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One More Chance von Keeland, Vi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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One More Chance

Eine einzige Minute kann ein ganzes Leben für immer verändern ...

Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe - so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden ...

'Originell, absolut süchtig machend und mit einem Twist, der überrascht. Ganz sicher eines unserer Lieblingsbücher!' THE ROCK STARS OF ROMANCE

Auftaktband der erfolgreichen NEW-YORK-TIMES-Bestsellerreihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Vi Keeland und Penelope Ward

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 317
    Erscheinungsdatum: 01.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736309180
    Verlag: LYX
    Serie: Second Chances .1
    Originaltitel: Cocky Bastard
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One More Chance

2

"Willst du das weiter ignorieren und die Mailbox rangehen lassen?" Er warf einen missbilligenden Blick auf mein Handy, das in der Mittelkonsole summte. Das verdammte Ding hatte sich zuerst etwa jede halbe Stunde gemeldet, aber nun hatten sich die Abstände zwischen den Anrufen sogar auf zehn Minuten verkürzt.

"Japp." Es hörte auf herumzutanzen, und ich gab keine weitere Erklärung. Ich dachte, er würde vielleicht aufgeben.

Das tat er natürlich nicht. Fünf Minuten später summte das Handy schon wieder, und ehe ich verstand, was los war, griff Chance danach.

"Harry ruft an." Er hielt das Gerät zwischen Daumen und Zeigefinger und schwang es vor und zurück, bis ich es ihm wegnahm.

"Harrison heißt er. Und es geht dich nichts an."

"Die Fahrt ist lang, Prinzessin. Du weißt, dass wir irgendwann darüber reden werden."

"Werden wir nicht, das kannst du mir glauben."

"Wir werden sehen."

Es vergingen nur wenige Minuten und mein Handy meldete sich erneut. Bevor ich etwas tun konnte, hatte Chance es schon wieder in der Hand. Diesmal hielt er es sich allerdings ans Ohr.

"Hallo."

Ich war so geschockt, dass ich einen Schlenker machte und beinahe von der Straße abgekommen wäre. Ich brachte keinen Ton heraus.

"Harry. Wie läuft's, Kumpel?"

Was ich als Anflug eines australischen Akzents wahrgenommen hatte, war auf einmal ziemlich ausgeprägt. Harrisons Stimme kam aus dem Handy, aber verstehen konnte ich ihn nicht. Ich sah Chance in sein arrogantes Gesicht. Er zuckte nur mit den Schultern, lächelte selbstgefällig und lehnte sich gemütlich in seinem Sitz zurück. In diesem Augenblick beschloss ich, dass unsere gemeinsame Reise beendet war. Gleich an der nächsten Ausfahrt konnte er seinen Hintern aus meinem Auto schwingen. Sollte er das perfekte runde Muskelpaket doch zu Fuß durch dieses gottverlassene Nebraska tragen!

"Ja, klar, sie ist hier. Aber wir sind gerade ziemlich beschäftigt."

Die nächste Frage war klar und deutlich zu verstehen. Chance hielt das Handy von sich weg, als Harrison brüllte: "Wer zum Teufel ist da?"

"Ich bin Chance. Chance Bateman. Einige meiner Freunde nennen mich Cocky", sagte er in einem Tonfall, der - wie ich mir vorstellte - Harrisons Halsschlagader gehörig anschwellen ließ.

"Geben. Sie. Aubrey. Das. Verdammte. Telefon!" Jedes einzelne abgehackte Wort war ein kurzer Zornausbruch. Plötzlich war ich nicht mehr sauer auf Chance, weil er ans Telefon gegangen war. Ich war vielmehr wütend, weil Harrison die Unverfrorenheit besaß, sich über etwas aufzuregen, das ich tat.

"Geht nicht, Harry. Sie ... kann grad nicht."

Prompt folgte eine ganze Salve von Kraftausdrücken aus dem Handy.

"Hör mir mal zu, Harry. Ich sag dir das jetzt von Mann zu Mann, weil du ein guter Kerl zu sein scheinst. Aubrey hat deine Anrufe aus Höflichkeit nicht angenommen. Die Wahrheit ist, dass sie nicht mit dir reden will."

Meine Wut wuchs schon wieder. Inzwischen wusste ich nicht, über wen ich mich mehr ärgerte. Obwohl ... AH- BREE . Zwar hätte ich Chance am liebsten erwürgt, aber gleichzeitig wünschte ich, er würde meinen Namen noch einmal sagen. Was zum Teufel war mit mir los? Ich verpasste Harrisons Antwort, weil ich im Geist hundertmal meinen mit australischem Akzent gesprochenen Namen wiederholte. Wie dieser freche Mistkerl ihn aussprach, bescherte mir ein Kribbeln in der Magengegend. Und ich hatte sogar einen kleinen Aussetzer, als ich mir ausmalte, wie er ihn mir mit rauer Stimme ins Ohr stöhnte. AH - BREE .

Ich blinzelte und kehrte jählings in die Realität zurück, als Chance einen übertriebenen Seufzer ausstieß. "Alles klar, Harry. Aber du musst jetzt damit aufhören. Wir machen eine schöne lange Reise, und dieses ständige Handy-Gesumme bringt unser Mädchen so langsam auf die Palm

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