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Paradies am blauen Meer von Craven, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.06.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Paradies am blauen Meer

Ganz hingerissen ist Lorenzo von Marisa, die ihm zur Braut bestimmt wurde. Nur zu gern will er sie in den Flitterwochen am blauen Meer von Amalfi verführen. Doch erwidert sie seine Gefühle? Sobald sie ihm einen Erben geschenkt hat, muss er sie wieder freigeben, sagt sie!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 05.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733747268
    Verlag: CORA Verlag
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Paradies am blauen Meer

2. KAPITEL

"Marisa? Mein Gott, du bist es wirklich. Ich kann es kaum glauben!"

Marisa löste ihren Blick von dem Schaufenster, drehte sich um und musterte den großen, attraktiven Mann, der vor ihr stand.

"Alan ... was machst du denn hier?", brachte sie zögernd hervor.

"Das sollte ich dich fragen. Warum sitzt du nicht an der Via Veneto und trinkst Cappuccino?"

Die Frage aller Fragen ...

"Na ja, auch das kann mit der Zeit langweilig werden", entgegnete sie betont locker. "Ich habe angefangen, mich nach einer Tasse englischen Tees zu sehnen."

"Oh." Er sah sie neugierig an. "Und was sagt Lorenzo dazu?"

Der bittere Unterton in seiner Stimme war ihr nicht entgangen. "Alan, ich ..."

"Schon gut", winkte er ab. "Ich weiß. Es tut mir leid." Sein Blick ging an ihr vorbei zu dem Schaufenster des Babyausstatters, vor dem sie stand. "Darf man gratulieren?"

"Meine Güte, nein!", erwiderte sie hastiger als sie vorgehabt hatte. Sie errötete, als sie seine überraschte Miene sah. "Ich ... es ist nicht für mich. Eine alte Schulfreundin, Dinah Newman, erwartet ihr erstes Kind, und ich bin auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für sie."

"Tja, da bist du hier goldrichtig", bemerkte Alan, nachdem er stirnrunzelnd auf die Preisschilder geschaut hatte. "Man muss wohl die Frau eines millionenschweren Bankers sein, um hier einkaufen zu können." Er lächelte sie an. "Sie muss eine ziemlich gute Freundin sein."

"Sagen wir einfach, dass ich ihr einiges zu verdanken habe", erklärte Marisa.

Ich bin ihr zum Beispiel dankbar dafür, dass sie mich mit Corin Langford bekannt gemacht hat, sodass ich jetzt einen festen Job habe und nicht vollkommen abhängig von Lorenzo Santangeli bin. Und dafür, dass sie nicht zu viele unbequeme Fragen gestellt hat, als ich Hals über Kopf allein nach London zurückgekehrt bin.

"Kannst du deine Einkäufe auch ein andermal erledigen?", fragte Alan. "Ich würde gern mit dir essen gehen, nachdem wir uns so zufällig über den Weg gelaufen sind."

Sie konnte ihm kaum erzählen, dass ihre Mittagspause gleich beendet war und sie zurück zur Arbeit musste. Instinktiv hatte sie ihre Hand, an der ihr Ehering fehlte, in die Jackentasche geschoben, damit Alan keine unangenehmen Fragen stellen konnte.

So nett es war, ihn getroffen zu haben, so kompliziert wäre es auch, vor ihm den Schein der glücklich verheirateten Frau zu wahren.

"Es tut mir leid." Schnell setzte sie ein entschuldigendes Lächeln auf. "Aber ich habe in fünf Minuten einen Termin."

"Ich verstehe, du willst deinen Mann nicht warten lassen."

Sie zögerte. "Nein, Lorenzo ist ... im Moment gar nicht in London."

"Er lässt dich so kurz nach der Hochzeit schon allein?"

Marisa zuckte die Schultern. "Wir sind ja schließlich nicht aneinandergekettet", versuchte sie zu scherzen.

"Das ist wahr." Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: "Und? Was treiben Strohwitwen in London? Zählst du die Stunden, bis dein Mann endlich wieder bei dir ist?"

"Weit gefehlt", gab sie zurück. "Ich genieße mein Leben, gehe aus und treffe Freunde."

"Tja, wenn das stimmt", entgegnete er langsam, "könnten wir uns doch vielleicht auch mal verabreden." Eindringlich sah er sie an. "Marisa, wenn wir uns nicht zum Lunch sehen können, dann könnten wir uns doch zum Dinner treffen. Bitte. Um acht Uhr im Chez Dominique? Um der alten Zeiten willen?"

Am liebsten hätte sie ihm gesagt, dass die alten Zeiten für immer vorbei waren. Dass diese Zeiten seit dem Tag vorbei waren, als er zugelassen hatte, aus ihrem Leben gerissen und nach Hongkong versetzt zu werden. Dass diese Zeiten vorbei waren, weil er nicht darauf vorbereitet gewesen war, gegen einen Mann um sie zu kämpfen, der die Macht hatte, seine berufliche Karriere mit einem einzigen Wort zu vernichten.

Ich kann ihn nicht allein für das Gesche

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