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Perfect Passion - Berauschend Roman von Clare, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Perfect Passion - Berauschend

EIN ONE-NIGHT-STAND MIT FOLGEN ... Kylie arbeitet als Make-up-Artistin für einen der angesagtesten Popstars des Landes: Daphne Petty. Ein Horror-Job, denn Daphne ist an guten Tagen ein Miststück. An schlechten ... nun ja. Wenn Kylie das Geld nicht so dringend für ihre kranke Großmutter bräuchte, würde sie kündigen. Dann lernt sie den Milliardär Cade Archer kennen. Und bevor sie sichs recht versieht, verbringt sie eine Nacht mit ihm. Eine unglaublich heiße Nacht, die Kylie allerdings ihren Job kosten könnte. Denn Cade ist Daphnes Ex ... '... das beste Buch der Serie. Was ich an Cades Geschichte liebe, ist, dass er sich in eine Frau verliebt, die realistisch ist. Eine, die man nicht auf dem Cover eines Magazins finden würde, während der Rest der Bevölkerung sich wünscht, sie möge mal ein Sandwich essen.' Heroesandheartbreakers.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 14.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732523030
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: One Night with a Billionaire
    Größe: 822 kBytes
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Perfect Passion - Berauschend

1

W enn es ein Geschenk gab, das Kylie Daniels der Welt gern gemacht hätte, dann wäre es die Fähigkeit, die tollsten Augenbrauen zu malen. Doch die Brauen der Frau vor ihr waren furchtbar. Sie sah aus, als hätte sie ihre dünnen schwarzen Augenbrauen in betrunkenem Zustand mit dem Edding aufgemalt - für ihr schmales Gesicht waren sie deutlich überdimensioniert. Und was sollten diese kleinen Kommata, die sie da am Ende gemacht hatte? Großer Gott ...

Was nicht heißen sollte, dass Kylie Make-up-Expertin war, aber ... Na gut, sie war eine. Eine Expertin für Make-up. Sie war ausgebildete Kosmetikerin, hatte schon mit Sängerinnen und für Bühnenproduktionen gearbeitet und konnte mit den richtigen Pinseln selbst die größten Poren verschwinden lassen.

Aus genau diesem Grund saß sie an diesem wunderschönen Julinachmittag auch im Büro von Dirty Dollar Records und schwitzte unglaublich, während sie darauf wartete, zu ihrem Vorstellungsgespräch gerufen zu werden. Eine Freundin, die mehrere Prominente frisierte, hatte erwähnt, dass ein Plattenmanager eine Make-up-Künstlerin suchte, die diskret, erfinderisch und bereit wäre, mit seiner Klientin auf Tour zu gehen. Dank der Freundin einer Freundin hatte Kylie den Termin für dieses Vorstellungsgespräch bekommen, und jetzt saß sie hier und konnte nur hoffen, dass ihr Schweiß nicht während der Wartezeit ihr Make-up ruinierte. In L.A. wollte ohnehin schon niemand eine dicke Visagistin engagieren, und erst recht nicht, wenn sie auch noch schrecklich aussah. Schließlich war das Make-up doch Kylies Visitenkarte. Sie musste immer verdammt gut aussehen, damit man ihre Fähigkeiten nicht infrage stellte. Anstatt also dezent und züchtig aufzutreten, wie man es normalerweise bei einem Vorstellungsgespräch machte, hatte sie alles gegeben. Sie trug ein enges, marineblaues Kleid mit eckigem Ausschnitt und eng anliegendem, ausgestelltem Rock sowie knallrote hochhackige Schuhe. Der ganze Look war ziemlich retro, und sie hatte einen Teil ihres blond gefärbten Haars zu zwei dicken Rollen eingedreht und diese hochgesteckt, während der Rest auf ihre Schultern herunterfiel. Ihr Make-up war ebenfalls sehr auffällig. Ihre Augenbrauen bildeten eine geschwungene Linie über den Augen, die sie tiefschwarz umrandet hatte, wobei der Eyeliner ziemlich dramatisch wirkte. Außerdem hatte sie ihre Katzenaugen durch weiße Akzente betont. Sie trug falsche Wimpern, um diese dichter wirken zu lassen, hatte nur wenig Rouge aufgetragen, damit ihr porzellanfarbener Teint zur Geltung kam, und einen Lippenstift in dunklem Kirschrot benutzt. Zwei Kirschohrringe und eine mit Kirschen verzierte Halskette komplettierten das Ensemble.

Alles in allem war das schon ziemlich kitschig, aber sie stellte sich ja auch vor, um die neue Visagistin von Daphne Petty zu werden, und Daphne Petty konnte man nun auch nicht gerade als unauffällig bezeichnen. Sie war in der Musikszene bekannt für ihre schlüpfrigen Texte, ihre grellen Bühnenkostüme und weil sie ein Partygirl war. Es machte ganz den Anschein, als wäre es ein großer Spaß, mit ihr auf Tour zu gehen.

Das hoffte Kylie zumindest. Schlimmer als mit der Diva, die sie zuletzt auf ihrer Asientour begleitet hatte, konnte es kaum werden. Die Sängerin hatte darauf bestanden, dass ihre Angestellten stets Weiß trugen und nur den Mund aufmachten, wenn man sie ansprach. Nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten war Kylie gefeuert worden, weil - wie man ihr erklärt hatte - die Sängerin nicht mochte, dass Kylie "nicht auf ihr Aussehen achtete", und weil es ein schlechtes Licht auf sie werfen könnte, wenn sie so jemanden in ihren Diensten hatte.

Mit anderen Worten: Du bist zu fett, und das ist mir peinlich. Es tat zwar noch weh, aber Kylie gab sich die größte Mühe, es zu vergessen. Zumal sie die Zurechnungsfähigkeit von jemandem, der einen mit Diamanten besetzten Toilettensitz mit auf Tour nahm, ohnehin nicht als beso

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