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Odysseus' Lustreisen von Marvin, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2015
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
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Odysseus' Lustreisen

Die Helden von der Antike bis zur Renaissance trieben es noch wilder als in den alten Schriften aufgezeichnet. Denn was dort steht, ist nur die halbe Wahrheit. Der Autor Alexander Marvin beschreibt nun detailliert, was sich damals wirklich zwischen den Männern auf Odysseus' Lustreisen zutrug und wem der junge Marco Polo alles zu Willen sein musste, bevor er das Reich der Mitte überhaupt erreichte. In vier Erzählungen, die detailliert, schwul und direkt geschrieben sind, erfahren wir die Geschichten hinter der offiziellen Lesart dieser männlichen Helden. Alexander Marvin, Jahrgang 1979, stammt aus Sachsen - dem Land, wo die schönen Männer wachsen. Er ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten und Kurzkrimis, aber auch von Heimat- und Reiseberichten sowie Mode- und Beauty-Ratgebern. Nun hat er sich auch an schwule Erotik gewagt, und das auf recht originelle, spannende und sehr deftige Art und Weise! Seine Helden entstammen der Welt der Märchen und Legenden, des Kinofilms und der ganz großen Literatur und entsprechen wohl ganz und gar den Vorstellungen von richtigen Jungs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 16.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867878982
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Größe: 1015 kBytes
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Odysseus' Lustreisen

Odysseus' Lustreisen

D er trojanische Krieg ist schon längst beendet. Doch die Bewohner der griechischen Insel Ithaka warten noch immer auf die Heimkehr ihres glorreichen Helden Odysseus. Tage, Wochen und Monate vergehen, doch man erhält kein Lebenszeichen von ihm. Viele haben die Hoffnung schon aufgegeben.

Tag für Tag und Abend für Abend wartet Kalypsos und starrt hinaus aufs Meer. Der schöne Jüngling kann und will einfach nicht glauben, dass sein Geliebter, dass Odysseus, womöglich nie mehr zurückkehren wird. Traurig ist sein Blick, die Tränen rollen ihm über die Wangen.

Doch eines schönen Tages erblickt Kalypsos am Horizont ein Floß. Der Wind bläst kräftig in das notdürftig zusammengeflickte Segel und treibt das kleine, marode Floß Richtung Ithaka. Wahrlich, es ist Odysseus, der schon von weitem winkt und ruft. Kalypsos ist außer sich vor Glück. Er springt ins Wasser und schwimmt seinem Geliebten entgegen.

Odysseus hilft ihm aufs Floß. Dann fallen die beiden Männer sich überglücklich in die Arme. Sie küssen sich und halten sich ganz fest. Kalypsos klammert sich schluchzend an den muskelbepackten Leib seines Geliebten.

Die Bewohner ganz Ithakas feiern mit einem rauschenden Fest die Heimkehr ihres Helden. Sie tanzen und singen und lassen Odysseus hochleben. Der Wein fließt reichlich, und es werden die erlesensten Speisen gereicht. Doch am glücklichsten sind wohl Odysseus und Kalypsos. Endlich haben sie sich wieder. Sie lassen keinen Blick voneinander. Immer wieder nehmen sie sich in die Arme und küssen sich.

Es wird Abend. Die Feierstimmung wird immer ausgelassener. Kalypsos sieht Odysseus sehnsuchtsvoll an und streichelt ihm über die starken Schultern. Odysseus lächelt und küsst seinem Geliebten sanft auf die Lippen. Dann erheben sie sich. Unbemerkt von der feiernden Menge verlassen sie das Fest und laufen zu ihrem Haus.

Eng umschlungen lassen sie sich aufs Bett fallen und küssen sich über und über. Zärtlich ziehen sie sich gegenseitig die Kleider herunter.

Kalypsos streicht sanft über die mächtigen Muskelpakete des gut aussehenden Kriegshelden. Odysseus liebkost jeden Zentimeter des wohlgeformten Leibs des schönen Jünglings. Leise seufzend genießt Kalypsos die Zärtlichkeiten seines Geliebten.

Glücklich und verliebt liegen sie sich in den Armen. Sie sehen sich tief in die Augen und scheinen alles um sich herum vergessen zu haben. Leise seufzt Kalypsos: "Oh mein Geliebter, ich habe dich so sehr vermisst."

"Ach, mein liebster Kalypsos", meint Odysseus, "ich habe dich viel zu lange allein gelassen. Du hast mir so sehr gefehlt."

Kalypsos schmiegt sich immer fester an Odysseus' breite, muskelschwellende Brust. Dann fragt er leise: "Oh, mein liebster Odysseus, warum nur hast du mich so lange warten lassen? Was war geschehen? Der Krieg war doch schon längst zu Ende, und die anderen Krieger waren bereits heim gekehrt."

Seufzend antwortet Odysseus: "Ach Kalypsos, das ist eine lange Geschichte."

"Bitte erzähle mir, Geliebter!", bittet Kalypsos.

So beginnt Odysseus zu berichten: "Noch bevor die anderen Krieger den Heimweg antraten, hissten meine Mannen und ich die Segel. Die Sehnsucht nach dir trieb mich hinfort.

Unser Schiff kam gut voran. So war ich zuversichtlich bald wieder bei dir sein zu können. Doch dann brach ein Sturm herein, und unser Schiff kam vom rechten Kurs ab. Wir gelangten in eine wahrlich sagenhafte Welt. Schließlich kamen wir an der Insel der Sirenen vorbei. Man erzählt sich, die Sirenen seien Mädchen mit Vogelleibern, die vorbeifahrende Schiffer mit ihrem Gesang anlocken und töten würden. - Doch nein! Die Sirenen sind in Wahrheit gut aussehende, dauergeile Jünglinge mit göttergleich wohlgeformten Leibern.

Ihr Lockgesang führte unser Schiff schließlich zu ihrer Insel. Die Sirenen bewirteten uns mit Wein und den köstlichsten Speisen. Die fruchtbare Insel ermöglichte ihnen ansc

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