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Perfect Passion - Sündig Roman von Clare, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.05.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Perfect Passion - Sündig

Audrey war immer der gute Zwilling. Brav, strebsam und ein bisschen schüchtern. Ihre Schwester Daphne hingegen bringt sich ständig selbst in Probleme und muss dann von Audrey gerettet werden. Dass auch die zugeknöpfte Audrey eine wilde Seite hat, die sie aus Verantwortungsgefühl erbarmungslos unterdrückt, erkennt nur einer: Milliardär Reese Durham. Er ist entschlossen, sie zu necken, zu reizen und zu verführen, bis ihre Zurückhaltung zusammenbricht...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 318
    Erscheinungsdatum: 15.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732506613
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Perfect Passion Bd.3
    Originaltitel: In the wrong Billionaire's Bed
    Größe: 1378 kBytes
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Perfect Passion - Sündig

2

D aphne war auch vierundzwanzig Stunden später, nachdem sie aufgewacht war und festgestellt hatte, dass Audrey ihre Sachen durchgesehen und sämtliche Drogen entsorgt hatte, stinksauer.

Das war Audrey nur recht. Es war ihr völlig egal, ob Daphne wütend war. Sie vermutete, dass Daphne sogar noch viel wütender werden würde, bevor sie aus ihrem Kurzurlaub zurückkehrten. Ein ganzer Monat im Ferienhaus ihrer Familie am See? Nur sie beide? Keine Drogen und kein Alkohol? Sie würden sich die Köpfe einschlagen, aber damit hatte Audrey kein Problem. Sie rechnete vielmehr damit, dass so etwas passieren würde.

Was sie jedoch nicht erwartet hatte, war, dass Daphne auf einen ihr unbekannten Highway abbog, als sie bereits mehrere Stunden unterwegs waren.

Audrey runzelte die Stirn und griff nach der Straßenkarte im Handschuhfach von Daphnes kleinem Roadster. "Ich glaube, du hast die Abfahrt verpasst."

"Nein", erwiderte Daphne und starrte entschlossen nach vorn.

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht der richtige Weg zur Hütte ist."

"Da fahren wir ja auch nicht hin."

Audreys Magen zog sich zusammen. Gab ihre Schwester jetzt schon auf? Das lief ja genauso wie jedes Mal. "Aber du hast es mir versprochen, Daphne!"

"Falsch. Ich habe dir versprochen, dass ich einen Monat mit dir wegfahre und noch mal neu anfange", entgegnete Daphne, die eine riesige Sonnenbrille aufgesetzt hatte. Audrey konnte ihren Gesichtsausdruck nicht deuten. "Aber mein Manager rechnet damit, dass ich in unserem Haus am See sein werde, und die Plattenfirma wird ihn unter Druck setzen. Dir ist doch klar, was das bedeutet? Es heißt, dass irgendwann die Paparazzi da auftauchen werden, wenn ich so richtig fertig aussehe, und sie werden versuchen, die Bilder an die Klatschzeitungen zu verkaufen, um Publicity zu kriegen. Und das will ich nicht."

Audrey konnte es ihrer Schwester nicht verdenken, doch die Planänderung ärgerte sie trotzdem. Es war immens wichtig, dass Daphne sich in einer kontrollierten Umgebung aufhielt. "Wo fahren wir dann hin?"

Daphne warf Audrey einen Blick zu und schenkte ihr ein durchtriebenes Grinsen, das diese nur zu gut kannte.

"Oh nein", seufzte Audrey. "Was hast du vor?"

"Etwas, das dich sehr glücklich machen sollte, falls du noch immer etwas für jemand ganz Bestimmten empfindest."

Audrey hätte sich am liebsten übergeben und Daphne gleichzeitig erdrosselt. "Bitte sag mir jetzt nicht, dass wir zu Cade Archers Haus fahren."

"Nein, das tun wir nicht", beruhigte sie Daphne.

Audrey war erleichtert.

"Wir fahren in seine Berghütte."

Schon war es mit der Erleichterung wieder vorbei. "Im Ernst? Du hast Cade angerufen und das Ganze arrangiert?"

"Ja, das habe ich. Er hat gesagt, er wäre immer für mich da", erklärte Daphne dickköpfig. "Darauf habe ich mich verlassen. Ich dachte, es wird bestimmt lustig, wenn wir beide und Cade ein paar Wochen lang zusammen sind. Er ist immer so beschäftigt und kann auch mal ein bisschen Urlaub gebrauchen. Außerdem dachte ich, dass du dich vielleicht besser entspannen kannst, wenn er ebenfalls da ist."

Audrey legte den Kopf in die Hände und unterdrückte ein Stöhnen. "Daphne, wir machen das nicht, damit du mich mit einem Freund aus Kindertagen verkuppeln kannst. Wir tun das, damit du clean wirst und dein Leben wieder auf die Reihe kriegst."

"Das weiß ich doch", beharrte Daphne gereizt und griff nach der Zigarettenschachtel. Aber sie hatte sie längst geleert, daher warf sie die leere Schachtel seufzend aus dem Fenster. "Da ist noch eine Schachtel in der Handtasche. Könntest du mir die bitte geben?"

"Du solltest nicht rauchen."

"Ach, du hast recht", sagte Daphne übertrieben sarkastisch. "Lass uns an der nächsten Tankstelle halten, vielleicht verkauft mir ja jemand ein bisschen Crack. Lass mir doch wenigstens irgendwas, Audrey. Okay? Du kannst mir we

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