text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Palace of Pleasure: Lucas (Club der Milliardäre 3) von Kitt, Bobbie (eBook)

  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Palace of Pleasure: Lucas (Club der Milliardäre 3)

Andra Verloop traut ihren Augen nicht, als ihr Lucas McVeigh auf einer privaten Feier gegenübersteht. Eigentlich sollte der Mann, mit dem sie bis vor einem Jahr eine heiße, unverbindliche Affäre hatte, auf einem anderen Kontinent sein. Andra spürt sofort, dass sie nicht über Lucas hinweg ist, darf seiner Anziehungskraft allerdings nicht nachgeben, denn zwischen ihnen liegen heute noch Welten - er ist ein milliardenschwerer Unternehmer und sie nur eine Barkeeperin, die in einer festen Beziehung steckt. Sie versucht, ihn aus ihrem Leben zu streichen, doch Lucas setzt alles dran, sie nicht vergessen zu lassen, wie sich glühend heißes Verlangen anfühlt ... Bobbie Kitt ist eine erfolgreiche deutsche Autorin, die sich überall auf der Welt zu Hause fühlt. Wenn sich Bobbie beschreiben müsste, würde sie sagen: 'Chaos ist mein zweiter Vorname und ich habe mindestens dreihundert Schwächen.' Zum Beispiel hat sie eine Schwäche für Paris, die Stadt der Liebe, oder für Parfums von Yves Saint Laurent. Sie hat eine Schwäche für Schaumbäder bei Kerzenschein, für Channing Tatum und für romantische und sinnliche Bücher, die sie bevorzugt eingekuschelt vor dem Kamin liest - oder selbst in ihrem Lieblingscafé schreibt. Mit 'Palace of Pleasure - Club der Milliardäre' erschien ihr erster Erotikroman bei Romance Edition. Für die Geschichte unternahm sie aufregende Recherchereisen, erlebte ein paar skurrile Situationen und lernte einen Haufen interessanter Menschen kennen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 380
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783903130418
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 764 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Palace of Pleasure: Lucas (Club der Milliardäre 3)

Es gibt unterschiedliche Arten von Schmerz.
Manche verbrennen dich, andere frieren dich ein. Doch nur der größte
Schmerz schafft es, dich zu verändern .
1. KAPITEL

Lucas

Das geheime Passwort, das man braucht, um das Leben zu meistern, lautet: schwarzer Humor. Mit einer gehörigen Prise Selbstironie lassen sich die Augenblicke, die auf einer Peinlichkeitsskala zwischen eins und zehn die Elf erreichen, nämlich weitaus besser ertragen. Früher oder später erlebt wirklich jeder diesen Moment X, in dem er fast vor Scham im Boden versinkt.

Ich erinnere mich an eine Situation, in der mein älterer Bruder Hunter einem sehr wichtigen Partner unserer Firma während eines Charterflugs die ultraschicke Anzughose vollkotzte. Natürlich nachdem er erst eine Stunde zuvor knallhart und überaus professionell bessere Vertragskonditionen für uns ausgehandelt hatte.

Und es gab da auch diesen bis in alle Zeiten unvergesslichen Augenblick, in dem mein Vater auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung vor dreihundert einflussreichen Leuten eine Rede hielt und sich die Kohlensäure des Champagners hinterhältig aus seinem Innersten befreite, mit dem er zuvor auf eine großzügige Spende angestoßen hatte. Ja, er musste zwischen zwei Worten aufstoßen. Oder um es klarer auszudrücken: Er rülpste ins Mikrofon.

Ich drücke die Spitze des Spielzeugschwerts unwillkürlich fester gegen Rylees Kehle, als mir mit Verzögerung klar wird, dass ich geradewegs dabei bin, in ein Moment-X-Szenario hineinzuschlittern, oder mich sogar bereits mitten darin befinde.

Meine Spielgefährtin biegt den Rücken durch und gibt einen entzückten Laut von sich, da sie darauf abfährt, wenn man sie härter rannimmt und die vermeintlich gefährliche Waffe in meiner Hand einen Abdruck auf ihrer Haut hinterlässt.

Verdammt, wir waren beide so kurz davor ...

Aber anstatt uns mit ein paar letzten Stößen ins glitzernde Nirwana zu befördern, starre ich meinen Bruder Clayton an, der mit weit aufgerissenen Augen im Türrahmen meines Schlafzimmers steht und das sich ihm bietende Bild in sich aufnimmt. In etwa kann ich mir ausrechnen, was durch seinen Kopf gehen muss. Lucas ist also ein kranker Spinner , sollte es ungefähr treffen.

Nur ein kranker Spinner würde schließlich mit einem Dreispitz auf dem Kopf, offenem Hemd und heruntergelassenen Piratenhosen vor einem ans Bett gefesselten Mädchen knien und der Kleinen den Verstand aus dem Hirn vögeln, während er ihr obendrein noch knurrend eine Plastikwaffe an den Hals hält. Der rote Stofftier-Papagei, der auf dem Gestell des Kopfteils sitzt und uns bei unserem schweißtreibenden Vergnügen beobachtet, trägt wohl nicht zur Rettung meiner Seriosität bei. Trotz dreifacher Fixierung mittels Klebeband ist er irgendwann innerhalb der letzten Stunde in eine leichte Schieflage geraten. Ry und ich haben es ordentlich krachen lassen.

Okay, schuldig. Vermutlich bin ich ein kranker Spinner. Und zwar einer, den es außerordentlich nervt, auf den letzten Metern eines heißen Ritts von einem Störenfried vom Ejakulieren abgehalten zu werden. "Scheiße, was zur Hölle machst du hier?"

Ich werfe das Schwert auf die Matratze, stoße mich von Rylees angewinkelten Knien ab und zerre geistesgegenwärtig ein weißes Laken über ihren halb nackten Körper, bevor ich vom Bett steige, mir die lächerlichen Tuchhosen über den Hintern ziehe und meinen wie eine Eins stehenden Jack Sparrow darin verstaue. Von meinem jüngeren Bruder bei einem Der-böse-Piratüberfällt-die-unschuldige-Gouverneurstochter -Spielchen erwischt zu werden, scheint ihn nicht so sehr zu irritieren, dass er schlappmachen will.

"Wow", ist alles, was Clayton auf meine Frage erwidert. /

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen