ihren Eltern erinnerte.

Die honigsüße, warme Stimme ihrer Mutter. Eine Wärme, von der alle Derwent-Kinder wussten, dass sie eine Illusion war. "Kaitlin. Gute Neuigkeiten. Prinz Frederick von Lycander sucht eine Braut. Wir glauben, du bist genau die Richtige."

Der Duke of Fairfax hatte geschnaubt. "Wir sind davon überzeugt . Und wir erwarten, dass du alles tust, was in deiner Macht steht, damit du mit ihm vor den Altar trittst. Königliches Blut und Derwent-Blut, vereint in einer Allianz."

Im Blick der aschblonden Duchess hatte etwas gelegen, das Anerkennung so nahekam, wie es bei Kaitlins Mutter möglich war. Sie hatte ihre Tochter von oben bis unten gemustert und genickt. "So soll es sein."

Kaitlin hatte ihr cooles, selbstsicheres, abgeklärtes Lächeln aufgesetzt - eines von vielen, die sie vor dem Spiegel geübt hatte, bis ihre Wangenmuskeln schmerzten. "Ich werde mein Bestes geben."

Jetzt saß sie auf dem Einzelbett des Hotelzimmers, schl

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