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Out of the Shallows - Herzsplitter (Deutsche Ausgabe) von Young, Samantha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2014
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Out of the Shallows - Herzsplitter (Deutsche Ausgabe)

Die erste Liebe ist ein Geschenk. Aber hat sie auch eine Zukunft?
Lange haben Charley und Jake um ihre Liebe kämpfen müssen. Besonders Charley hat viel dafür aufgegeben: Ihre Familie vertraut ihr nicht mehr. Aber die Schwierigkeiten haben Jake und sie eng zusammengeschweißt. Bis ein schwerer Schicksalsschlag Charleys Familie zersplittert. Charley ist am Boden zerstört. Um ihre Familie zu schützen, will sie Jakes Liebe opfern und trifft eine schreckliche Entscheidung. Doch Jake will Charley auf keinen Fall aufgeben. Jetzt, da er endlich, weiß, was er will, ist er bereit, den Kampf um ihr Herz mit allen Mitteln zu führen ... Endlich Neues von Charley und Jake - dem Traumpaar aus "Into the Deep"! Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Mit der Veröffentlichung von "Dublin Street" und "London Road", ihren ersten beiden Romanen für Erwachsenen, wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 367
    Erscheinungsdatum: 12.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843709972
    Verlag: Ullstein
    Größe: 1086 kBytes
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Out of the Shallows - Herzsplitter (Deutsche Ausgabe)

Kapitel 1

Lanton, August 2013

Ein berauschender Blumenduft erfüllte den Raum und haftete an allem. Selbst nachdem ich meine Hände ein Dutzend Mal gewaschen hatte, rochen sie, als hätte ich sie in blumigem Parfüm gebadet.

"Das ist hübsch."

"Ja, findest du?" Ich drehte mich von dem Arrangement aus roten Rosen und weißen Lilien weg und sah, wie Claudia darauf zeigte. "Ich glaube, ich habe endlich den Bogen raus."

"Für wen sind die?"

"Für Hub, beziehungsweise für seine Frau. Die beiden haben fünfzehnten Hochzeitstag."

Claudia nickte. "Ein Kerl wie ein Bär mit einem romantischen Herz, wie?"

Ich grinste.

Hub gehörte das Diner in meiner kleinen Heimatstadt Lanton, Indiana. Er war ein Riese mit struppigem Bart und einer ruppigen Art. Mir war klar, warum Auswärtige ihn einschüchternd fanden. Aber ich stimmte Claud zu. Hub hatte das Herz am rechten Fleck. "Hub hat die Bestellung vor über einem Monat aufgegeben. Er gehört nicht zu den Männern, die den Hochzeitstag vergessen."

Meine Freundin lächelte und zeigte dann hinter sich ins Schaufenster. "Ich habe das Schaufenster neu dekoriert, so wie du es wolltest."

Delia's gehörte meiner Mutter und war das einzige Blumengeschäft in der Stadt. Und obwohl Lanton nicht gerade riesig war, hatte sie gut zu tun. Im Hinterzimmer und im Keller, wo ich die Blumensträuße band, hatte sich Schimmel gebildet. Meine Eltern hatten den Laden vorübergehend schließen und viel Geld ausgeben müssen, das sie gar nicht besaßen, um das Problem zu beseitigen. Aber jetzt war alles wieder in Ordnung.

Wenn ich doch nur auch hundertprozentig sicher hätte sein können, dass mit meiner Mom, der echten Delia, auch alles in Ordnung war.

"Danke. Ich bin so froh, dass du hier bist. Das kann ich dir gar nicht oft genug sagen." Nachdem Claudias Auslandsjahr an der Universität von Edinburgh vorbei gewesen war, war sie mit Sack und Pack zurück in die Staaten gekommen und bei meinen Eltern und mir eingezogen. Sie war den ganzen Sommer über geblieben und half uns durch eine der schwersten Zeiten, die unsere Familie je durchstehen musste.

"Du solltest trotzdem damit aufhören. Sonst muss ich dich mit Gewalt zum Schweigen bringen."

Ich grinste. "Okay."

Claudia sah sich stirnrunzelnd im Laden um. "Wo steckt Delia Mom eigentlich?"

Mom war auf dem Friedhof, wie so oft in letzter Zeit. Ich beugte mich über den Blumenstrauß und murmelte: "Na, wo schon?"

"Verstehe." Claudia seufzte. "Übrigens hat mich Lowe heute Morgen angerufen."

Ich antwortete nicht.

"Er hat versucht, dich zu erreichen."

Ich zuckte gespielt gleichgültig mit den Schultern und antwortete: "Ich weiß. Aber ... ich habe noch nicht mit Jake gesprochen, und dann finde ich es nicht richtig, mit Lowe zu reden."

"Lowe ist dein Freund."

"Nein, Lowe ist Jakes Freund. Und ich habe Jake schon genug wehgetan. Ich kann mich schlecht weigern, mit ihm zu reden, und mich stattdessen seinem besten Freund anvertrauen."

Ich langte nach weiterem Bindegrün, aber Claudias Hand legte sich auf meine und hielt mich zurück. "Der Strauß ist fertig."

Ich wandte mich ihr zu und sagte: "Kann es sein, dass du reden willst?"

"Charley, in einer Woche geht die Uni wieder los. Bist du bereit dafür?"

"Nein. Aber ich gebe mir Mühe."

"Wir ziehen in unser altes Apa

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