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P.I.D. 1 - Im Visier der Vergangenheit von Bugla, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.06.2015
  • Verlag: books2read
eBook (ePUB)
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P.I.D. 1 - Im Visier der Vergangenheit

Juliette Jennings steht ganz oben auf der Todesliste eines skrupellosen Killers. Plötzlich selbst des Mordes beschuldigt, will sie nur noch eins: die Hilfe ihres großen Bruders. Ein riesiger Fehler, wie sie bald erkennt. Wenn sie ihn retten will, muss sie von der Bildfläche verschwinden - und zwar sofort! Doch Nate Cooper, ehemaliger Army Sergeant und bester Freund ihres Bruders, macht all ihre Pläne zunichte. Er besteht darauf, sie in Sicherheit zu bringen. Trotz der Zweifel an ihm und seiner Organisation P.I.D. hat Juliette keine Wahl: Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen! Denn ihre Verfolger sind mächtiger als vermutet - und das unerwartete Verlangen zwischen ihr und ihrem sexy Beschützer zieht sie immer stärker in seinen Bann...
Der Auftakt der neuen PID-Serie von Andrea Bugla.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 15.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733781583
    Verlag: books2read
    Größe: 1349 kBytes
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P.I.D. 1 - Im Visier der Vergangenheit

PROLOG

Es war ein Fehler.

Ein Riesenfehler!

Und der könnte sowohl Naomi als auch sie das Leben kosten.

Aber hatte sie eine andere Wahl? Ihre Freundin war verletzt und brauchte dringend einen Arzt. So wie ihr Schädel pochte, könnte Juliette vermutlich selbst einen gebrauchen. Sie wusste nicht, ob sie mehr als eine Gehirnerschütterung hatte und wie lange es noch dauerte, bis sie in Ohnmacht fiel. Die Hitze, die sich zwischen den Kisten, Gerätschaften und Regalen staute, machte es auch nicht gerade besser.

Die Sorge um ihre Freundin überwog die Angst, dass ihre Kidnapper sie erwischten. Deshalb nutzte Juliette die erste Chance, die sich ihr bot.

Kaum war Carl für einen Moment hinter den großen Regalen verschwunden, um die Lage zu checken, sprang sie auf und huschte an Kurt vorbei. Dankbar dafür, dass Naomis Wimmern ihn ablenkte, tauchte sie in einem der Gänge unter. Natürlich blieb das nicht unbemerkt, doch fürs erste war sie frei.

So schnell und so leise wie möglich bewegte sie sich weiter durch die Regalschluchten - auch wenn alles in ihr danach drängte, sich sofort in der nächstbesten Lücke zu verstecken, als Kurt die Suche nach ihr aufnahm.

Keine vier Meter von der rettenden Tür entfernt kauerte sie sich kurz darauf zwischen zwei Kisten und lauschte den Schritten ihres Verfolgers. Er machte Lärm für drei, während er einen Gang nach dem anderen absuchte.

"Wenn ich das Hirn deiner Freundin nicht über den Boden verteilen soll, beweg deinen Arsch hierher, du blöde Schlampe!", ertönte Carls eisige Stimme.

Juliette zweifelte keine Sekunde daran, wie ernst er es meinte. Für ihn zählte Geld - und nur das. Die Entscheidung über Leben und Tod eines Menschen war reine Formsache und beschäftigte ihn nicht weiter, nachdem er sie erst getroffen hatte. Seine Kaltblütigkeit machte ihn gefährlich - genau wie die extreme Nervosität seinen Kollegen in eine tickende Zeitbombe verwandelte, die jederzeit explodieren konnte. Kurt war es auch gewesen, der auf Naomi geschossen hatte. Und das nur, weil sie über eine Holzlatte gestolpert und ihm entgegen getaumelt war ...

"Ich zähle bis drei!", rief Carl.

"Juliette!", hörte sie Naomi schreien. "Hau ab! Renn..."

Ein Klatschen - dem Geräusch nach eine Ohrfeige - unterbrach ihre Worte. Im nächsten Moment drang ein leises Wimmern an ihr Ohr.

Juliette schluckte und kämpfte die aufsteigenden Tränen zurück. Sie wusste, dass sie Naomi nur helfen konnte, wenn sie es hinaus schaffte. Immer wieder hatte sie Juliette leise dazu gedrängt, wenn möglich zu fliehen. Wäre sie erst mal frei, könne sie Hilfe holen.

Tja, liebe Freundin, wenn du mir da mal nicht zu viel zutraust, dachte Juliette unsicher. Es behagte ihr nach wie vor nicht, ihre Freundin zurückzulassen.

Sie sah abwechselnd in die Richtung, aus der sie gekommen war, und zum Ausgang. Es waren nur noch wenige Meter bis zu der Tür, hinter der ihre Rettung wartete. Zahllose Polizisten und andere Einsatzkräfte hatten sich schon vor der Lagerhalle versammelt. Es musste eine ganze Armee sein, wie Juliette aus den unzähligen blau-rot flackernden Lichtern schloss, die hinter den viel zu hohen und viel zu schmalen Fenstern tanzten. Juliette fuhr sich über die Stirn und zuckte zusammen, als Schweiß in der Platzwunde brannte. Die beginnende Mittagshitze hatte die Halle schnell in einen Ofen verwandelt.

"Eins!"

"Werfen Sie die Waffen weg und kommen Sie mit erhobenen Händen heraus!", rief eine weitere Stimme - diesmal von draußen und zweifellos durch ein Megafon verstärkt.

Nur einen Gang von Juliette entfernt schepperte etwas laut zu Boden. Vielleicht hatte sich einer der beiden von dem plötzlichen Polizeibefehl ablenken lassen und ist dabei gegen eine Kiste gelaufen? Juliette konnte ihren erschreckten Aufschrei gerade noch zurückhalten. Der Puls schlug ihr bis zum Hals und hämmerte erbarmungslos gege

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